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NFC-Ringe: So bekommst du smarte Finger

Eine Hand mit dunklem NFC-Ring beim kontaktlosen Bezahlen
Markus Huth
Markus Huth
Du möchtest dich frei ohne Tasche und Geldbörse bewegen, aber trotzdem spontan einkaufen können? Mit einem NFC-Ring an deinem Finger ist das kein Problem. Oder bist du es leid, Schlüssel in deiner Hosentasche herumzutragen? Auch hier kann dir ein NFC-Ring das Leben leichter machen – schließlich musst du nur deinen Finger an das Schloss halten, und es öffnet sich. Das mag wie Zauberei klingen, ist aber neueste Technologie. Hier erfährst du, wie es funktioniert und welche NFC-Ringe empfehlenswert sind.
  1. Was ist ein NFC-Ring?
  2. So funktioniert die Technologie
  3. Anwendungen für NFC-Ringe
  4. Tolle Marken und Modelle
  5. NFC-Ringe: Praktisch und immer dabei

Was ist ein NFC-Ring?

Ein NFC-Ring wird wie ein klassischer Ring am Finger getragen, enthält im Inneren aber ein wichtiges Stück Elektronik: einen sogenannten NFC-Chip. Die Abkürzung steht für „Near Field Communication“, auf Deutsch: Nahfeldkommunikation. Das ist ein technologischer Standard für kontaktlose Datenübertragung, der zum Beispiel zum bargeldlosen Bezahlen verwendet wird.

Ein NFC-Ring gehört zu den sogenannten Smart-Ringen. Wie bei Smartphones, Smartwatches oder den Smarthome-Funktionen anderer Geräte verweist das Wort „Smart“ darauf, dass hier neueste Technologie im Einsatz ist, die altbekannte Gegenstände vernetzen und mit neuen Funktionen quasi „schlau“ machen soll.

Good to know: Neben NFC-Ringen gibt es auch noch andere smarte Ringe. Manche sind zum Fitness-, Gesundheits- oder Schlaftracking geeignet, andere dienen als mobile Sprachassistenten, Notfallsignal, zum Telefonieren oder zur Steuerung von Apps per Geste. Leider gibt es keinen eierlegenden Wollmilchring, jede Anwendung benötigt ein spezialisiertes Modell.

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Smartphone mit leerem Bildschirm, Smartwatch, ein Ring und drei Kreditkarten isoliert auf grauem Hintergrund.

So funktioniert die Technologie

Der NFC-Standard ist ein Standard zum kontaktlosen Austausch von Daten über elektromagnetische Wellen. Die Übertragung funktioniert also ohne physischen Kontakt zwischen Sende- und Empfängereinheit – im Unterschied zu anderen Drahtlos-Standards wie WLAN oder Bluetooth jedoch nur im Abstand von wenigen Zentimetern.

NFC eignet sich deshalb besonders gut für sicherheitssensible Anwendungen wie Bezahlvorgänge, das Koppeln zweier Geräte oder das Öffnen von Schlössern, bei denen der Anwender den NFC-Chip sehr nah an den Empfänger führen muss.

Viele NFC-Ringe funktionieren passiv, benötigen also keine Energiequelle und müssen auch nicht aufgeladen werden. Für höhere Datenvolumen sind sie aber schlecht geeignet, denn die Übertragung läuft mit maximal 424 Kilobit pro Sekunde. Mit einem NFC-Chip lässt sich meist nur die Verbindung zwischen zwei Geräten herstellen, der Austausch größerer Datenmengen erfolgt dann über einen anderen Standard.

Good to know: Auch viele Smartphones nutzen die NFC-Technologie, unter anderem kannst du damit Türen öffnen.

Mann, der die Tür seines Hauses mit Smartphone öffnet

Nerdpedia

Auch wenn NFC-Chips heute zur High-End-Technologie gehören, ist die Idee dahinter mehrere Jahrzehnte alt: Das Patent auf die verwandte „Radiofrequenz-Identifikation“ (RFID) wurde 1983 hinterlegt.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Anwendungen für NFC-Ringe

Die Anwendungen für NFC-Ringe sind sehr konkret definiert, da die Technik dahinter zwei klare Merkmale hat: die kurze Distanz von wenigen Zentimetern und die geringe Datenübertragungsrate.

