- Der Inselvulkan Pico del Teide
- Der Parque Nacional del Teide
- Gut vorbereitet auf den Pico del Teide
- Ganz hoch nur mit Genehmigung
- Wandern auf den höchsten Berg Spaniens
- Alternativen zum Gipfel
- Pico del Teide: Teneriffas Thron
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Das Wichtigste auf einen Blick
Für die Gipfelbesteigung über den Weg Telesforo Bravo (Weg 10) brauchst du eine kostenlose Genehmigung, die wegen des täglichen Limits (200 Personen) oft Monate im Voraus ausgebucht. Je nach Kondition kannst du den Teide komplett zu Fuß erklimmen oder die Seilbahn (Teleférico del Teide) nutzen und nur die letzte Etappe wandern.
Gute Vorbereitung mit festen Wanderschuhen, Schichtenkleidung, Sonnenschutz und ausreichend Wasser und Proviant ist Pflicht – belohnt wirst du mit einem spektakulären Panorama über Teneriffa bis zu Nachbarinseln wie Gran Canaria oder La Gomera.
Der Inselvulkan Pico del Teide
Mit 3.718 Metern über dem Meeresspiegel thront der Pico del Teide über Teneriffa. Er ist der höchste Berg Spaniens und der höchste Vulkan Spaniens; im europäischen Kontext wird er häufig als höchster Vulkan Europas genannt, wenn die Kanaren mitgezählt werden.
Der letzte Ausbruch des Teide war 1798. Auch wenn das lange zurückliegt, gilt der Vulkan geologisch weiterhin als aktiv: Am Gipfelbereich zeigen Fumarolen, warme Gesteinsbereiche und Austrittsöffnungen mit schwefelhaltigen Gasen, dass unter der Oberfläche noch immer Energie steckt – ein Grund, warum im Nationalpark Teide strenge Regeln gelten und du auf den markierten Wegen bleiben solltest.
Der Pico del Teide in bewegten Bildern: So fühlt sich der Aufstieg an
Der Ausblick vom Gipfel ist spektakulär: ein weites Panorama über die Lavafelder, die Caldera und – bei klarer Sicht – bis zu weiteren Kanareninseln. Gleichzeitig spürst du hier oben die Höhenluft deutlich, deshalb lohnt sich ein ruhiges Tempo und genügend Pausen. Je nach Wind liegt zudem ein intensiver Schwefelgeruch in der Luft.
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Tipp für deine Fotos: Stativ, Ersatzakku (es ist dort sehr kalt) und eine zusätzliche Jacke einpacken, denn auf über 2.000 Metern wird es nachts schnell frisch.
Der Parque Nacional del Teide
Rund um den Pico del Teide liegt der Parque Nacional del Teide, eine eindrucksvolle Vulkanlandschaft aus Kratern, Schloten, erstarrten Lavaflüssen und der weiten Caldera der Cañadas del Teide. Mit etwa 190 Quadratkilometern ist er der größte Nationalpark der Kanarischen Inseln. Seit 2007 zählt er als UNESCO-Weltnaturerbe zu den weltweit besonders schützenswerten Naturgebieten.
Der Nationalpark zieht viele Aktivurlauber:innen an, die nicht nur die schönen Strände Teneriffas, sondern auch die übrige Natur auf der Insel erleben möchten.
Gut vorbereitet auf den Pico del Teide
Im Nationalpark Teide gibt es zahlreiche markierte Wanderwege, viele führen bis in die Gipfelregion. Ganz bis zur Spitze des Pico del Teide kommst du jedoch nur über den genehmigungspflichtigen Gipfelpfad Telesforo Bravo, Weg Nr. 10, ab La Rambleta.
Die Gipfelbesteigung hat es in sich: Auf den letzten rund 600 Metern Wegstrecke gewinnst du etwa 160 Höhenmeter – und das in dünner Luft. Geh langsam, plane Pausen ein und schätze deine Kondition realistisch ein, damit du sicher und mit Reserven oben ankommst.
Teile des Weges führen über Geröll und vulkanisches Gestein, deshalb sind feste Wanderschuhe mit gutem Profil wichtig. Am Teide kann es selbst bei Sonne windig und deutlich kühler werden als an der Küste. Setze am besten auf das Zwiebelprinzip mit mehreren Schichten, optional mit leichter Mütze oder dünnen Handschuhen in den kühleren Monaten.
Am Teide ist die UV-Strahlung wegen Höhe und reflektierendem Vulkangestein oft besonders intensiv. Trage Sonnencreme auf, nimm Kopfbedeckung und Sonnenbrille mit und pack ausreichend Wasser ein (je nach Temperatur und Belastung häufig 1,5 bis 3 Liter pro Person). Dazu gehören energiereiche Snacks oder eine kleine Brotzeit in deine Packliste für die Tageswanderung.
Nice to know: In den Legenden der Guanchen, der indigenen Ureinwohner:innen Teneriffas, spielte der Teide eine zentrale Rolle. Der Dämon Guayota soll im Inneren des Vulkans gelebt und dort die Kräfte der Unterwelt gehütet haben – eine spannende Perspektive für deine Wanderung durch die surrealen Lavafelder.
