Gran Canaria: Wandern zwischen Dünen und Urwald

Zwei Personen wandern auf einer großen Sanddüne am Meer
Redaktion AMEXcited
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Die Sonne geht auf über den Felslandschaften und taucht sie in rotes Licht. Deine Wanderung wird mit einem spektakulären Ausblick bis ans Meer belohnt. Oder soll es lieber durch einen subtropischen Urwald gehen? Oder durch Sanddünen? Auf Gran Canaria kannst du alles haben. Die Insel gilt als „Miniaturkontinent“: Sie vereint 14 Mikroklimazonen und bietet mit ihrer abwechslungsreichen Natur für alle Wanderlustigen die richtige Route. Wir stellen sechs Touren vor.
  1. Hinauf zum Roque Nublo
  2. Auf der Caldera de Bandama in und auf dem Vulkan wandern
  3. Im Los Tilos de Moya den subtropischen Urwald erkunden
  4. Zum Wasserfall im Charco de La Paloma
  5. Über die Dünen von Maspalomas
  6. Durch die Felsen zum Strand Güi Güi
  7. Auf Gran Canaria wandern: Im ewigen Frühling
  8. FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Hinauf zum Roque Nublo

Es ist das Wahrzeichen der Insel Gran Canaria: der Roque Nublo, übersetzt mit Wolkenfels. Der 80 Meter hohe Monolith verrät die vulkanischen Ursprünge der Insel. Der Ausblick vom Plateau lohnt sich: Über die Wälder von Gran Canaria kannst du bis ans Meer und, bei gutem Wetter, zur Nachbarinsel Teneriffa sehen.

Die einfachste Route ist gut ausgeschildert und mit dem richtigen Schuhwerk für die meisten Wanderer:innen geeignet. Die Wanderung ist vom Start- und Endpunkt am Parkplatz La Goleta etwa zwei Kilometer lang mit 120 Höhenmetern.

Good to know: Da der Roque Nublo bei Tourist:innen sehr beliebt und der Parkplatz häufig sehr voll ist, kannst du alternativ von der Hoya de la Vieja starten – die Route zum Felsen ist länger, aber nicht so überlaufen.

Bergpanorama in den Wolken mit einem Monolithen auf dem Gipfel 

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Auf der Caldera de Bandama in und auf dem Vulkan wandern

Du kannst auf Gran Canaria auch einen richtigen Vulkankrater erkunden. Für die Caldera de Bandama im Nordosten der Insel gibt es zwei Möglichkeiten: Du wanderst in den Krater hinein oder oben auf dem Kraterrand entlang.

La Caldera de Bandama ist der einzige noch sichtbare Vulkankrater auf Gran Canaria. Dank ihm kannst du hautnah nachvollziehen, welche Naturgewalten nötig waren, um die Insel vor etwa 5.000 Jahren aus dem Ozean zu heben.

Los geht es von den Bushaltestellen Campo de Golf oder Bandama – erreichbar mit der Buslinie 311 von Las Palmas. Beide Touren dauern etwa ein bis zwei Stunden und sind auch für weniger geübte Wanderer:innen zu meistern. Für den Weg um den Krater herum ist allerdings Trittsicherheit gefragt: Der Weg ist nicht gut abgesichert.

Must-do: Am Innenhang des Kraters die Cuevas de los Canarios besichtigen – Getreidespeicher aus der präspanischen Zeit und eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Insel.

Vulkankrater mit subtropischer Vegetation vor Meerespanorama

Nerdpedia

Auf Gran Canaria gibt es einen Jakobsweg. Er führt auf insgesamt etwa 65 Kilometern vom Leuchtturm Faro de Maspalomas nach Gáldar einmal quer über die Insel von Süden nach Norden.

Im Los Tilos de Moya den subtropischen Urwald erkunden

Wenn du die Flora und Fauna auf Gran Canaria erkunden willst, eignet sich Los Tilos de Moya besonders. Das Naturschutzgebiet umfasst den verbleibenden Teil des Urwalds auf Gran Canaria, der einst die ganze Insel bedeckte.

Geprägt ist der Urwald von Lorbeerbäumen, die bis zu 40 Meter hoch wachsen und deren duftende Blätter die Wanderung zu einem Erlebnis für alle Sinne machen. Ein beliebter Rundgang durch das Gebiet beginnt und endet am Restaurant Los Tilos, wo du parken kannst. Die Strecke hat wenig Höhenunterschiede und ist 1,8 Kilometer lang.

Good to know: Diese Route eignet sich besonders für eine Familienwanderung.

Rückansicht einer Frau mit Rucksack, die durch eine subtropisch-mediterrane Berglandschaft wandert

Zum Wasserfall im Charco de La Paloma

Wenn du in dem pittoresken Bergdorf Tejeda bist, solltest du dir den Charco de La Paloma nicht entgehen lassen. Diese Wanderroute führt vom Aussichtspunkt Mirador de La Cesta hinunter zu einem Wasserfall. Der Rundgang durch die felsigen Schluchten dauert nur eine Stunde und ist mit dem richtigen Schuhwerk gut zu bewältigen.

