- Die Technik: So fotografierst du mit dem Handy
- Das Licht: Dein wichtigster Verbündeter
- Die Perspektive: Über den Tellerrand hinaus
- Die Nachbearbeitung: Der letzte Schliff
- Fotografieren mit dem Handy: Selbst kreierte mobile Meisterwerke
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Die Technik: So fotografierst du mit dem Handy
Die Kameras vieler Smartphones können durchaus mit professionellen Kameras mithalten. Möchtest du deine Fotografiekünste auf ein neues Niveau heben, nimm dir vor dem Fotografieren Zeit, deine Kamera-App genau zu erkunden. Je besser du mit den Funktionen vertraut bist, desto flexibler kannst du auf unterschiedliche Situationen reagieren.
Für jedes Betriebssystem gibt es viele Apps zum Download, mit denen du die Fotobearbeitung optimieren kannst. Sie bieten zahlreiche Funktionen wie Filter, Farbkorrekturen und Retusche-Werkzeuge. Auch dabei zahlt es sich aus, Zeit zu investieren.
Bilder, die in die Tiefe gehen
Ein unscharfer Hintergrund und ein gestochen scharfes Hauptmotiv – mit vielen Handykameras kannst du Aufnahmen mit recht guter Schärfentiefe kreieren. Der sogenannte Bokeh-Effekt sorgt dafür, dass der Hintergrund deines Fotos verschwimmt und dein Hauptmotiv dafür umso mehr in Erscheinung tritt.
Möchtest du den Bokeh-Effekt ausprobieren, versuche es im Porträtmodus. Für optimale Ergebnisse solltest du auf gute Lichtverhältnisse und einen gleichmäßigen Hintergrund achten, der etwa zwei bis drei Meter hinter dem Motiv liegt. Meistens kannst du den Effekt noch nachbearbeiten.
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Kreative Kontrolle dank manueller Einstellungen
Die meisten Kamera-Apps erlauben es dir, durch Tippen oder Ziehen auf den Bildschirm viele Einstellungen wie Fokuspunkt und Belichtungsmessung selbst festzulegen. Im Profi- oder Manuell-Modus kannst du ISO-Wert, Belichtungszeit und Weißabgleich einstellen. Das erfordert etwas Übung, gibt dir aber volle kreative Kontrolle.
Du kannst häufig die Anpassungen für Fokus und Belichtung sperren. Das ist nützlich, wenn du zum Beispiel den Bildausschnitt nach dem Fokussieren noch verändern möchtest, ohne dass das Handy neu misst.
Good to know: Fotografiere möglichst im RAW-Format. Diese Rohdaten enthalten mehr Bildinformationen als JPEG und bieten deutlich mehr Spielraum für die Nachbearbeitung.
Das richtige Smartphone
- Eine weite Blende lässt mehr Licht herein und ist besonders bei schlechten Lichtverhältnissen von Vorteil.
- Das Smartphone sollte mehrere Objektive für unterschiedliche Aufnahmeszenarien bieten, etwa Weitwinkel- oder Teleobjektive.
- Auch wenn die Anzahl der Megapixel nicht alleiniger Garant für Qualität ist, sorgt eine hohe Pixel-Zahl für detaillierte Aufnahmen.
- Eine gute Bildstabilisierung ist unerlässlich, um auch bei längeren Belichtungszeiten scharfe Bilder zu erhalten.
Das Licht: Dein wichtigster Verbündeter
Es gibt laufend technische Fortschritte bei Smartphone-Kameras, dennoch gilt unabhängig von der Technik: Die Lichtverhältnisse sind entscheidend. Es gibt bestimmte Zeiten des Tages, an denen das Licht für Fotos besonders vorteilhaft ist:
- Die sogenannte goldene Stunde kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang bietet ein weiches, warmes Licht und minimiert unschöne Schatten.
- Auch in der sogenannten blauen Stunde, also kurz vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang, kannst du stimmungsvolle Aufnahmen kreieren.
- Harte Mittagssonne hingegen erzeugt oft unvorteilhafte Schatten und überbelichtete helle Stellen.
- Bei schwachem Licht wird die Handy-Fotografie zur Herausforderung. Doch dafür gibt es Tricks: Probiere spezielle Modi wie „Nacht“ oder „Schwache Beleuchtung“ aus.
Good to know: Du planst, Polarlichter zu fotografieren und möchtest dafür auf die Nordhalbkugel reisen, also nach Island, Schweden, Finnland oder Kanada? Dann solltest du dich gut absichern. Erkrankst du auf deiner Reise, sorgt die Auslandskrankenversicherung von AXA Partners, vermittelt durch American Express, weltweit für schnelle Hilfe.*
Tipps für das Fotografieren in Innenräumen
Möchtest du mit deinem Handy in Innenräumen fotografieren, verzichte möglichst auf künstliches Licht, es sei denn, du möchtest spezielle Lichteffekte mit Lampen erzielen.
