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Wie Gott in Frankreich: 7 formidable französische Restaurants in Hamburg

Drei Austern werden in einer Schale serviert und mit einem Dressing übergossen
Redaktion AMEXcited
Redaktion AMEXcited
Heute Steak frites, morgen Bouillabaisse und übermorgen Austern satt: Französische Restaurants in Hamburg bieten mehr als die französischen Klassiker Coq au vin oder Cassoulet. Wetten, Franzosen und Französinnen würden nichts vermissen, wenn sie zu Besuch in der Stadt an der Elbe wären? Die Hansestadt wartet mit überraschend vielen Bistros und Brasserien auf, mehrere mit stilechtem Ambiente, sodass du dich fragst: Bin ich noch in der norddeutschen Metropole oder schon in Paris? Wir haben sieben französische Restaurants für dich ausgesucht, die authentischer nicht sein könnten.
  1. Café Paris: Très chic mitten in der Hamburger City
  2. Le Plat du Jour: À la Stamm-Bistro in Paris
  3. Petit Amour: Französische Gourmetküche in Hamburg-Altona
  4. chez l’ami TORTUE: Unter Freund:innen in den Hamburger Stadthöfen
  5. Brasserie Flum im Hotel Grand Élisée: Paris zu Gast am Rotherbaum
  6. Carls Brasserie an der Elbphilharmonie: Französische Poesie an der Elbe
  7. Bistro CARMAGNOLE: Französisch essen im Hamburger Schanzenviertel
  8. À bientôt à Hambourg

Café Paris: Très chic mitten in der Hamburger City

Wer Zeit hat, in Hamburg einen Tag zu vertrödeln, sollte das in der Brasserie Café Paris machen. Dieses Stück Frankreich in der Hamburger Innenstadt hat sein Zuhause in einer ehemaligen Schlachterei aus dem 19. Jahrhundert. In diesem Jugendstiljuwel mit gefliesten Wänden samt Kuppel wirst du, bequem auf einer der Bistrobänke, kulinarisch von morgens bis abends verwöhnt.

Angefangen mit Croissants und Eiern im Glas zum Frühstück, dann mit der Zeitung am Stock die Zeit bis zum Lunch überbrücken: Nach einem Pastis zum Apéritif schmeckt das Sandwich Merguez frites oder ein knackiger Caesar Salad mit Speck und Scampi. Danach einen Café au Lait, dazu vielleicht ein selbst gemachtes Macaron? Nicht zu viel, wir wollen noch Platz lassen fürs Diner: Zu einem Glas Champagner schmecken ein Dutzend Crevetten, danach Steak frites oder das beste Tatar der Stadt, am Tisch zubereitet, très bien.

Nice to know: Für ein romantisches Tête-à-Tête besser in die Beletage hinaufgehen, dort ist es ruhiger und es herrscht eine gediegene Atmosphäre.

Innenraumaufnahme einer Brasserie im Jugendstil

Good to know

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Le Plat du Jour: À la Stamm-Bistro in Paris

Herrlich oldschool ist dieser Franzose in Hamburg, der schon seit 1993 die Hanseaten in der Innenstadt mit klassisch französischer Küche verwöhnt: Le Plat du Jour. Das gemütliche Lokal mit seinen rot-weiß gewürfelten Servietten, den Schwarz-Weiß-Fotografien französischer Stars vergangener Zeiten und dem überwiegend französischen Personal lässt dich denken, du seist Pariser:in und in deinem Stamm-Bistro um die Ecke.

Ob Fischsuppe mit Rouille oder Lyoner Saucisson mit Puy-Linsensalat, Kaninchen in Dijon-Senfsauce oder Steak mit Sauce bordelaise und Pommes frites: Das Plat du Jour ist eine treue Seele und erhellt dir einen verregneten Sonntagabend genauso, wie es dir einen lauen Sommerabend auf einem der schönen Außenplätze versüßt.

Unbedingt probieren: die Crêpe „normande“ mit Äpfeln und Calvados als Dessert – so schön traditionell.

Blick in den Innenraum vom Le Plat du Jour mit einem Fußboden in Schachbrettmuster-Optik

Nerdpedia

Liberté, egalité, fraternité auch beim guten Essen: Restaurants, wie wir sie heute kennen, haben wir der französischen Revolution zu verdanken. Das Personal der Hofküche war nämlich plötzlich arbeitslos, also wohin mit den guten Lebensmitteln? Genau, unters Volk!