Ganz besonders lohnt sich diese Gran-Canaria-Wanderung zwischen Januar und Februar. Zu dieser Zeit führt nicht nur der Wasserfall das meiste Wasser – in den Sommermonaten kann er austrocknen. Es ist auch die schönste Zeit im Jahr auf Gran Canaria: die Mandelblütenzeit. Die Bergregion um Tejeda erblüht in dieser Zeit in Rosa und Weiß.

Must-see: Die Skulptur La Cesta, die einen überlebensgroßen geflochtenen Korb darstellt und an die Überschwemmungen von 1946 erinnern soll.

Ein Mann steht vor einem rosa blühenden Mandelbaum in einer grünen Landschaft

Die kanarischen Inseln

Die kanarischen Inseln vor der Westküste Afrikas gehören zu Spanien und damit zur Europäischen Union. Neben den größeren Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote zählen auch die kleineren Inseln La Palma, La Gomera oder El Hierro zu dem Archipel.

Über die Dünen von Maspalomas

Auf Gran Canaria gibt es nicht nur Vulkane und Urwald. In den Dünen von Maspalomas kommt richtiges Wüsten-Feeling auf. Eine Dünenwanderung ist ein Must-do für alle Besucher:innen der Insel.

Vom Hotel RIU Palace Maspalomas aus führt die Strandpromenade Paseo Costa Canaria bis zum Leuchtturm Faro de Maspalomas. Den Leuchtturm kannst du besichtigen – eine großartige Aussicht über die Dünen ist garantiert.

Praktisch: Du kannst die Schwierigkeit deiner Route selbst bestimmen. Wenn du willst, musst du nicht auf der Promenade bleiben, sondern kannst die Dünen selbst bewandern. Das Gehen im Sand ist natürlich anstrengender.

Auch die Länge der Wanderung ist flexibel: Oberhalb der Dünen gibt es unterwegs einige Bushaltestellen, von denen aus du zurück fahren kannst.

Good to know: Die Dünen beinhalten ein Vogelschutzgebiet, in denen verschiedenste, teilweise seltene Vögel nisten.

Wanderdünenlandschaft an einer Stadt am Meer

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Durch die Felsen zum Strand Güi Güi

Es gibt viele wunderschöne Strände auf Gran Canaria. Wenn du an der Küste entlangwandern möchtest, hast du zahlreiche Routen zur Auswahl, zum Beispiel eine beliebte in El Puertillo.

Etwas weniger frequentiert ist der Strand von Güi Güi im Nordwesten der Insel. Auf dem Weg dorthin wanderst du über steile Bergpfade. Die Tour ist mit sechs Stunden und etwa 950 Höhenmeter nur für erfahrene Wanderer:innen geeignet.

Belohnt wirst du mit einem langen Strand inmitten der Klippen, an dem sich im Vergleich zu beliebten Stränden bei Maspalomas eher wenig Tourist:innen tummeln.

Good to know: Vom Strand Güi Güi kannst du bei Ebbe zum benachbarten Strand Chico hinüberwandern. Informiere dich vorher unbedingt über die Gezeiten – beide Strände haben wenig Infrastruktur und sind nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar.

Ein kleiner, einsamer Sandstrand in einer Felsbucht

Auf Gran Canaria wandern: Im ewigen Frühling

Bevor du loswanderst, achte darauf, neben der üblichen Ausrüstung für Tageswanderungen ausreichend Wasser mitzunehmen – Orte zur Einkehr unterwegs gibt es oft wenige auf Gran Canaria, dafür umso mehr spektakuläre Natur. Gran Canaria ist eine „Insel des ewigen Frühlings“ – du kannst die Strände und die Wanderrouten der Insel das ganze Jahr hindurch erkunden. Als beste Reisezeit gilt aber die Zeit von November bis Mai, insbesondere die Mandelblütenzeit von Mitte Januar bis Anfang Februar.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Wo kann ich auf Gran Canaria am besten wandern?
Gran Canaria bietet viele abwechslungsreiche Wanderrouten im Inneren der Insel oder an der Küste entlang, zum Beispiel den Aufstieg zum Roque Nublo oder eine Dünenwanderung in Maspalomas.
Wo ist es am schönsten auf Gran Canaria?
Auf Gran Canaria ist für jeden Naturgeschmack etwas dabei: von Vulkanfelsen über einen subtropischen Urwald oder Dünenlandschaften bis zu den berühmten Stränden.
Wann ist die beste Zeit für Gran Canaria?
Gran Canaria kannst du das ganze Jahr lang besuchen, am besten zwischen November und Mai. Besonders lohnt sich die Mandelblütenzeit von Mitte Januar bis Anfang Februar.

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