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Drohnenfotografie: 5 Tipps für tolle Bilder

Ein Mann mit einer Drohne in der Hand
Markus Huth
Markus Huth
Du fliegst wie ein Vogel über eine tolle Landschaft hinweg, bis du das perfekte Fotomotiv gefunden hast – frei schwebend richtest du die Kamera aus und drückst ab. Was klingt wie ein Fototraum, kann dank moderner Drohnen für Hobbyfotograf:innen zur Realität werden. Doch damit deine Bilder aus luftiger Höhe gelingen, musst du einiges beachten. Hier sind fünf Tipps für den Einstieg in die Drohnenfotografie.
  1. Tipp 1: Sicherheit geht vor
  2. Tipp 2: Plane deinen Fotoflug
  3. Tipp 3: Stelle die Kamera richtig ein
  4. Tipp 4: Bildkomposition aus der Luft
  5. Tipp 5: Nutze Belichtungsreihe und Panoramafunktion
  6. Fotografie für Vielflieger:innen

Tipp 1: Sicherheit geht vor

Bevor du mit dem Fotografieren loslegen kannst, musst du die Drohne sicher beherrschen, um andere und dich selbst nicht zu gefährden.

Gesetzliche Vorgaben für Drohnen


In Deutschland gelten die EU-Drohnenverordnung 2021 sowie weitere Bundes- und Landesgesetze. Du solltest die gesetzlichen Vorgaben für deine Region genau kennen. Hier sind einige wichtige Punkte:
  • Jeder Drohnenpilot muss sich online beim Luftfahrt-Bundesamt registrieren und seine Drohne feuerfest mit seinen persönlichen Daten kennzeichnen.
  • Für Drohnen über 250 Gramm Gewicht ist ein Drohnenführerschein vorgeschrieben.
  • Du musst die Drohne immer in Sichtweite fliegen und darfst eine Höhe von 120 Meter nicht überschreiten.
  • Du brauchst eine spezielle Haftpflichtversicherung für die Drohne (kostet ca. 40 bis 100 Euro pro Jahr).
  • Über Wohn- und Naturschutzgebieten ist das Fliegen grundsätzlich verboten, zudem gelten Sicherheitsabstände zu wichtiger Infrastruktur wie Flughäfen, Militäreinrichtungen, Autobahnen oder Bahnstrecken.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Tipp 2: Plane deinen Fotoflug

Du beherrschst das Fliegen deiner Drohne fast im Schlaf? Dann kann es mit dem Fotografieren losgehen! Zwar könntest du sie auf gut Glück starten lassen und hoffen, dass du aus der Luft ein gutes Fotomotiv findest. Besser ist es, wenn du deinen Fotoflug vorher genau planst.

Nerdpedia

Die am häufigsten verwendete Drohne ist der Quadrocopter mit vier Rotoren. In Deutschland gibt es laut dem Verband Unbemannte Luftfahrt (VUL) rund 385.000 privat genutzte Drohnen.

Tipp 3: Stelle die Kamera richtig ein

Gerade bei Drohnen für Einsteiger:innen entspricht die Bildqualität der Kamera eher einem Smartphone als einer Spiegelreflexkamera. Trotzdem lassen sich auch damit tolle Bilder machen.

Extra-Tipp: Gerade wenn deine Kamera keine Einstellung der Blende zulässt, du aber trotzdem das einfallende Licht reduzieren möchtest (weil das Bild ansonsten zu hell ist), lohnt sich der Kauf von Neutral-Density-Filtern, die wie eine Sonnenbrille vor die Linse gesetzt werden können. Auch ein Polarisationsfilter für deine Drohne ist eine gute Idee, da die Bilder dadurch mehr Farbe und Kontrast bekommen.

Luftaufnahme einer Straße

Tipp 4: Bildkomposition aus der Luft

Jetzt ist es soweit: Du hast ein gutes Motiv gefunden und deine Drohne hebt ab. Anders als auf dem Boden sind dem Standort der Kamera im dreidimensionalen Raum keine Grenzen gesetzt. Zudem kann sie direkt nach vorne blicken oder steil senkrecht nach unten. Schon durch diese außergewöhnlichen Perspektiven wirken deine Fotos besonders – dennoch solltest du die Bildkomposition nicht dem Zufall überlassen.

Drei Personen liegen auf einer Wiese.

Tipp 5: Nutze Belichtungsreihe und Panoramafunktion

Selbst teure Drohnen kommen mit ihren Kameras nicht an die Qualität von professionellen Spiegelreflexkameras oder spiegellosen Systemkameras heran. Vor allem der Dynamikumfang und die Auflösung des Sensors können oft nicht mithalten. Doch es gibt Tricks, wie du sogar aus günstigen Drohnenkameras sehr viel Bildqualität herausholen kannst.

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  • Spenden: Tue Gutes und setze Punkte für einen guten Zweck ein.

Belichtungsreihen

Viele Drohnen können automatisch mehrere Bilder (drei oder fünf) mit unterschiedlicher Verschlusszeit von derselben Szene aufnehmen. Diese Option findest du in den Einstellungen unter „Belichtungsreihe“. Wenn das Bild auf deinem Display optimal belichtet aussieht, löse die Kamera aus und du erhältst automatisch dunklere und hellere Versionen derselben Szene. Diese Bilder kannst du hinterher in der Bildbearbeitung zu einem einzigen Foto mit hohem Dynamikumfang kombinieren, das viele Details in Lichtern und Schatten aufweist.

Panoramas

Ein Foto im Hochformat ist oft nicht möglich, da die Drohne nicht zur Seite kippen und fliegen kann. Eine Lösung ist die Panoramafunktion, die bei vielen Drohnen integriert ist. Damit macht die Drohne automatisch drei Bilder entlang der vertikalen Achse und kombiniert sie zu einem einzigen Hochformatfoto. Es gibt auch weitere Panoramamodi, die du ausprobieren solltest. Panoramafotos haben eine sehr viel höhere Pixelauflösung als normale Bilder.

Eine Frau mit einer Fernsteuerung für eine Drohne in einem Feld

Fotografie für Vielflieger:innen

Drohnen eröffnen außergewöhnliche Perspektiven aus der Luft, die Fotograf:innen normalerweise vorenthalten bleiben. Dabei ist das Fliegen und Beherrschen der Drohne nicht nur eine besondere Herausforderung, sondern auch ein großer Spaßfaktor. Je öfter du sie abheben lässt, desto mehr Erfahrung und Fähigkeiten wirst du sammeln – und desto besser werden deine Fotos. Vergiss dabei nie die Sicherheit und halte dich an die gesetzlichen Vorgaben.

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