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AirTags & Co: Wie Schlüsselfinder dir das Leben erleichtern

Eine Person hält einen Reisepass und einen Schlüsselfinder in der Hand
Markus Huth
Markus Huth
Das Outfit sitzt, das Notebook ist eingepackt, gleich geht es los zur Präsentation vor 200 Zuschauer:innen. Schnell noch die Jacke überwerfen – doch wo steckt bloß der Schlüsselbund? Nicht in der Manteltasche, nicht auf dem Schreibtisch, nicht in der Küche... Die Suche nach verlegten Schlüsseln kostet Nerven und Zeit – und kommt natürlich immer ungelegen. Einfacher fällt die Ortung mit einem Schlüsselfinder. Welche Technologien es dafür gibt und welche Modelle besonders überzeugen, zeigt dieser Ratgeber.
  1. Die unterschiedlichen Technologien
  2. Die AirTags von Apple
  3. Auch für Android: Tile Pro
  4. Mehr Sicherheit dank PAJ GPS Finder
  5. Nie wieder suchen dank Schlüsselfindern

Die unterschiedlichen Technologien

Schlüsselfinder, Tag oder Tracker: Die kleinen Suchhilfen tragen unterschiedliche Namen und verwenden unterschiedliche Technologien. Welche geeignet ist, hängt auch vom Anwendungsfall ab.

Funksignal

Ältere Schlüsselfinder reagieren auf ein herkömmliches, per Fernbedienung ausgelöstes Funksignal. Drückst du den Knopf, piept und/oder leuchtet der Schlüsselfinder. Ein Smartphone ist hierfür nicht nötig. Die Technik funktioniert in einer Entfernung von bis zu 40 Metern und ist damit vor allem für zu Hause geeignet. Der Nachteil: Wenn du die Fernbedienung verlegst, stehst du vor dem nächsten Problem.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Bluetooth

Bluetooth-Signale reichen mit bis zu 100 Metern theoretisch weiter als Funk, in der Praxis werden sie allerdings leichter durch Wände gestört. Als Fernbedienung dient hier eine Smartphone-App, oft lassen sich darin mehrere Tracker verwalten. Der große Vorteil: Die Apps können sich anonymisiert mit den Smartphones anderer Nutzer vernetzen, was die Reichweite deutlich erhöht – wenn auch meist nur innerhalb der Community eines Anbieters. Vor allem in ländlichen, wenig besiedelten Gegenden bringt die Vernetzung nur selten einen Vorteil.

GPS

Die höchste Reichweite haben Schlüsselfinder mit GPS und einer SIM-Karte: Damit kannst du Gegenstände aller Art im Prinzip weltweit lokalisieren (Geolokalisierung). Diese Art von Trackern ist gut geeignet, falls auch Sicherheitsaspekte eine Rolle spielen. Wenn Taschen, Autos oder Fahrräder mit einem GPS-Tracker ausgestattet sind, kannst du sie wiederfinden, etwa bei Diebstahl. Manche Eltern verwenden GPS-Tracker, um immer zu wissen, wo sich ihre kleinen Kinder gerade aufhalten. Auch Halter von Hunden oder anderen Haustieren nutzen die Technik.

Ihre Nachteile: Es ist häufiger nötig, die Batterien aufzuladen – und neben dem Anschaffungspreis fällt eine monatliche Nutzungspauschale für das Mobilfunknetz an. Außerdem ist GPS weniger genau als Bluetooth und lokalisiert die Tracker eher auf einige Meter statt Zentimeter genau.

Good to know: Schlüsselfinder können auch Teil eines umfassenderen Konzepts für ein Smarthome sein.

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Die AirTags von Apple

Der weltweit führende Technologiekonzern aus dem kalifornischen Cupertino hat inzwischen ebenfalls Schlüsselfinder in sein System aus iPhones und iOS integriert.

Good to know: Wer den AirTag als Schlüsselanhänger nutzen will, muss von Apple oder Drittanbietern zusätzlich eine Halterung kaufen, da das Gerät selbst keine Öse hat.

Ein Rucksack mit einem Schlüsselfinder von Apple

Nerdpedia

Der älteste bekannte Schlüsselanhänger stammt aus dem Ägypten des zweiten vorchristlichen Jahrtausends. Er zeigt einen Igel an einer Schnur. Dieses Modell hatte allerdings noch keine smarten Funktionen...

Auch für Android: Tile Pro

Der in Kalifornien und Vancouver basierte Hersteller Tile bietet einen der besten Tracker auf dem Markt an – mit einer App für iPhones und Android-Smartphones.

Good to know: Dieser Tracker lässt sich dank seines lauten Piepens mit bis zu über 100 Dezibel besonders leicht finden.

Zwei Schlüsselfinder der Marke Tile an einem Schlüsselbund in einer Schale

Mehr Sicherheit dank PAJ GPS Finder

GPS-Tracker sind besonders gut für den Diebstahlschutz oder die Sicherheit von Personen wie Kindern und älteren Menschen geeignet. Auch Haustiere wie Hunde lassen sich zuverlässig lokalisieren.

Good to know: Wenn du diesen GPS-Tracker auf Reisen in der Tasche versteckst, kannst du sie nach Verlust oder Diebstahl wiederfinden. Daneben gibt es noch andere Gadgets, die dein Gepäck smart machen.

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand und sitzt dabei vor einem Laptop

Nie wieder suchen dank Schlüsselfindern

Egal, ob du deinen Schlüssel in der Jackentasche vergessen hast oder dein Hund ausgebüxt ist: Schlüsselfinder, Tracker und Tags sparen dir mithilfe deines Smartphones Suchzeit und Nerven. Dabei gibt es mit Bluetooth, Funk oder GPS unterschiedliche Technologien, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Darum überlege dir vor dem Kauf genau, welche Anwendung für dich am besten ist.

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