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Italienische Sportmarken: Diese 5 Labels solltest du kennen

Ein sportliches Paar joggt draußen
Alexandra Lindenberg
Alexandra Lindenberg
Italien ist weltweit berühmt für seine Mode. Prominente Designer:innen kommen hierher, Mailand gilt als Mekka der Mode und der Kleidungsstil der Italiener:innen als besonders schick. Aber wusstest du, dass auch erfolgreiche Sportartikelhersteller:innen aus Italien stammen? Wir stellen dir fünf italienische Sportmarken vor, die auf ihre Weise zeigen, dass funktionale Kleidung durchaus stylisch sein kann.

Lotto: Sportlicher Lifestyle-Allrounder

Die Geschichte von Lotto begann im Jahr 1973 in Montebelluna mit der Produktion von Tennisschuhen. Doch dabei blieb es nicht. Nach und nach kamen Schuhe für weitere Sportarten wie Basketball, Volleyball und Fußball hinzu. Mittlerweile kannst du dich von Kopf bis Fuß mit alltagstauglichen, zeitlosen Sportsachen von Lotto einkleiden. Die Produktpalette umfasst Jacken, Trainingshosen, Sweatshirts, Beachwear, Trikots und sportliche Accessoires, mit denen Träger:innen nicht nur auf dem Sportplatz eine gute Figur machen.

Dass Fashion und Sportbekleidung gut zusammengehen, hat die bekannte Sportmarke bereits mit verschiedenen Kooperationen gezeigt. So brachte das Label 2017 eine exklusive Capsule Collection mit Designer Damir Doma auf den Markt, 2021 launchte die limitierte Kollektion von Lotto x Zara.

Nice to know: Nach wie vor vertrauen Profisportler:innen – allen voran beim Tennis – auf Kleidungsstücke des Labels Lotto. John Newcombe, Boris Becker, Martina Navratilova, Luca Toni und David Ferrer zählen zu den Stars, die in Kreationen mit dem charakteristischen doppelten Rhombus auf Shirt, Shorts und Co. schon Spiele bestritten haben.

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La Sportiva: Schuhe für höchste Ansprüche

Als der Schuster Narciso Delladio 1928 sein Geschäft im idyllischen Örtchen Tesero eröffnete, konnte er nicht ahnen, dass La Sportiva einmal zu einem überaus gefragten Anbieter für Kletter- und Höhenbergschuhe werden würde. Bis heute steht die Marke für hochwertige, funktionale und mit innovativen Technologien produzierte Kletterschuhe. Egal ob gemütlicher Ausflug in die Alpen oder anspruchsvolle Himalaya-Expedition – bei La Sportiva findest du für jede Bergbesteigung das passende Modell.

Neben Schuhen umfasst das Sortiment von La Sportiva Funktionskleidung und Kletterausrüstung. Skitourenhemden, Bergsteigerjacken oder Trekkinghosen der Marke verbinden italienisches Design mit hoher Funktionalität und zeichnen sich durch Robustheit und den Einsatz innovativer Technologien aus. Ein Beispiel: Die Goretx-Infinium-Thermium-Membran, die für warme Zehen beim Bergsteigen sorgt.

Nice to know: Das Thema Nachhaltigkeit gehört zum Selbstverständnis des traditionellen Familienunternehmens. So enthalten die Kollektionen beispielsweise Kleidungsstücke, deren Textilien und Füllungen teilweise oder komplett aus recyceltem Polyester gewonnen werden.

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Kappa: Das Comeback einer Kultmarke

1967 in Turin gegründet, machte sich Kappa zunächst als Ausrüster namhafter Fußballclubs wie Juventus Turin einen Namen. Der Durchbruch auf die internationale Bühne gelang bei den Olympischen Spielen 1984, als die US-Leichtathleten in Bekleidung des italienischen Labels um Medaillen kämpften. In den 1990er-Jahren kannte dann fast jeder das Label mit dem Rücken an Rücken sitzenden Pärchen.

Danach verschwand die italienische Sportmarke eine Zeit lang aus dem Bewusstsein der Masse – bis sie im Zuge des Retrotrends ein Revival feierte. Neben klassischer Sportbekleidung setzt Kappa heute auf Streetwear wie Sneakers, Hoodies, Trainingshosen, Sports Bras und Sweatshirts.

