Gault&Millau Schweiz: Diese Restaurants sind der Gourmetgipfel

Japanisch angerichtete Teller auf einem Holztresen, im Hintergrund das Panorama von Andermatt
Redaktion AMEXcited
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Prächtig angerichtet liegt die Speise auf deinem Teller, schon der Anblick ist wunderbar verlockend. Voller Neugier führst du die Gabel zum Mund, und langsam entfaltet sich ein wunderbares Aroma mit immer neuen Geschmacksnuancen... Die Küche prämierter Schweizer Kochvirtuos:innen lädt zum Zelebrieren ein und bleibt ein unvergessliches Erlebnis – von japanischer Küche vor Alpenpanorama bis zu Gaumenfreuden vor der Züricher Skyline. Wir präsentieren die 2022er-Top-Restaurants des Gault&Millau Schweiz.
  1. Koch des Jahres: Mitja Birlo
  2. Farben und Aromen in Basel: Tanja Grandits
  3. Bester Koch in Zürich: Heiko Nieder
  4. Holländer mit vier Hauben: Jeroen Achtien
  5. Japan in Andermatt: Dietmar Sawyere
  6. Gourmetparadies Schweiz: Vielfalt und Genuss

Koch des Jahres: Mitja Birlo

Das bündnerische Valsertal ist sein Garten, sein ​Restaurant das 7132 Silver, und der bisher unbekannte Berliner Koch Mitja Birlo nutzt den einen Ort sensationell gut für den anderen. Tatsächlich zieht er mit seinem Team los und sammelt Zutaten für seine Kreationen in der Natur des Tals. Was es dort nicht gibt, kauft er häufig bei kleinen Familienbetrieben vor Ort.

Für seine komplexe und arbeitsintensive Küche wurde er vom Gault&Millau zum Koch des Jahres 2022 gekürt und erhielt 18 Punkte in der Schweizer Bewertung.

Nice to know: Das 7132 Silver gehört zum 7132 Hotel in Graubünden – ein Designhotel inmitten der Bündner Berge, zu dem wirklich nur ein Weg führt. Es sei denn, du nimmst den Helikopter.

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Ein großer Raum mit stylish-elegantem Interieur, weiß gedeckten Tischen und einer großen Glaswand, im Hintergrund ein Kamin

Gault&Millau-Bewertung: Punkte und Hauben in der Schweiz

Was beim ​MICHELIN die Sterne sind, sind beim ​Gault&Millau Schweiz Hauben oder Kochmützen, die jeweils für eine bestimmte Punktzahl stehen. In Deutschland wurden die Punkte 2022 abgeschafft. Wichtig ist auch die Farbgebung: Rote Hauben gehen an besonders herausragende Restaurants ihrer jeweiligen Kategorie.
So funktioniert das Punkte-Hauben-System in der Schweiz:
  • ​​​5 Hauben: weltbeste Restaurants – 19 bis 19,5 Punkte (20 wurden noch nie verliehen!)
  • 4 Hauben: prägende Küche, führend bei Kreativität, Qualität und Zubereitung – 17 bis 18,5 Punkte
  • 3 Hauben: hohe Kochkunst, Kreativität und Qualität – 15 bis 16,5 Punkte
  • 2 Hauben: sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet – 13 bis 14,5 Punkte
  • 1 Haube: ambitionierte Küche – 11 bis 12,5 Punkte

Farben und Aromen in Basel: Tanja Grandits

Köchin Tanja Grandits inspiriert sich von der Natur und ihren Farben. In ihrem ​Restaurant Stucki auf dem Bruderholz in Basel serviert sie eine sensationelle Farbaromen-Küche, die ihr 19 Hauben einbrachte und das Stucki zu einem der besten Restaurants Europas macht.

Ob ungezwungene Sinnlichkeit auf der Terrasse oder lässige Eleganz im Restaurant – raffiniert-kreative Kompositionen machen den Charme des Stuckis aus. Auf dem Menü stehen zum Beispiel Schweinebauch mit Honiglack und Tomatillo Relish oder Rosmarin-Birnen mit Pistazien.

Nice to know: Tanja Grandits ist Vegetarierin. Mit ihrem Kochbuch „Tanja Vegetarisch“ beweist sie, dass eine hochkarätige Küche nicht zwingend Fleisch und Fisch braucht. Und mit „Tanjas Kochbuch“ zeigt sie, wie Gourmetküche alltagstauglich wird.

Innenraum des Stucki mit elegantem Interieur, weiß eingedeckten Tischen und Blumendeko

Nerdpedia

Der Gault&Millau hat noch nie die höchstmögliche Punktzahl von 20 Punkten vergeben. Warum? Weil nach Überzeugung des Gault&Millau nur der liebe Gott Vollkommenheit feststellen kann.

