- Was macht die Region Lappland so einzigartig?
- Welche Hundeschlittentouren gibt es?
- Wie unterscheiden sich die Schwierigkeitsgrade?
- Welche Touren sind besonders reizvoll?
- Welche Übernachtungsmöglichkeiten gibt es?
- Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?
- Ist eine spezielle Tourausrüstung nötig?
- Snowride im Winterwonderland
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Was macht die Region Lappland so einzigartig?
Du möchtest ein Winterwonderland wie aus dem Bilderbuch erleben? Der Norden Finnlands ist der perfekte Ort, um diesen Traum wahr werden zu lassen. Vor allem in den Monaten zwischen Dezember und März ist die Landschaft durch tief verschneite Landschaften und zugefrorene Sumpf- oder Seengebiete geprägt – wie gemacht für eine Huskytour.
Bei Nacht auftretende Polarlichter runden die besondere, faszinierende Atmosphäre ab. In den zwei Monaten zur Wintersonnenwende, in denen die Sonne zwar nicht mehr aufgeht, es aber trotzdem nicht komplett dunkel wird, dominiert ein magisches und verschiedenfarbiges Schummerlicht die Tagesstunden. Die Finn:innen nennen diese Phase der Polarnacht Kaamos.
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Welche Hundeschlittentouren gibt es?
Neben Tagestouren, die meist in Kombination mit anderen Aktivitäten in einem Reisepaket angeboten werden, kannst du einen Urlaub auf einer Hundeschlittenfarm verbringen und von hier aus Tagestouren in die Wildnis unternehmen.
Alternativ kannst du Wildnistouren von Hütte zu Hütte buchen, in denen du für mehrere Tage mit deinem eigenen Hundeschlittenteam von einer Unterkunft zur nächsten fährst.
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Wie unterscheiden sich die Schwierigkeitsgrade?
Wildnishütten sind einfache, rustikale Gemeinschaftsunterkünfte ohne fließend Wasser und Strom – bieten dir also das Gefühl von echtem Abenteuer! Bei den Wildnistouren kannst du meist eine Dauer zwischen zwei und sechs Tagen, in seltenen Fällen auch bis zu 14 Tagen wählen.
Alle Optionen sind grundsätzlich für Anfänger:innen geeignet. Sinnvoll ist, mit einer Tagestour zu starten und erst danach an einer längeren Wildnistour teilzunehmen. Ein weiteres Segment sind die sogenannten Softadventures, die meist aus einem Wochenprogramm mit Highlights wie Huskytouren, Schneemobilsafaries, Sámi-Kultur oder Polarlicht-Watching bestehen.
Ein Herz für Nachhaltigkeit
Zudem strebt Finnland – das 1990 als erstes Land der Welt eine Kohlenstoffsteuer einführte – an, bis zum Jahr 2035 komplett CO2-neutral zu werden. Ein weiterer guter Grund, dieses Fleckchen Erde auf die Wishlist deiner Reiseziele zu setzen.
Welche Touren sind besonders reizvoll?
Während einer Wildnistour mit mindestens einer Nacht fernab der Zivilisation erlebst du die Natur und Wildnis hautnah und hast die Möglichkeit, eine echte Bindung zu den Hunden aufzubauen. Immer dabei ist der Musher, der Mensch, der das Hundeschlittengespann lenkt. Und natürlich bekommst du vorher eine umfassende Einweisung, wie du mit den Tieren umgehen und wie du deine Ausrüstung verwenden sollst
Neben der Stille und Schönheit der Natur besteht bei einer Tour weit entfernt von künstlichen Lichtquellen eine gute Chance, die beeindruckenden Polarlichter zu sehen. Auch die Touren in den dunklen Abendstunden bieten ein unvergessliches Erlebnis, wenn nur die Kopflampe Licht über glitzernde Eiskristalle wirft und sich die Teilnehmer:innen der Tour noch mehr auf das treue Huskygespann verlassen müssen.
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Welche Übernachtungsmöglichkeiten gibt es?
Von abenteuerlich-rustikal über naturverbunden bis hin zu luxuriös: Die Übernachtungsoptionen sind vielfältig. Wenn du auf Komfort und Service nicht verzichten möchtest, buchst du am besten ein luxuriöses Hotel inklusive Spa und Edelrestaurant oder eine eigene Blockhütte mit privater Sauna.
Besondere Highlights sind Unterkünfte mit einer Glasfront oder Kuppel zur Beobachtung der Nordlichter – die sogenannten Aurora Domes bzw. Sky Cabins – oder echte Iglus, die komplett aus Schnee und Eis errichtet wurden.
Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?
Eine grundlegende Sportlichkeit und ein intakter Gleichgewichtssinn sind wichtig. Denn so kannst du problemlos stundenlang stehen oder den Schlitten wenn nötig mit anschieben. Bitte behalte im Hinterkopf, dass im Norden Finnlands zuweilen extrem kalte Temperaturen herrschen, die einen höheren Energiebedarf mit sich bringen.
Grundsätzlich sind für das Hundeschlittenfahren keine Vorkenntnisse erforderlich, die Softadventures für jeden Abenteuer-Fan möglich und für jedes Alter eine einzigartige Erfahrung. Kinder dürfen in der Regel ab 14 Jahren ein eigenes Gespann führen. Auch ältere Menschen mit gewissen Einschränkungen können in einem geführten Gespann mitfahren.
Ist eine spezielle Tourausrüstung nötig?
Für die Dauer des Aufenthalts stellen in der Regel das Hotel oder die Huskyfarm vor Ort einen Winteroverall und Schneeschuhe zur Verfügung. Wichtig ist eine gute Ausstattung mit Funktionsunterwäsche und wärmenden Kleidungsstücken.
Snowride im Winterwonderland
Deine Sehnsucht nach Abenteuer und Freiheit ist groß und du bist ein Winterfan, der auch vor klirrend kalten Temperaturen nicht zurückschreckt? Dann ist eine Hundeschlittentour genau das Richtige für dich. Die Natur, die Weite, die immer stärker werdende Bindung zu den Huskys: All das ist eine unvergessliche Erfahrung.
Jetzt musst du nur noch herausfinden, welche Variante für dich am reizvollsten ist – und los geht’s ins große Winterabenteuer! Generell ist Finnland im Winter ein Urlaub zum Staunen – und wenn es dir im Norden des Landes zu kalt ist, schaue dir das winterliche Helsinki im Süden des Landes an, ein Traumurlaubsziel.
Oder du erkundigst Ylläs, das wichtigste Skigebiet Finnlands. Traumhaft schön sind auch die vielseitigen Wanderwege des Nationalparks Pallas-Yllästunturi. Und natürlich ist auch ein Abstecher zum Wandern nach Norwegen reizvoll.
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