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Waldfotografie: Tipps für gelungene Fotos im Wald

Eine Hand hält ein Objektiv, durch dessen Linse ein Wald zu sehen ist
Markus Huth
Markus Huth
Die Blätter rauschen im Wind, Vögel zwitschern, es duftet nach Erde und Moos: Im Wald können Fotograf:innen ihre Leidenschaft mit einer erholsamen Atmosphäre verbinden. Auch beim Betrachten deiner Fotos wird ein solches Gefühl entstehen, wenn du einige wichtige Dinge beachtest. Denn gute Waldfotografie stellt Anforderungen an deine Kreativität und Technik. Aber keine Sorge: Mit unseren Tipps gelingen auch Einsteiger:innen tolle Bilder!
  1. Die nötige Ausrüstung
  2. Gute Motive für Fotos im Wald
  3. Die richtigen Kameraeinstellungen
  4. Waldfotografie in der Praxis
  5. Fotografieren und Durchatmen

Die nötige Ausrüstung

Für die Fotografie im Wald brauchst du nicht mehr als Kamera und Objektiv. Falls du nur bei einem erholsamen Waldspaziergang nebenbei fotografieren möchtest, genügt eine kleine Kompaktkamera oder dein Smartphone. Ambitionierte Fotograf:innen werden mit einer digitalen Spiegelreflexkamera oder spiegellosen Systemkamera sowie hochwertigen Wechselobjektiven die beste Bildqualität erzielen.

Sonnenstrahlen scheinen durch die Bäume in einem grünen, moosbedeckten Nadelwald

Optionale Ausrüstung

Nerdpedia

Erst wenn eine Fläche von mindestens 0,5 Hektar mit Bäumen bewachsen ist, sprechen wir von Wald.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Gute Motive für Fotos im Wald

Die vielleicht größte Schwierigkeit der Waldfotografie besteht darin, sich für ein Motiv zu entscheiden und dieses klar und deutlich herauszustellen. Schließlich ist ein Wald für menschliche Augen chaotisch und unruhig, was du als Fotograf:in durch eine klare visuelle Sprache ausgleichen musst. Gerade Beginner:innen sollten sich zunächst an bewährten Waldmotiven versuchen.

Sonnenstrahlen

Der Klassiker unter den Waldfotos sind Sonnenstrahlen, die sich atmosphärisch ihren Weg durch die Blätter bahnen. Die beste Zeit für solche Fotos ist bei tief stehender Sonne und leichtem Nebel – also morgens oder abends.

Eine Hand hält ein Smartphone, auf dem ein Waldweg zu sehen ist, inmitten der Natur

Detailaufnahmen

Ein einzelnes Blatt, ein Pilz oder eine mächtige Baumwurzel: Detailaufnahmen vermitteln die Atmosphäre des Waldes mit minimalistischer Klarheit. Versuche dabei den Hintergrund weich und unscharf aussehen zu lassen (etwa durch einen offenen Blendenwert wie 2,8).

Drei braune Ahornblätter am Baum gegen die Sonne fotografiert

Die richtigen Kameraeinstellungen

Da es im Wald sehr unterschiedliche Motive und Lichtsituationen gibt, variieren auch die Einstellungen.

Zwei Hände halten einen Digitalkamera, auf dem Display ein Waldmotiv

Waldfotografie in der Praxis

Du hast deine Kamera dabei und atmest die frische Waldluft ein: Nun kann es mit dem Fotografieren losgehen.

Ein Wanderer fotografiert in einem Wald mit seinem Handy in Richtung Himmel

Fotografieren und Durchatmen

Fotografie und Erholung: Das lässt sich bei einem Spaziergang durch den Wald fantastisch verbinden. Wenn du deine ersten schönen Waldfotos auf der Speicherkarte hast, probiere neue Perspektiven oder auch mal ein anderes Objektiv wie Makro oder Tele aus. Zudem lohnt es sich, bei veränderten Wetter- und Lichtstimmungen an dieselbe Stelle zurückzukehren. Aber denke bei aller fotografischen Leidenschaft immer daran, die Natur so wenig wie möglich zu stören und dich im Wald ruhig und respektvoll zu verhalten.

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