Bester Koch in Zürich: Heiko Nieder

Ob Calamari mit Paprika, Gurke, Koriander, Sesam und Miso oder Périgord-Trüffel mit Sellerie und Kokosnuss – Spitzenkoch Heiko Nieder ist ein detailversessener Perfektionist und Aromen-Jongleur. 48 Komponenten in einem Menü sollten es mindestens sein. Das Ergebnis schwebt zwischen außergewöhnlich raffiniert und sensationell-überwältigend.

Der meisterhafte Koch aus Deutschland tischt ​im The Restaurant auf, das zum legendären Zürcher Hotel The Dolder Grand gehört. Honoriert wurde seine erlesene Küche mit 19 Gault&Millau-Punkten.

Nice to know: The Dolder Grand residiert in einem historischen Prunkbau von 1899 mit einem tollen Blick auf Zürich und bietet 175 luxuriöse Zimmer und Suiten. Beindruckend ist auch die über 100 Werke umfassende Kunstsammlung, zu der etwa Skulpturen von Takashi Murakami und Gemälde von​ ​Salvador Dalí gehören.

Heiko Nieder im The Restaurant vor einem weiß gedeckten Tisch mit roten Stühlen

Die Schweizer Gourmet-Elite: Le Club des 19

Die Schweizer:innen bezeichnen die Elite ihrer Köche und Köchinnen, die 19 Punkte oder fünf Hauben erhielten, als „Le Club des 19“. Sie und ihre Teams setzen Maßstäbe mit Engagement, Kreativität und herausragenden Kompositionen. Hier die Liste der sieben aktuellen Fünf-Hauben-Stars:

Holländer mit vier Hauben: Jeroen Achtien

Jeroen Achtien gilt als wilder Koch, auch weil er eigenwillige Wege geht. Zum Beispiel mit dem Fleisch der 15 Jahre alten Kuh Jasmin, das er „Nose to tail“ zubereitete: als Entrecôte, geschmort und fermentiert. Mit 18 Punkten kürte ihn der Gault&Millau zum Aufsteiger des Jahres 2022.

Achtien ist Küchenchef im ​Luxus-Hideaway Vitznauerhof und im dazugehörigen Restaurant Sens. Diniert wird mit Blick auf den Vierwaldstättersee. Fermentation, Präzision und starke Geschmäcker sind seine Markenzeichen: Er serviert etwa Zander mit fermentierten Trauben oder bietet geräucherte Peperoni mit indischem Limetten-Dip an.

Nice to know: „Nose to tail“ ist ein Kochtrend, bei dem das gesamte Tier verwertet wird.

Sonnenlichtdurchfluteter Innenraum des Restaurant Sens mit Blick auf den Vierwaldstättersee

Japan in Andermatt: Dietmar Sawyere

Hier geht die japanische Kochkunst eine spektakuläre Verbindung mit dem Bergpanorama von Andermatt ein: In der Küche des Luxushotels The Chedi Andermatt, das im Land wahren Kultstatus genießt, führt Meisterkoch Dietmar Sawyere die Regie – und bringt authentische japanische Küche auf den Tisch.

Seine für den europäischen Gaumen angepassten Gerichte stellt er zum Teil aus regionalen Produkten zusammen. Im The Japanese by The Chedi Andermatt, dem höchstgelegenen Restaurant der Schweiz, wird dieser Spitzengenuss von einer spektakulären Aussicht gekrönt – auf den Gotthardpass, den Oberalppass und das Urserental.

Nice to know: Zum Chedi gehören drei Restaurants mit erlesener Küche: The Restaurant hat 14, The Japanese by The Chedi Andermatt 15 und das dritte Restaurant The Japanese 17 Gault&Millau-Punkte in der Schweizer Bewertung erhalten.

Blick auf das Restaurant The Japanese by The Chedi Andermatt, das mitten im Schnee an einem Berghang liegt

Gourmetparadies Schweiz: Vielfalt und Genuss

Die Schweiz ist ein Land von Gourmets, das zeigen auch die Gault&Millau-Bewertungen. Insbesondere Zürich und Basel verzeichnen zahlreiche Spitzenköch:innen. Doch meisterhafte Gastronomie kannst du überall im Land entdecken: von Luzern bis Bern, von Lugano bis St. Gallen, von Genf bis Davos. Wie ​Österreich und ​​Deutschland ist auch die Schweiz reich an berühmten Köch:innen. Eine Reise zu ihren kulinarischen Tempeln lohnt sich auf jeden Fall – und sei es als Abstecher beim Skiurlaub in der Schweiz. Denn ihre Lage ist häufig ebenso faszinierend wie ihre Küche.

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