Skyline von Tokio mit beleuchtetem Fernsehturm vor schneebedecktem Fuji in der Abenddämmerung © Jackyenjoyphotography/Getty Images
Sightseeing with a view: Beim Schlendern durch Tokio fällt dein Blick gleich mehrmals auf den imposanten Berg Fuji.

Zwischen Tradition und Moderne: Top 10 der Sehenswürdigkeiten in Tokio

Die Ampel springt auf Grün. Inmitten von Geschäftsleuten, Frauen im traditionellen Yukata und Reisenden schlängelst du dich über die Shibuya-Kreuzung. Nachdem du in einem Restaurant Ramen verköstigt hast, geht es zum Tokyo Skytree – oder lieber zum Sensoji-Tempel? An Sightseeing-Optionen mangelt es der Hauptstadt Japans nicht. Wir stellen zehn Sehenswürdigkeiten in Tokio vor.

Alles Wichtige auf einen Blick

Tokios Sehenswürdigkeiten verbinden moderne Megacity-Erlebnisse mit traditioneller japanischer Kultur: Zu den Highlights zählen die berühmte Shibuya-Kreuzung, der historische Sensoji-Tempel in Asakusa, der Kaiserpalast und spektakuläre Aussichtspunkte wie der Tokyo Skytree oder der Tokyo Tower. 


Wer Tokio besucht, erlebt zwischen Neonlichtern, Wolkenkratzern, Tempeln, Parks und Food-Spots wie dem Toyosu-Fischmarkt eine Stadt voller Gegensätze. Besonders lohnenswert sind auch der Ueno-Park zur Kirschblüte, die Rainbow Bridge bei Nacht und der Roppongi Hills Mori Tower mit Panoramablick. Für eine erste Reise nach Tokio solltest du mindestens fünf Tage einplanen; die beste Reisezeit ist meist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von Oktober bis November.

Berühmte Straßenszene: Die Shibuya-Kreuzung

Direkt außerhalb des Bahnhofs Shibuya liegt die weltbekannte Kreuzung, die schon als Kulisse für Filme wie „Lost in Translation: Zwischen den Welten“ und „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ diente. In einer Grünphase queren bis zu 2.500 Menschen die Kreuzung.

Das lebendige Stadtviertel Shibuya ist zudem berühmt für seine zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Bars und Nachtclubs. Das Center Gai, Dogenzaka, Miyashita Park und Shibuya Scramble Square sind einige der lebendigsten Einkaufs-, Ausgeh- und Aussichtspunkte Tokios. Du kannst hier abends überall gut Soba-Nudeln schlürfen und dir anschließend einen Becher Sake genehmigen.

Must-see: Direkt am Hachiko Exit steht die berühmte Hachiko-Statue. Sie erinnert an den Akita-Hund, der jahrelang am Bahnhof auf sein verstorbenes Herrchen wartete und heute einer der bekanntesten Treffpunkte in Shibuya ist. 

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Die wuselige Shibuya-Kreuzung bei Nacht aus der Luft fotografiert © Sean avone/iStock
Selbst wer noch nie in Tokio war, kennt die berühmte Shibuya-Kreuzung aus mehreren Hollywoodproduktionen.

Royaler Ort der Ruhe: Der Kaiserpalast Tokio

Der Kaiserpalast Tokio gehört zu den wichtigsten historischen Orten der Stadt. Für Besucher:innen sind vor allem die East Gardens, der öffentliche Vorplatz Kokyo Gaien und der Blick auf die Nijubashi-Brücke interessant.

Die Anlage rund um die Residenz des Tennos, des japanischen Kaisers, kannst du das ganze Jahr durchstreifen. Das Innere des Palastgeländes kannst du hingegen nur im Rahmen einer Führung besichtigen. Die geführte Route ist etwa 2,2 Kilometer lang und zeigt den Palast von außen. Besonders beliebt ist der Blick auf die Nijubashi-Brücke vom Vorplatz Kokyo Gaien.