Ganz hoch nur mit Genehmigung
Für die letzten Meter bis zur Spitze des Pico del Teide brauchst du eine kostenlose Genehmigung. Die Plätze sind stark limitiert (häufig insgesamt 200 Personen pro Tag, meist in Zeitfenstern vergeben) und in der Hochsaison oft Monate im Voraus ausgebucht. Kümmere dich daher so früh wie möglich um das Permit.
Du kannst sie folgendermaßen erhalten:
- Über die Webseite des Nationalparks
- Über die Herberge Altavista an der Flanke des Vulkans (bei Übernachtung in der Herberge ist keine gesonderte Genehmigung für den Aufstieg nötig)
- Über eine geführte Tour, bei der sich die Tourguides um alle Dokumente kümmern
- Im Büro der Nationalpark-Verwaltung, in der Calle Emilio Calzadilla 5
An der Bergstation La Rambleta werden am Einstieg in den Gipfelweg (Weg Nr. 10) Genehmigung und Ausweis kontrolliert. Nimm deshalb immer ein gültiges Ausweisdokument mit, auch dann, wenn du über eine Tour gebucht hast.
Mit der Seilbahn auf den Gipfel
Wandern auf den höchsten Berg Spaniens
Die Wanderwege im Nationalpark Teide sind nummeriert und vor Ort gut ausgeschildert, was die Orientierung erleichtert. Am besten lädst du dir zusätzlich eine Offline-Karte aufs Handy oder nimm eine Wanderkarte mit, denn in höheren Lagen kann der Empfang schwanken.
Wenn du sportlich unterwegs bist, kannst du den Teide komplett zu Fuß besteigen. Ein gängiger Startpunkt ist der Parkplatz an der Montaña Blanca an der TF-21. Von dort folgst du Weg Nr. 7 bis zum Refugio de Altavista und gehst anschließend über Weg Nr. 11 weiter Richtung La Rambleta, unter anderem am Mirador de la Fortaleza vorbei.
Ab La Rambleta folgt die letzte, genehmigungspflichtige Etappe: Weg Nr. 10 (Telesforo Bravo) bis zum Gipfel. Diese Tour ist anspruchsvoll, besonders wegen Steigung, Höhe und der oft trockenen, staubigen Luft. Für den kompletten Aufstieg ab Montaña Blanca solltest du – je nach Tempo und Pausen – mehrere Stunden einplanen. Starte möglichst früh, damit du nicht in Zeitdruck oder starke Mittagssonne gerätst.
Wenn dir die komplette Wanderung zu lang ist, kannst du für den Hinweg, den Rückweg oder beides die Seilbahn nutzen und nur den Abschnitt ab La Rambleta zu Fuß gehen. Für die letzte Etappe bis zum Gipfel und zurück solltest du – inklusive Pausen und Kontrolle – grob ein bis zwei Stunden einplanen.
Beachte außerdem: Bei starkem Wind oder Wetterumschwung kann die Seilbahn zeitweise schließen, daher lohnt ein Blick auf die aktuelle Betriebsinfo vor deiner Tour.
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Alternativen zum Gipfel
An der Bergstation La Rambleta muss es nicht zwingend weiter nach oben gehen. Wenn du kein Gipfel-Permit bekommen hast oder eine weniger anstrengende Tour suchst, kannst du zwei kurze, gut ausgebaute Panoramawege wählen, die meist ohne Genehmigung machbar sind:
- Der Wanderweg Nr. 11 führt dich etwa 430 Meter an der Nordostflanke des Pico del Teide entlang. Auf dem circa 30-minütigen Fußweg bieten sich atemberaubende Ausblicke, etwa auf den Bergrücken Cumbre Dorsal, das Observatorium Izaña oder die Nachbarinsel Gran Canaria.
- Ein weiterer beliebter Weg ist der Wanderweg Nr. 12. In etwa 30 Minuten führt dich der recht ebene Pfad vom Mirador La Rambleta bis zum Aussichtspunkt Mirador de Pico Viejo. Von dort aus hast du eine tolle Sicht auf Teneriffas Südseite inklusive beeindruckender Ansichten der Caldera Cañadas del Teide sowie auf die Zwillings-Felsformationen Roque de García und die Montaña Guajara.
Nice to know: Solltest du nach der Wanderung Hunger bekommen, kannst du dir in einem der besten Restaurants der Insel spanische Spezialitäten wie iberischen Schinken schmecken lassen.
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Pico del Teide: Teneriffas Thron
Der Vulkan Pico del Teide auf Teneriffa gehört zu den Highlights der Kanarischen Inseln. Bei einem Urlaub auf Teneriffa solltest du unbedingt die Zeit einplanen, um ihn und seine Umgebung zu erkunden. Da es viele gut ausgeschilderte Wanderwege in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gibt, ist eine Erkundung der Vulkanlandschaft auch für Untrainierte kein Problem.
Nur den Aufstieg auf den Gipfel solltest du nicht unterschätzen. Doch die Mühe lohnt sich, der Blick ist fantastisch. Bei gutem Wetter kannst du die Nachbarinseln Gran Canaria und La Gomera erblicken.
Und wenn du dich nach einem aktiven Tag so richtig entspannen möchtest, haben viele der gehobenen Hotels auf Teneriffa schöne Wellnessbereiche und Pools, in denen du nach Belieben relaxen kannst. Und am nächsten Tag entdecke doch die Geheimtipps Teneriffas.
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