Petit Amour: Französische Gourmetküche in Hamburg-Altona

Nur zwölf Tische hat das Petit Amour im Stadtteil Altona. Im Sommer sind es ein paar mehr, wenn der Spritzenplatz zur Freilichtbühne von Boris Kaspriks großer Liebe zur modernen französischen Küche wird. 2015 eröffnet, hat sein elegantes Eck-Restaurant mit schmeichelnder Lichtregie und dezenten Goldakzenten schon seit 2016 einen Michelin-Stern.

Die Küche verfolgt eine schnörkellose Linie. Die Konzentration liegt bei Gerichten wie Bretonischen Muscheln, Lauchcrème und Meeresfenchel oder Limousin-Kalb mit Amalfi-Zitrone und Artischocken ganz und gar auf Handwerk und Produkten. Übrigens geht es hier gar nicht so steif zu, wie der Klang der Gerichte vermuten lässt. Wenn du einen Löffel haben möchtest, um die traumhaften Jus und Saucen bis zum letzten Tropfen zu genießen, ist das beispielsweise kein Problem.

Good to know: Unbedingt immer vorher reservieren, denn das Restaurant ist sehr beliebt!

Kunstvoll angerichtetes Gericht mit Brotkorb

Bistro oder Brasserie: Was ist bloß der Unterschied?

Brasserie bedeutet eigentlich Brauerei: Ursprünglich, im Frankreich des 19. Jahrhunderts, handelte es sich also um Bierbrauereien mit Essensangebot, als Grundlage sozusagen. Inzwischen gibt es mehr Wein als Bier in der modernen Brasserie, dafür aber meist von morgens bis abends zwanglose Küche – Klassiker wie Coq au vin, Moule frites oder Tatar.

Auch Bistros servieren Klassiker, allerdings in einem eher intimen Rahmen und nur mittags und abends. Das Wort soll übrigens aus dem Russischen kommen, weil russische Soldaten im besetzten Paris immer schnell (russisch „bistro“) ihr Essen haben wollten. In jedem Fall geht es in beiden Lokal-Typen entspannt zu, anders als in den feinen Restaurants, die feierlich die französische Gourmetküche zelebrieren.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

chez l’ami TORTUE: Unter Freund:innen in den Hamburger Stadthöfen

Wie Gott in Frankreich sollen sich Besucher:innen im chez l’ami TORTUE fühlen, wünscht sich Manager Martin Schmiedeberg für das im September 2021 neu eröffnete Restaurant. Besucher:innen der schon lange erfolgreichen Brasserie des TORTUE-Hotels im Stadthöfe-Quartier an der Stadthausbrücke wissen: Das ist kein leeres Versprechen.

Nur 50 Quadratmeter groß und mit 26 Plätzen, ist das TORTUE der intime Rückzugsort für produktverliebte Fans französischer Küche. Auf weichen Lederbänken im lauschig-dunklen Interieur mit lederbezogenen Wänden und pflaumenblauen Samtvorhängen genießt du hier Rindertatar mit Rauchaal, das das Zeug zum Signature Dish hat, Eintopf vom Atlantik-Hummer oder ein mächtiges Côte de bœuf aus den USA.

Must-do: noch in eine der beiden ultraschicken Bars des Hotels einkehren.

Blick in den Innenraum eines Restaurants mit mehreren Bistrotischen vor einer ledernen Sitzbank

Brasserie Flum im Hotel Grand Élisée: Paris zu Gast am Rotherbaum

Betrittst du die traditionelle Brasserie Flum im Erdgeschoss des 5-Sterne-Hotels Grand Élysée, glaubst du im Paris der Jahrhundertwende zu sein. Das liegt am Interieur, das der Hamburger Architekt und Namensgeber Max Flum mit diversen Jugendstilelementen geschaffen hat, unter anderem einer imposanten beleuchteten Glasdecke.