Nice to know: Möchtest du mehr kaiserliches Flair, kannst du deine Japanreise verlängern und dich zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren 17 UNESCO-Welterbestätten begeben. Die Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug Hikari von Tokio dauert etwa zwei Stunden und 40 Minuten.

Nerdpedia

Tokio ist nicht nur eine Stadt, sondern eine riesige Metropolregion. Während in der Präfektur Tokio rund 14 Millionen Menschen leben, umfasst der Großraum Tokio deutlich mehr als 35 Millionen Einwohner:innen.

Traumhafte Panoramablicke: Der Tokyo Skytree

Mit imposanten 634 Metern ist der Tokyo Skytree eine Top-Sehenswürdigkeit in Tokio: Er ist das höchste Bauwerk Japans und nach dem 828 Meter hohen Burj Khalifa in Dubai und dem PNB 118 in Kuala Lumpur, der 678 Meter hoch ist, der dritthöchste Turm der Welt.

Von den beiden Aussichtsplattformen des Tokyo Skytree (Tembo Deck und Tembo Galleria) blickst du an klaren Tagen bis zum Berg Fuji. Am Fuße des Turms, in der Mall TOKYO Solamachi, kannst du dir etwas Süßes in Form des Wahrzeichens gönnen.

Must-do: Über den begehbaren Glasboden des Tembo-Decks laufen – wenn du mutig genug bist.

Panoramablick über Tokio © maroke/iStock
Oben auf dem Tokyo Skytree erwartet dich ein sensationeller Blick über die Skyline von Tokio.

Bedeutendes Heiligtum: Der Sensoji-Tempel

Tokio ist eine moderne Metropole, doch Traditionen und der buddhistische Glaube prägen das Stadtbild ebenfalls. Die Geschichte des farbenfrohen Sensoji-Tempels im Stadtteil Asakusa reicht bis ins Jahr 628 zurück – damit ist er der älteste Tempel der Stadt. Der Eintritt ist frei.

Den äußeren Eingang zur Anlage markiert das Kaminarimon, das Donnertor, mit seinem riesigen roten Lampion – ein guter Spot für ein Erinnerungsfoto. Zwischen dem Kaminarimon und dem zweiten Tor, Hozomon, kannst du auf der 200 Meter langen Einkaufsstraße Nakamise in rund 90 Shops Souvenirs ergattern.

Good to know: Für den Besuch des Sensoji gibt es keine strenge Kleiderordnung. Respektvoll ist es dennoch, Schultern und Knie nicht unnötig freizulegen, an Gebetsbereichen leise zu sein und Hinweise zum Ausziehen der Schuhe zu beachten.

Außenansicht des roten Senso-Ji-Tempels © Noppasin Wongchum/iStock
Bevor du den berühmten Senso-Ji-Tempel betrittst, heißt es: Bitte Schuhe ausziehen!

Geeignete Reisezeit für eine Tokioreise

Die beste Reisezeit für Tokio ist meist der Frühling von März bis Mai sowie der Herbst von Oktober bis November. Im Frühling lockt die Kirschblüte, im Herbst sind Temperaturen und Sicht oft angenehm für Stadtrundgänge und Aussichtspunkte. Der Sommer kann heiß, feucht und regenreich sein; der Winter ist kühler, aber oft klar und vergleichsweise trocken.

Japans Eiffelturm: Der Tokyo Tower

333 Meter ragt der rot-weiße Tokyo Tower im Stadtteil Shiba in die Höhe. Bis zur Fertigstellung des Tokyo Skytree war der Turm damit das höchste Bauwerk Japans. Möchtest du die Konstruktion erklimmen, hast du die Wahl: die 600 Treppenstufen zur ersten von zwei Aussichtsplattformen, dem Main Deck, hochsteigen oder den Aufzug nehmen. Zum Top Deck gelangen Besucher:innen nur per Lift.

Plane rund um den Tokyo Tower auch Zeit für den Zojoji-Tempel und den Shiba-Park ein. Besonders fotogen ist der Kontrast aus traditioneller Tempelanlage und rot-weißem Turm im Hintergrund. Im Sockelbereich Foot Town findest du zudem Shops, Restaurants und Souvenirläden.