Bargeldloses Bezahlen

Selbst in kleinen Geschäften sind heute sogenannte Point-of-Sale-Terminals keine Seltenheit mehr. Kund:innen halten daran einfach ihre Geldkarte mit NFC-Chip; die Summe wird dann ohne Eingabe einer PIN abgebucht – meist bis zu einem Maximalbetrag von 25 oder 50 Euro. Das funktioniert theoretisch auch mit einem NFC-Ring. In der Praxis besteht die Schwierigkeit darin, dass dir deine Bank zwar eine Geldkarte, aber keinen Ring zur Verfügung stellt.

Wie du per Ring bezahlst, hängt von dessen Anbieter ab. Oft kommen die Ringe mit eigenen Apps und virtuellen Konten zum Aufladen – zum Beispiel die Ringe des deutschen Start-ups PAGOPACE. Sie benötigen ein Konto beim Finanzdienstleister VIMpay und lassen sich mit nahezu jeder Bank verknüpfen.

Fünf smarte Ringe liegen auf einem weichen und dunklen Untergrund

Weitere Anwendungen

NFC-Ringe lassen sich auch für weitere Funktionen einsetzen, die Kompatibilität und Funktionsweise hängen dabei von den jeweiligen Anbietern ab.

Good to know: Mit NFC-Apps fürs Smartphone kannst du die Daten zum Teilen auf deinen Ring übertragen.

Tolle Marken und Modelle

Was für ein NFC-Ring für dich geeignet ist, hängt vor allem davon ab, wofür du ihn einsetzen willst: zum Bezahlen, als Schlüssel oder nur als originelle Visitenkarte. Bei der Optik bist du auf das Sortiment des jeweiligen Anbieters angewiesen, üblich sind Materialien wie Keramik und Metall.

PAGO mit VIMPay

Das deutsche Start-up PAGOPACE aus Köln hat sich ebenfalls auf NFC-Ringe zum kontaktlosen Bezahlen spezialisiert. Die Ringe kosten etwa 90 Euro, sind aus kratzfester Keramik und in fünf Farben erhältlich, zum Beispiel „Black Urban“, „Blue Ocean“ oder „Pink Rosé“. Um sie zu nutzen, brauchst du ein Konto beim Finanzdienstleister VIMPay. Dieser kreiert ohne Extrakosten eine virtuelle Kreditkarte, die mit deinem Ring verbunden ist.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Tesla, öffne dich

Der Hersteller CNICK aus Georgien hat sich auf Ringe zum Öffnen von Tesla-Elektroautos spezialisiert. Zunächst richtest du den Ring über das Tesla-Menü im Auto als Zugangsschlüssel ein. Danach musst du zum Öffnen, Schließen oder Entsperren nur noch deine Hand auf die B-Säule des Autos legen. Das funktioniert mit den Teslas Model 3, Y, S oder X und Plaid. Die hochwertigen Ringe sind aus Echtholz und kosten etwa 140 Euro.

OPN-Ring von McLear

Wer es edel und minimalistisch mag, der sollte sich den OPN-Ring des englischen Unternehmens McLear genauer anschauen. Aus kratzfester Keramik in Schwarz oder Weiß gefertigt, ist der OPN laut Hersteller besonders gut als Schlüssel für Smart-Locks geeignet. Er ist umgerechnet ab rund 70 Euro zu haben und wird weltweit geliefert.

Must-do: Achte beim Kauf darauf, dass dein Ring nicht nur kratz-, sondern auch wasserfest ist, damit es nach dem Händewaschen keine böse Überraschung gibt.

Ein Mann mit dunklem NFC-Ring hält einen Kaffee und ein Smartphone in der Hand.

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NFC-Ringe: Praktisch und immer dabei

Klar, die NFC-Funktion kann dir auch ein Smartphone oder eine Plastikkarte bieten. Aber die Vorteile des Rings liegen auf der Hand: Sitzt er am Finger, verlierst oder vergisst du ihn garantiert weniger leicht als das Handy. Ein Passivring muss nie aufgeladen werden und ist dank des kratz- und wasserfesten Materials extrem stabil. Du wirst ein völlig neues Gefühl der Freiheit empfinden, wenn du dich ohne klassische Geldbörse oder Schlüssel bewegen kannst.

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