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Makrofotografie: So kommen kleine Motive ganz groß raus

Makroaufnahme von Löwenzahn
Markus Huth
Markus Huth
Wassertropfen liegen wie Berge auf einer Blattlandschaft, eine Hummel fliegt durch die Luft und wirkt dabei groß wie ein Drachen: Mit Makrofotografie erscheinen kleine Dinge auf deinen Fotos detailgenau. Wie genau das Fotografieren funktioniert und gelingt, welche Motive sich eignen und welche Ausrüstung dafür nötig ist, erfährst du in diesem Ratgeber.
  1. Was ist Makrofotografie?
  2. Kamera und Ausrüstung für die Makrofotografie
  3. Wichtige Einstellungen für die Makrofotografie
  4. Geeignete Motive für die Makrofotografie
  5. Kleines Motiv, detailgenau dargestellt

Was ist Makrofotografie?

Makrofotografie ist eine Nische in der Fotografie, welche kleine Dinge sehr groß darstellen kann. Dabei sind an den Motiven Details zu erkennen, die das menschliche Auge sonst nicht erkennt. Das macht Makrofotos besonders reizvoll und kann bei den Betrachter:innen Staunen auslösen.

Good to know: In der normalen Fotografie erscheinen Motive auf dem Kamerasensor kleiner als sie eigentlich sind, je nach Bauweise des Objektivs zum Beispiel im Maßstab 1:5 oder 1:8.

Ein Junge fotografiert einen Schmetterling

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Kamera und Ausrüstung für die Makrofotografie

Eine besondere Kamera ist für die Makrofotografie nicht nötig, es gibt sogar Smartphones mit einem Makromodus in der Kamera-App. Die beste Bildqualität erreichen allerdings Apparate wie digitale Spiegelreflexkameras oder spiegellose Systemkameras.

Diese Modelle haben einen großen Sensor – zum Beispiel einem Vollformat – in Kombination mit hoher Pixelauflösung – beispielsweise 20 Megapixel –, guter Lichtempfindlichkeit und hochwertigen Objektiven.

Spezielle Objektive für die Makrofotografie

Mit Standardobjektiven ist Makrofotografie nicht möglich, weil sie nicht nah genug an das Motiv herankommen, ohne dass das Bild unscharf wird. Ihre sogenannte Naheinstellgrenze ist zu groß.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Günstigere Alternativen zu Makroobjektiven

Gute Makrofotografie ist auch ohne teure Zusatzausrüstung möglich. Das erfordert jedoch etwas Experimentierfreude mit anderen Herangehensweisen:

Nerdpedia

Einer der frühesten Pioniere der Makrofotografie war der britische Naturforscher Percy Smith, der von 1880 bis 1945 lebte.

Weitere Ausrüstung

Weil durch die hohe Vergrößerung bei der Makrofotografie bereits kleinste Verwacklungen in unscharfen Fotos resultieren, ist vor allem für Nahaufnahmen von unbeweglichen Motiven wie Münzen oder Speisen ein Stativ zu empfehlen.

Zudem ist im Makrobereich grundsätzlich eine geschlossene Blende nötig, ab Wert 8 oder höher, um einen ausreichend großen Schärfebereich für das Motiv zu erhalten. Weil dadurch nur wenig Licht auf den Kamerasensor gelangt, ist ein Zusatzlicht empfehlenswert. Der auszuleuchtende Bereich ist jedoch nur klein, sodass eine LED-Lampe mit Akku ausreicht, die du in der Nähe des Motivs positionieren kannst.

Good to know: Das integrierte Kamerablitzlicht ist bei der Makrofotografie in der Regel nutzlos, weil das Objektiv so nah am Motiv ist, dass es beim Blitzen einen Schatten darauf wirft.

Eine junge Frau fotografiert Cupcakes

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Wichtige Einstellungen für die Makrofotografie

Die passenden Einstellungen hängen wie immer in der Fotografie von Faktoren wie Licht, Motiv und deinem kreativen Stil ab. Dabei gelten die Tipps, die auch Einsteiger:innen beim Fotografieren beherzigen sollten. Zudem gibt es einige Einstellungen, die speziell für die Makrofotografie wichtig sind.

Good to know: Auch in der Makrofotografie solltest du deine Fotos immer im RAW-Dateiformat speichern und nicht als kleinere JPG-Dateien. So bleiben ausreichend Bildinformationen für die nachträgliche Bildbearbeitung am Computer erhalten.

Eine Frau hält eine Kamera

Focus Stacking

Eine Lösung für das Problem des geringen Schärfebereichs bei der Makrofotografie ist das sogenannte Focus Stacking. Dabei steht die Kamera auf einem Stativ und Fotograf:innen müssen über den Fokussierring am Objektiv nur den Schärfepunkt verändern.
Es entsteht eine Serie von Fotos, bei denen der Fokuspunkt jeweils leicht verschoben ist, also unterschiedliche Bildbereiche scharf sind. Anschließend werden die Fotos in der Bildbearbeitung am Computer zusammengefügt – so entsteht ein einziges Bild, auf dem das gesamte Motiv durchgängig scharf ist.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Geeignete Motive für die Makrofotografie

Der Motivwahl sind in der Makrofotografie kreativ kaum Grenzen gesetzt: Was uns im Alltag gar nicht auffällt oder als gewöhnlich erscheint, sieht stark vergrößert erstaunlich aus. Es gibt aber eine Reihe von typischen Motiven, die sich bewährt haben und an denen sich Neulinge gut ausprobieren können.

Good to know: Viele Produktfotograf:innen und Influencer:innen setzen auf die Makrofotografie, um ihrer Zielgruppe Motive professionell zu präsentieren.

Makroaufnahme der Blende eines Objektivs

Kleines Motiv, detailgenau dargestellt

Ein Schmetterling, Tropfen oder Juwel: Dank Makrofotografie kommen kleine Motive ganz groß raus und sorgen bei Betrachter:innen für Faszination. Dabei kannst du spezielle Makroobjektive verwenden, aber auch günstigere Alternativen wie die Umkehrmethode, Zwischenringe oder Nahlinsen können zu beeindruckend Ergebnissen führen. Egal ob du deine Kamera auf einen Waldspaziergang mitnimmst oder zu Hause dein Stativ aufbaust, geeignete Motive lassen sich überall finden.

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