Good to know: Als Vorbild für den Tokyo Tower diente der berühmte Eiffelturm von Gustave Eiffel in Paris – der Turm in Tokio ist 13 Meter höher als das Original.

Beliebtes Fotomotiv bei Nacht: Die Rainbow-Bridge

Jagst du dem perfekten Instagram-Schnappschuss nach, kannst du auf der Regenbogenbrücke fündig werden. Die Hängebrücke verbindet den Hafen Tokios mit der künstlichen Insel Odaiba. Ihren bekannten Spitznamen erhielt die Brücke, die offiziell Tokyo Bay Connector Bridge heißt, aufgrund ihrer farbigen Beleuchtung bei Nacht.

Good to know: Auch bei der nötigen Energie bekennen die Japaner:innen Farbe und entscheiden sich für grünen Strom: Die Lampen werden tagsüber von Solarzellen aufgeladen.

Praktische Tipps für Tokio: Nahverkehr, Geld und Reiseplanung

Diese praktischen Tipps helfen dir, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Tokio stressfrei zu kombinieren:

  • Mit der Tokioter U-Bahn erreichst du schnell und unkompliziert alle Sehenswürdigkeiten der Stadt. Tokyo Metro und Toei, die beiden größten Linienbetreiber, bieten ein U-Bahn-Ticket für Tourist:innen an, das du bei Verkaufsstellen der Tokyo Metro sowie bei Touristeninformationen an einigen Bahnstationen kaufen kannst. Für viele Besucher lohnen sich Tages- oder Mehrtagestickets für die U-Bahn; für maximale Flexibilität sind IC-Karten wie Suica oder PASMO praktisch.
  • In Tokio zahlst du mit Japanischen Yen. Kreditkarten werden vielerorts akzeptiert, dennoch ist Bargeld für kleine Restaurants, Tempelspenden, Märkte und Automaten weiterhin praktisch.
  • Direktflüge von Deutschland nach Tokio dauern etwa 10 bis 12 Stunden. Hast du eine günstigere Flugverbindung mit Zwischenstopp gebucht, rüstest du dich am besten für den Fall, dass du deinen Anschluss verpasst oder dein Koffer auf dem Weg verloren geht. Der Reisekomplettschutz von AXA Partners, vermittelt durch American Express®, steht dir immer dann zur Seite, wenn es unterwegs mal nicht wie geplant läuft.*
Die Rainbow Bridge in Tokio strahlt in unterschiedlichen Farben © fannrei/iStock
Bei Nacht macht die Rainbow Bridge ihrem Namen alle Ehre.

Interaktive Kunst: Das Digital Art Museum Tokyo

Das teamLab Borderless: MORI Building DIGITAL ART MUSEUM ist eines der spektakulärsten Museen für digitale Kunst in Tokio. Nach dem Umzug aus Odaiba ist das Museum seit Februar 2024 dauerhaft in Azabudai Hills geöffnet. Besuchende bewegen sich durch immersive Lichtinstallationen, Projektionen und interaktive Räume, in denen Kunstwerke aufeinander reagieren und sich ständig verändern.

Good to know: Das Museum liegt zentral im Bezirk Minato und lässt sich gut mit dem Tokyo Tower oder Roppongi kombinieren.

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Hotspot für Kirschblüten: Der Ueno-Park

Im Ueno-Park kannst du süße Pandas in Japans ältestem Zoo beobachten oder die Lotusblumen im Shinobazu-Teich bewundern. Eigentlich ist die weitläufige Grünanlage vor allem für etwas anderes bekannt: Sie ist einer der beliebtesten Spots in Tokio für die japanische Kirschblüte. Etwa von Ende März bis Anfang April verwandelt sich der Park dank der etwa 800 Somei-Yoshino-Kirschbäume in ein rosa Blütenmeer.

Tipp: Besuche das Tokyo National Museum im Ueno-Park, wenn du japanische Kunst, Samurai-Rüstungen, Keramik, Kalligrafie und buddhistische Skulpturen sehen möchtest. Es ist eines der besten Museen in Tokio, um Japans Geschichte und Kultur kompakt zu verstehen.

