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Den Mond fotografieren: Tipps für spektakuläre Bilder

Ein Fotograf sieht in der Dunkelheit auf seine Kamera, am Himmel steht der Mond.
Redaktion AMEXcited
Markus Huth
Die Nacht ist sternenklar, der Mond leuchtet in voller Pracht am Himmel… und lädt zu eindrucksvollen Fotos ein. Doch damit der faszinierende Himmelskörper nicht nur als verschwommener, detailarmer Fleck auf deinen Bildern erscheint, sondern fein ziselierte Konturen bis hin zu einzelnen Kratern zeigt, solltest du einige Dinge beachten. Mit diesen Tipps gelingen selbst Beginner:innen tolle Aufnahmen.
  1. Wähle eine gute Mondphase
  2. Die richtigen Einstellungen
  3. Tipps für das Mond-Shooting
  4. Den Mond mit dem Smartphone fotografieren
  5. Faszination Mond

Wähle eine gute Mondphase

Um den Mond zu fotografieren, brauchst du natürlich das richtige Wetter. Die Nacht sollte klar sein, damit sich keine Wolke zwischen den Mond und deine Kamera schieben kann. Dabei eignen sich kalte Nächte besser als warme, da die Luft dann besonders trocken ist. Eine wichtige Rolle spielt auch die Mondphase:

Extra-Tipp: Wenn ein Vollmond der Erde besonders nahe ist, heißt er „Supermond“ und ist größer am Himmel zu sehen. Ein toller Zeitpunkt für Mond-Fotograf:innen!

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Näher dran mit Teleobjektiv

Die beste Bildqualität versprechen eine Spiegelreflex- oder spiegellose Systemkamera, gut verarbeitete Objektive und ein Sensor mit hoher Auflösung. Aber auch mit günstigeren Kameras und sogar dem Handy sind Aufnahmen möglich. Für detaillierte Aufnahmen ist jedoch in jedem Fall ein Teleobjektiv nötig, da der Mond im Schnitt rund 380.000 Kilometer von der Erde entfernt und entsprechend klein am Himmel zu sehen ist.

Extra-Tipp: Mit einem Fernauslöser oder dem internen zeitversetzten Selbstauslöser kannst du deine Kamera verwacklungsfrei auslösen.

Nerdpedia

Von der Südhalbkugel unserer Erde aus gesehen, etwa in Australien, steht der Mond auf dem Kopf.

Die richtigen Einstellungen

Das größte Problem: Der Mond bewegt sich! Durch ein langes Teleobjektiv gesehen, ist er schon nach einer Sekunde oder sogar weniger weiter durch den Bildausschnitt gewandert. Außerdem kannst du dich nicht auf die Belichtungsautomatik deiner Kamera verlassen, da diese den Mond meist überbelichtet. Nimm daher am besten alle Einstellungen selber vor und schalte die Kamera in den manuellen Modus (M).

Extra-Tipp: Wenn du eine Spiegelreflexkamera hast, aktiviere in den Einstellungen die Spiegelvorauslösung. Andernfalls könnte das Aufklappen des internen Spiegels zu leichten Verwacklungen führen.

Auf einem Stativ befestigte Kamera mit Bild des Mondes auf dem Display

Tipps für das Mond-Shooting

Am bequemsten wäre es natürlich, einfach das Fenster zu öffnen und aus einem warmen Zimmer heraus zu fotografieren. Der Temperaturunterschied zwischen warmer Innen- und kalter Außenluft vor der Kamera kann aber zu leichten Verwirbelungen und dadurch Unschärfen führen. Zieh dich also lieber warm an und geh nach draußen.

Extra-Tipp: Falls deine Kamera auf einem Stativ angebracht ist, solltest du nicht nur die Spiegelvorauslösung einschalten und einen Fernauslöser verwenden (siehe oben), sondern auch den Bildstabilisator am Objektiv deaktivieren.

So nutzt du ein Teleskop


Selbst mit einem Teleobjektiv mit 400 Millimetern Brennweite ist der Mond auf einem unbeschnittenen Vollformatfoto nur etwa so groß wie eine 10-Cent-Münze. Bei einem kleineren APS-C-Sensor sieht er mit demselben Objektiv etwas größer aus. Aber ließe er sich auch bildfüllend mit hoher Auflösung ablichten? Ja, mit einem Teleskop! Falls du ein Teleskop verwendest, um den Sternenhimmel zu beobachten, kannst du es auch als Kameraobjektiv einsetzen. Um es mit der Kamera zu verbinden, brauchst du einen sogenannten T2-Adapter (Preis: zwischen 10 und 40 Euro).

Den Mond mit dem Smartphone fotografieren

Auch mit einem modernen Smartphone kannst du den Mond fotografieren, die Bildqualität bleibt aber natürlich hinter der von großen Kameras zurück. So gehst du dazu vor:

Extra-Tipp: Wie eine große Kamera lässt sich auch ein Smartphone per Adapter mit einem Teleskop verbinden.

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Ein Wanderer fotografiert eine Landschaft mit Mond bei Tageslicht.

Faszination Mond

Nachdem dir die ersten guten Bilder gelungen sind, versuche es am besten erneut in einer anderen Nacht, etwa während einer anderen Mondphase. Und natürlich kannst du auch mit anderen Motiven als dem „nackten“ Mond experimentieren: Wenn etwa eine kleine Wolke den Erdtrabanten teilweise verdeckt, wirkt das oft sehr stimmungsvoll. Und steht er nahe am Horizont, kannst du Silhouetten von Häusern oder Menschen mit ins Bild aufnehmen. Der Mond ist ein perfektes Motiv – und er bleibt zu jeder Zeit faszinierend.

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