
Golfschwung verbessern: 5 Tipps für den perfekten Abschlag
Alles Wichtige auf einen Blick
Mit regelmäßigem Training lassen sich Präzision, Schlagweite und Rhythmus kontinuierlich verbessern, sodass jeder Abschlag sicherer und kraftvoller wird. Wer seinen Schwung versteht und bewusst trainiert, legt die Grundlage für langfristigen Spaß am Golfsport und Erfolg.
Ein gekonnter Golfschwung ist ein wundervoller Anblick. Und Spieler:innen, denen er gelingt, berichten, dass er sich ebenso wundervoll anfühlt. Kraft, Rhythmus, Rotation, Beschleunigung – es ist ein biomechanisch und mental ungeheuer komplizierter Vorgang, der mit sehr viel Übung und guter Anleitung allmählich runder, harmonischer, besser wird.
Golfexpert:innen sind sich in einem Punkt einig: Den perfekten Schwung gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind individuelle körperliche Voraussetzungen und – daraus folgend – erlernte Abläufe. Wie du am besten lernst, ist ebenfalls individuell. Für den Anfang sind gute Trainer:innen zu empfehlen, die deinen Ablauf, Schwunggeschwindigkeit, Gleichgewicht und Co. von außen sehen und korrigieren.
Dabei gibt es einen großen Spielraum, um den eigenen Golfschwung zu verbessern: traditionell-streng, sogar dogmatisch, mit exakten Anweisungen. Oder eher mit der Methode des natürlichen Lernens, die darauf setzt, dass dein Instinkt den richtigen Weg vorgibt.
Welche Golftechnik für dich besser funktioniert, wirst du bald herausfinden. Nur eines gilt es zu vermeiden: mit großem inneren Druck einem vermeintlichen Ideal nachzustreben.
Profi-Tipp: Ein Plädoyer für den natürlichen Schwung stammt von der dreimaligen Deutschen Meisterin Stefanie Eckrodt. Sie weiß von mentalen Blockaden, die viele Schüler:innen irgendwann heimsuchen, und wie ein intuitiver Zugang, das Vertrauen in den eigenen Körper, solche Krisen überwinden kann.
Wie schnell wird ein Golfball?
Mathematisch ausgedrückt: Die Anfangsgeschwindigkeit des Balls entspricht der maximalen Beschleunigung des Schlägerkopfs. Wie weit der Golfball am Ende fliegt, hängt aber natürlich von Winkel, Flugbahn, Spin und äußeren Bedingungen ab.
Bei Klubspieler:innen sind 150 Kilometer pro Stunde schon gut, bei durchschnittlichen Golfprofis 195 Stundenkilometer. Manche Golfprofis kommen auf rund 215 Kilometer pro Stunde. Das entspricht recht genau der Beschleunigung, die die besten Tennisprofis beim Aufschlag erreichen.
Die peitschenartige Zuspitzung der Kräfte im Moment des Treffpunkts weist tatsächlich einige Ähnlichkeiten auf. In beiden Bewegungsmustern kommen Körperrotation, Armzug und eine zusätzliche Beschleunigung aus dem Handgelenk zusammen.
Der richtige Stand beim Golf ist noch einfach zu erklären: parallel zur Zielrichtung, Füße gut schulterbreit, Oberkörper leicht vorgebeugt, leicht angewinkelte Arme, sodass die Schlagfläche des Schlägers bequem vor dem Ball liegt.
Der zweite Aspekt der Standposition ist die Ausrichtung, das sogenannte Ansprechen in Richtung Ziel. PGA-Trainer Sebastian Schäfer rät, ein Fernziel auszumachen, zum Beispiel einen Baum hinter der Fahne, und ein Nahziel, zum Beispiel ein Bodenmerkmal kurz hinter dem Ball, als Hilfsmittel beim Anvisieren.
Profi-Tipp: Für den Anfang, egal mit welchem Schläger und welcher angepeilten Weite, solltest du immer ein Tee verwenden. Also den kleinen Stift aus Holz oder Kunststoff, den du in den Boden steckst und den Golfball darauf platzierst. Es lernt sich einfach besser, wenn die Beschaffenheit des Bodens als Faktor erst einmal ausgeklammert ist.
Nerdpedia

Kommen wir zur Ausholbewegung, meist Aufschwung genannt. Dabei bleiben Füße und Blick auf den Ball fest, Schulter und Hüfte drehen sich, dem Schlägerkopf folgend, im Grunde automatisch mit. Aus dieser gespannten Körperhaltung, mit mehr oder wenig starker Rotation in Hüfte und Schultergürtel, entlädt sich im nächsten Moment ein Schlag, der enorme Energie auf den Ball bringt.
Expertentipp zu den richtigen Golfschlägerarten: Beginne mit leichten Schlägern (Sand Wedge) und sachte. Anfänger:innen, die gleich gewaltig zuschlagen, weil sie das bei anderen so gesehen haben, werden wenig Fortschritte machen und sich womöglich verletzen.
Good to know
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In diesem Sekundenbruchteil kondensiert sich der ganze, beglückende, frustrierende, süchtig machende Golfsport. Der Golfschläger wird so zum Ball geschwungen, dass der Kopf eine möglichst lange Bahn beschreibt. Dadurch entsteht die größte Beschleunigung.
Die vorher aufgebaute Körperspannung entlädt sich so, dass der Schlag vermeintlich eher geschieht, als bewusst ausgeführt wird. Eine Wahrnehmung, die natürlich auf jeder Menge Übung beruht.
In der Bewegung steckt eine komplizierte Körpermechanik, an der sich die Geister scheiden: Ist es sinnvoll, als Coach exakte Ansagen über Gewichtsverlagerung und die erwünschten Bewegungen von Hüfte, Ellenbogen und Handgelenken zu machen? Oder ist es besser, den Schützling – natürlich mit steuerndem Feedback – sein eigenes Muster entfalten zu lassen?
Der beste Weg, Golf zu lernen, ist der klassische, zugleich aufwendige und teure: möglichst viele Stunden üben. Für ein autodidaktisches Herangehen ist das Golfspielen einfach zu kompliziert. Glücklicherweise hat das digitale Zeitalter mit Lehrvideos, Online-Kursen und virtuellen Trainingssessions zusätzliche Möglichkeiten geschaffen.
Ein Element ist allerdings unverzichtbar: der fachkundige Blick auf deinen Schwung und eine verständliche und motivierende Rückmeldung dazu. Wenn du dein Golfspiel kontinuierlich verbessern und dabei die schönsten Plätze weltweit erkunden möchtest, geht das am besten mit der Platinum Card oder Gold Card von American Express, mit denen du die Golf Fee Card zum Vorteilspreis erhältst.*
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Wie kann ich meinen Golfschwung verbessern?Ein effizienter Golfschwung ergibt sich aus der individuell richtigen Technik, Körperspannung und mentaler Ruhe. Regelmäßiges Üben und Coaching kann beim Verbessern des Schwungs hilfreich sein.+
Warum ist der Stand beim Golfen so wichtig?Ein stabiler Stand sorgt beim Golfen für Balance und kontrollierte Energieübertragung auf den Ball. Füße schulterbreit aufgestellt, Oberkörper leicht vorgebeugt und die korrekte Ballansprache sind entscheidend.+
Was ist der Unterschied zwischen Aufschwung und Durchschwung?Der Aufschwung bereitet die Körperspannung und Rotation vor, beim Durchschwung wird die Beschleunigung auf den Ball übertragen.