Mehrere Personen picknicken unter Kirschblüten im Park © fannrei/iStock
Eine beliebte Aktivität während der Hanamisaison: in Parks unter Kirchblüten picknicken.

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58 Prozent der Deutschen verreisen mehrmals im Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine von American Express beauftragte Umfrage, durchgeführt von Statista.

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Tsukiji war gestern: Der Toyosu-Fischmarkt

80 Jahre lang fanden die berühmten Thunfischauktionen des Tsukiji-Großmarkts im Bezirk Chuo statt und waren Schauspiel und Sehenswürdigkeit in Tokio. Seit 2018 hat einer der größten Fischmärkte der Welt seinen neuen Standort in den Toyosu-Hallen, die auf einem künstlich angelegten Areal der Bucht im Bezirk Koto errichtet wurden.

Ein Besuch des alten Fischmarkts von Tsukiji lohnt dennoch: Zwar feilschen auf dem Areal keine Großhändler:innen mehr, der äußere Markt mit seinem Gewirr aus Verkaufsständen und Restaurants existiert aber weiterhin – und ist ein Paradies für Foodies.

Nice to know: Wenn du die Thunfischauktion in Toyosu erleben möchtest, musst du sehr früh aufstehen: Die Auktionen finden in der Regel am frühen Morgen statt. Für den Besuch der Beobachtungsplattform solltest du dich vorab online informieren und gegebenenfalls registrieren.

Stadt in der Stadt: Der Roppongi Hills Mori Tower

Im 2003 eröffneten Gebäudekomplex Roppongi Hills befinden sich unter anderem viele Büros namhafter Unternehmen, ein Hotel, Kinos, Restaurants und Wohnungen. Den Mittelpunkt dieser Stadt in der Stadt bildet der 238 Meter hohe Mori Tower, in dessen obersten Stockwerken eine Aussichtsplattform sowie ein Kunstmuseum für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Must-do: Prüfe vor deinem Besuch, ob das Rooftop Sky Deck geöffnet ist. Bei gutem Wetter zählt der Blick vom Mori Tower zu den schönsten Aussichtserlebnissen in Tokio. Danach lohnt sich ein kurzer Spaziergang durch den Mori Garden, eine kleine grüne Oase direkt hinter dem Hochhauskomplex.

Mehrere Personen stehen in einer Gasse vor Straßenrestaurants an © aluxum/iStock
Auf deiner Entdeckungstour durch Tokio gehört der Besuch des Toyosu-Fischmarktes unbedingt dazu.

Tokio und seine Sehenswürdigkeiten: Hauptstadt voller Gegensätze

In Tokio kannst du so viele Sehenswürdigkeiten entdecken, dass eine einzelne Japanreise vermutlich nicht ausreicht. Zwischen Neonlichtern, Wolkenkratzern, Tempeln und der Kirschblüte – erkunde eine Hauptstadt voller Gegensätze! Kraft für deine Streifzüge wirst du allemal haben: An fast jeder Ecke kannst du dich mit köstlichem Sushi oder Ramen stärken. Schließlich ist die japanische Esskultur ebenfalls eine Attraktion für sich.

Du machst dir Gedanken, dass dein Magen die lokale Küche nicht verträgt? Verlasse dich auf den durch American Express vermittelten Reisekomplettschutz von AXA Partners. Darin ist unter anderem eine Auslandsreisekrankenversicherung inkludiert, die die Kosten für die notwendige medizinische Versorgung und Behandlung vor Ort übernimmt.*

FAQ: Häufige Fragen und Antworten

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes oder des Versicherungsproduktes entnehmen.
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Als Versicherungsvermittler nach §34d GewO vermitteln wir Produkte unserer Versicherungspartner. Informationen zum Versicherungsschutz und Bedingungen findest du unter www.americanexpress.com/de/versicherungen. Bei individuellen Fragen hilft unser Service Team unter 069 9797-2424 den richtigen Kontakt zum Versicherer zu identifizieren.