Nice to know: Das berühmte Pärchenlogo entstand eher zufällig bei einem Fotoshooting und soll Fairness im Sport und im Alltag symbolisieren. Eine zeitlose Botschaft, für die sich die Traditionsmarke auch mit dem Slogan „Bleib sportlich“ einsetzt.

Athleisurewear: Der Trend zur Gemütlichkeit

Ursprünglich war Sportbekleidung ausschließlich als Kleidung beim Sport gedacht. Die Zeiten sind vorbei: Funktionale Sportmode ist längst alltagstauglich und so siehst du Jogginghose, Sneaker, Crop Top, Trackpant, Hoodie und Co. nicht mehr nur in Fitnessstudios und auf Trainingsplätzen. Die Bezeichnung für den Trend zur Gemütlichkeit ist „Athleisurewear“ – eine Kombination aus den englischen Wörtern „athletic“ (sportlich) und „leisure wear“ (Freizeitkleidung).

Diadora: Der Spezialist für stylishe Sportschuhe

In Italien und England sind die Sneakers von Diadora Kult, in Deutschland ist die Marke (noch immer) eher ein Geheimtipp. Das 1948 in Caerano di San Marco gegründete Unternehmen spezialisierte sich zunächst auf die Herstellung von qualitativ hochwertigen Berg- und Arbeitsschuhen. In den 1960-er Jahren erfolgte die Umstellung auf Sportschuhe. Mit Erfolg: Berühmte Sportler wie Tennisspieler Björn Borg, Fußballer Roberto Bettega und Rennfahrer Niki Lauda trugen in den Folgejahren Schuhe des Labels.

Obwohl das Sortiment von Diadora auch sportliche Kleidungsstücke und Lifestyle-Produkte umfasst, ist das Traditionsunternehmen vor allem als Schuhmarke bekannt. Die Sneakers punkten mit qualitativ hochwertigen Materialien, hohem Tragekomfort und schicken Designs. Wer auf der Suche nach einem besonderen Modell ist, kann bei Diadora fündig werden.

Nice to know: Der Radrennfahrer Nairo Quintana feierte einen seiner größten Erfolge, den Gewinn des Giro d’Italia 2014, in Schuhen von Diadora.

Nerdpedia

Der Begriff „Sneaker“ geht auf das englische Wort „to sneak“ zurück, was übersetzt so viel wie „sich heranschleichen“ bedeutet. Die typische Gummisohle ermöglicht den Träger:innen von Sportschuhen nämlich genau das: (nahezu) geräuschlos zu gehen.

Sapopa: Activewear für Sport und Alltag

2016 launchten Piero Righetto und Maria Elena Ghisolfi eine Sportswear- und Athleisurewear-Marke, die italienische Schneiderkunst mit Innovation und Nachhaltigkeit kombiniert: Sapopa. Im Angebot findest du Leggings, Crop Tops, Sweatshirts, Röcke sowie spezielle Kleidungsstücke für verschiedene Sportarten wie Yoga oder Tennis.

Die Designs sind sportlich und stylisch zugleich und ausdrücklich nicht nur für sportliche Aktivitäten kreiert, sondern als Outfit für den ganzen Tag. Sapopa setzt dabei auf Qualität „proudly made in Italy“, die Stoffe sind langlebig, atmungsaktiv und angenehm zu tragen. In allen Produktionsschritten ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema, um zum Beispiel den CO2-Ausstoß oder den Wasserverbrauch zu reduzieren.

Nice to know: Das Label hat die sogenannten Sleggings für Frauen entworfen – Leggings mit einem kurzen Halbrock (englisch „skirt“) auf der Rückseite, in denen sich die Trägerinnen beim Training und danach selbstsicherer und wohler fühlen sollen.

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Italien: Ein Land der (Sport-)Mode

Aus Italien kommen nicht nur die Alta Moda – die italienische Haute Couture – und gut geschneiderte Alltagsmode, sondern auch funktionale und zugleich stylische Sportbekleidungshersteller:innen. Neben den genannten Labels stammen viele weitere, teilweise namhafte Marken aus Italien.

Während das Traditionsunternehmen Castelli beispielsweise für hochwertige italienische Radsportbekleidung steht, begeistert die Marke Crazy Idea Bergsportler:innen mit ihren besonderen, innovativen Designs. Und neben Kappa feierten mit Fila und Ellesse zwei weitere Kultmarken mit italienischen Wurzeln dank des Retrotrends ein Comeback.

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