Den eingebauten Blitz deines Handys lässt du besser aus – er macht Bilder meist flach und unansehnlich. Nutze besser das natürliche, durchs Fenster fallende Licht. Fotografiere parallel zum Fenster stehend, um unschönes Gegenlicht zu vermeiden. Wenn aber du Silhouetten erzeugen oder leuchtende Ränder um dein Motiv zaubern möchtest, können Fotos im Gegenlicht spannend sein.
Die Perspektive: Über den Tellerrand hinaus
Ein weiteres einfaches, aber effektives Mittel, um deine Fotos zu verbessern, ist die Wahl der Perspektive. Diese Kniffe machen deine Bilder zu echten Hinguckern:
- Anstatt das Motiv aus Augenhöhe zu fotografieren, probiere ungewöhnliche Blickwinkel aus. Fotografiere von unten, um deinem Motiv mehr Intensität zu verleihen. Fotografierst du von oben, schaffst du wiederum eine Übersicht, die Objekte und Menschen im Kontext zeigt.
- Ein gut gewählter Vordergrund kann deinem Bild mehr Tiefe verleihen und den Blick direkt auf das Hauptmotiv lenken. Der Hintergrund sollte nicht ablenken, sondern das Motiv unterstützen.
- Auch ein cleverer Einsatz des Bildausschnitts kann die Wirkung deiner Fotos steigern. Achte darauf, dass das Hauptmotiv nicht immer mittig positioniert ist. Die Drittelregel des Goldenen Schnitts kann helfen: Teile das Bild in neun gleich große Rechtecke und platziere dein Motiv auf den Schnittpunkten.
- Fotografiere mit deinem Handy durch etwas hindurch. Dieses sogenannte Framing erzeugt eine besondere Tiefe. Spiele auch mit Spiegelungen in Pfützen oder Fensterscheiben.
Tipps zum Fotografieren mit dem Handy
- Putze die Linse deiner Kamera. Nimm für die Reinigung ein sauberes Mikrofaser- oder Brillentuch. Schon ein winziger Fingerabdruck kann den Unterschied zwischen einem klaren und verschwommenen Foto machen.
- Nimm dein Handy in beide Hände. Das mindert die Verwacklungsgefahr.
- Investiere in Zubehör. Ein Smartphone-Stativ ermöglicht stabilere Aufnahmen, auch bei Nacht- und Langzeitbelichtungen. Nutze einen Fernauslöser, wenn du Gruppenfotos oder Selfies machen möchtest. Ein Gimbal lohnt sich besonders für wackelfreie Videoaufnahmen.
- Speichere deine Fotos regelmäßig in der Cloud. So sind sie sicher verwahrt und du kannst jederzeit auf sie zugreifen.
Die Nachbearbeitung: Der letzte Schliff
Eine gute Bildbearbeitung gibt deinem Handyfoto den Feinschliff. Dafür brauchst du längst keinen leistungsstarken Computer mehr. Mit den integrierten Bearbeitungsfunktionen von Foto-Apps kannst du erstaunlich schnell noch mehr aus deinen Bildern herausholen.
Achte jedoch darauf, nicht zu stark einzugreifen. Versuche, eine gute Balance zwischen natürlicher Schönheit und technischer Perfektion zu finden. Nur so bleiben deine Fotos authentisch und tragen deine persönliche Handschrift.
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Anpassungen bei Fotografien mit dem Handy
Beginnen solltest du mit grundlegenden Anpassungen: Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Schärfe. Oft reicht schon eine leichte Anhebung des Kontrasts oder eine Korrektur der Belichtung, um ein Bild lebendiger wirken zu lassen. Experimentiere eher zurückhaltend mit Filtern und nutze den Zuschnitt, um unnötige Elemente zu entfernen.
Good to know: Viele Apps erlauben zielgerichtete Anpassungen. So kannst du beispielsweise nur die Schatten aufhellen oder bestimmte Farbbereiche intensivieren, ohne das gesamte Bild zu verändern.
Fotografieren mit dem Handy: Selbst kreierte mobile Meisterwerke
Gestochen scharfe Landschaftsmotive, authentische Porträtaufnahmen, charakterstarke Gruppenfotos – das Fotografieren mit dem Handy eröffnet viele Möglichkeiten für kreative Bilder. Mit etwas Übung und Ausdauer gelingen dir richtig schöne Fotos. Möchtest du den Mond fotografieren oder die Sterne ablichten, gibt es weitere nützliche Tipps für tolle Aufnahmen, sowohl mit der Kamera als auch mit dem Smartphone.
Was du beim Fotografieren mit dem Handy wissen solltest: Fällt es bei der Suche nach dem besten Fotomotiv versehentlich herunter und reißt das Display, bist du mit der Handyversicherung von Assurant, vermittelt durch American Express, gut abgesichert: Mit ihr wird dein Handy in gleicher Art und Güte repariert oder ausgetauscht.*