Und wie in einer typischen Brasserie üblich, genießt du hier fröhlich und unbeschwert von mittags bis abends französische Lebensart mit Salade niçoise, Potage Parmentier, Kartoffelrahmsuppe mit Lauch und Speck oder Bœuf Bourguignon. Oder du nimmst très français ein Menu formule aus Vorspeise und Hauptgericht ein: Wie wär’s mit Fromage de Chèvre, gefolgt von Steak frites? Im Anschluss lohnt sich noch ein Blick auf die Dessertkarte. Lieber Crème Brûlée, Tarte Tatin oder die Rohmilch-Käseplatte?

Unbedingt probieren: die Meeresfrüchteplatte mit Hummer, Austern, Atlantik-Garnelen, Taschenkrebs und Crevettes – am eigens dafür konzipierten Tisch mit Plateau in der Mitte.

Mehrere gut gelaunte Personen stoßen mit einem Getränk an und essen Meeresfrüchte

Carls Brasserie an der Elbphilharmonie: Französische Poesie an der Elbe

Starkoch Thomas Martin von Jacobs Restaurant im Hamburger Traditionshotel Louis C. Jacob steht seit Sommer 2021 beratend an der Spitze des wiedereröffneten Carls, das so malerisch an der Elbe, direkt neben der Elbphilharmonie, liegt. Gleich dreifach wirst du hier französisch verwöhnt: im lässigen Bistro, in der eleganten Brasserie und in der ausgezeichneten Weinbar.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Neu am Konzept ist die saisonale und regionale Ausrichtung – typisch französische Küche mit typisch norddeutschen Zutaten: Tatar vom Husumer Ochsen, Austern aus dem Wattenmeer, Bouillabaisse von nordischen Fischen und Krustentieren, Tarte Tatin von Äpfeln aus dem Alten Land und Rohmilchkäse vom Backensholzer Hof aus Nordfriesland. Toll ist auch die vegetarisch-vegane Auswahl mit pochierten Eiern in Pommerysenf-Sauce oder geschmorter Knollensellerie mit Estragon-Trüffel-Mayonnaise.

Good to know: Im Sommer sind die Terrassenplätze mit Blick auf die Elbe und ihre dicken Pötte heiß begehrt.

Carls Brasserie von außen mit Blick auf die Elbe

Bistro CARMAGNOLE: Französisch essen im Hamburger Schanzenviertel

Ein paar Stufen geht’s hinunter, dann stehst du auf dem historischen Fliesenboden des immer vollen kleinen CARMAGNOLE mit seinem gemütlichen Licht und dem schlichten Holzmobiliar. Im Sommer schaffen die Außenplätze unter Schirmen zusätzliche Plätze in dieser ruhigen Seitenstraße im lebhaften Schanzenviertel, gleich hinter der berüchtigten Roten Flora. CARMAGNOLE, italienisch für „Artischocke“, ist auch der Name einer jüdischen Widerstandsgruppe aus Lyon und eines der bekanntesten Lieder der Französischen Revolution.

Klassische französische Bistroküche gibt es hier: Austern Fines de Claire natürlich, Soup de Poisson, Paté, Lammbratwürste Merguez und Steak frites. Tagesgerichte wie gerösteter Markknochen, Croque à la truffe oder die namensgebende Artischocke mit Vinaigrette stehen auf der schwarzen Schiefertafel. Und auch Veganer:innen und Vegetarier:innen kommen nicht zu kurz. Dazu: eine exzellente Champagner- und Weinauswahl, auch Ausgefallenes wie Orange Wine.

Nice to know: Auf einen freien Tisch warten? Kein Problem: Die Cocktails an der Bar sind Extraklasse!

Eine große Artischocke auf einem weißen Teller angerichtet

À bientôt à Hambourg

Die französische Küche hat ein zweites Zuhause im schönen Hamburg gefunden. Auch wenn die Kaufmannsstadt vom Wesen her als anglophil gilt, ist sie in ihrer Seele doch eine Genießerin. Die Hanseat:innen verstehen sich aufs Savoir-vivre und lassen sich gern in die Ledersitze der vielen Bistros sinken, genießen die Ausgelassenheit in den Brasserien oder zelebrieren ab und an mal die feine französische Haute Cuisine.

Auf den Geschmack gekommen: Hamburg hat kulinarisch noch mehr außergewöhnliche Lokalitäten zu bieten.

Informationen zu Covid-19

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