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Gegenlicht-Fotografie: So gelingen dir tolle Bilder gegen die Sonne

Ein Erwachsener und ein Kind gegen die Sonne fotografiert.
Redaktion AMEXcited
Markus Huth
Warmes, weiches Licht hinter deinem Motiv sorgt automatisch für Sommerflair und eine traumhafte Stimmung. Doch das Fotografieren gegen die Sonne ist eine echte Herausforderung – allzu leicht wird der Himmel stark überbelichtet oder der Vordergrund viel zu dunkel. Aber keine Sorge: Mit unseren Tipps gelingen auch Beginner:innen tolle Fotos im Gegenlicht.
  1. Gute Motive für Fotografie im Gegenlicht
  2. Die nötige Fotoausrüstung
  3. Die richtigen Einstellungen an deiner Kamera
  4. So fotografierst du gegen die Sonne
  5. Tolle Bilder gegen das Licht

Gute Motive für Fotografie im Gegenlicht

In der Fotografie sind deiner Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt. Doch es gibt einige bewährte Motive für Gegenlicht-Situationen, die für tolle Fotos sorgen. Hier zwei Beispiele.

Porträt im Feld

Das ist der Klassiker: Eine Person steht in einem Kornfeld und ist von warmen, weichen Farben umgeben.

Scherenschnitt/Silhouette vor dem Himmel

Bei diesem Gegenlicht-Foto ist das Hauptmotiv, meist eine Person, nur dunkel als Silhouette abgebildet. Dahinter ist richtig belichtet der Himmel mit allen Details zu sehen.

Ein Paar wird am Meer bei Sonnenuntergang fotografiert.

Nerdpedia

Das menschliche Auge kann Gegenlicht-Situationen durch blitzschnelles Öffnen und Schließen der Iris besser einfangen als eine Fotokamera.

Die nötige Fotoausrüstung

Grundsätzlich ist jede Kamera für Gegenlicht-Fotografie geeignet, auch ein Smartphone. Die beste Bildqualität erreichst du aber mit einer Spiegelreflex- oder spiegellosen Systemkamera. Zu den Vorteilen teurerer Modelle gehören neben dem besseren Autofokus vor allem hochwertig verarbeitete Objektive.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Extra-Tipp: Falls du öfters im Gegenlicht fotografieren willst, solltest du einen Reflektor anschaffen. Mit diesem kannst du das Sonnenlicht zurück auf das Motiv reflektieren und es so von vorne beleuchten. Ein Blitz mit Softbox hat einen ähnlichen Effekt, ist aber technisch anspruchsvoller.

Die Blende einer Kamera im Sonnenuntergang.

Die richtigen Einstellungen an deiner Kamera

Gegenlicht ist für Kameras immer eine Herausforderung. Denn in dieser Lichtsituation gibt es wenig Kontraste, weshalb der Autofokus oft Probleme beim Scharfstellen hat. Die zweite Schwierigkeit ist die richtige Belichtung, da der Hintergrund (Himmel mit Sonne) viel heller als dein Motiv ist. Im vollautomatischen Modus würde so zwar der Himmel korrekt mit Details dargestellt, aber die Person wäre viel zu dunkel. Nimm daher einige Einstellungen selber vor:

Der Lens-Flare-Effekt


Die einen lieben ihn, andere können gerne darauf verzichten: Der Lens-Flare-Effekt ist ein häufiger Begleiter der Gegenlicht-Fotografie. Er zeigt sich in hellen, farbigen Flecken auf dem Foto. Dieser Effekt entsteht, wenn sich eine sehr helle Lichtquelle wie die Sonne auf den einzelnen Linsen des Objektivs spiegelt. Um Lens Flare zu vermeiden (oder wenigstens zu minimieren) solltest du eine Streulichtblende an deinem Objektiv anbringen. Diese hat die Form eines Zylinders und blockt Licht ab, das von der Seite auf die Linse fällt. Allerdings mögen viele Fotograf:innen den Lens-Flare-Effekt und setzen ihn als kreatives Stilmittel ein.

So fotografierst du gegen die Sonne

Der beste Zeitpunkt für die Gegenlicht-Fotografie ist, wenn die Sonne tief steht. Am besten bist du also eine Stunde vor Sonnenuntergang am Shooting-Ort (Frühaufsteher:innen können natürlich auch den Sonnenaufgang nutzen). Falls du zuvor nach guten Hintergründen suchen oder Ausrüstung wie einen Reflektor aufbauen willst, solltest du noch früher vor Ort sein. Dann kann es losgehen:

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Zwei Hände halten eine Kamera über einem Laptop.

Tolle Bilder gegen das Licht

Gegen die Sonne zu fotografieren ist eine Herausforderung für Kamera und Fotograf:innen. Doch die Mühe lohnt sich: In keiner anderen Situation lässt sich dein Motiv in derart sanftes, warmes Licht tauchen. Das Ergebnis sind außergewöhnlich stimmungsvolle Fotos, besonders bei Porträts. Und das Schöne ist, dass du es immer wieder aufs Neue versuchen kannst. Probiere verschiedene Perspektiven und Positionen von Motiv und Sonne. Je mehr Erfahrung du sammelst, desto besser werden deine Fotos.

Hier findest du außerdem Tipps zu Landschaftsfotografie, wie du am besten Sterne, den Mond oder die Iris deines Auges fotografierst.

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