- Welche Golfschlägerarten gibt es?
- Abgeschlagen: Der Driver und die Fairways
- Auf Distanz: Das Eisen
- Goldene Mitte: Der Hybrid
- Kantensprung: Das Wedge
- Grande Finale: Der Putter
- Was muss mit ins Golfbag?
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten zu Golfschlägern
Welche Golfschlägerarten gibt es?
Jeder Golfschläger dient einem bestimmten Zweck. Die Unterschiede zwischen den Schlägern sind dabei mal größer und mal kleiner. Mit etwas Übung wirst du ein Gefühl dafür bekommen. Wichtig ist, verschiedene Schläger auszuprobieren, ihre Eigenheiten kennenzulernen und bei der Wahl auf die eigenen Vorlieben zu achten.
Die gängigen Golfschlägerarten sind:
- Hölzer
- Eisen
- Hybridschläger
- Wedges
- Putter
Abgeschlagen: Der Driver und die Fairways
Am Anfang wird geholzt, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Driver ist einer der bekanntesten Schläger. Er gehört zu den Hölzern und wird daher auch Holz 1 genannt.
Der Driver wird nur für den Abschlag verwendet und ausschließlich mit dem sogenannten Tee gespielt. Das Tee ist ein kleiner Stift aus Holz oder Kunststoff, der in den Boden gedrückt und von dem aus der Golfball geschlagen wird.
Wissenswertes zum Golfspiel
Der Driver gilt vielen als obligatorisch, ist aber besonders schwer zu beherrschen. Ungeübte Golfer:innen verziehen beim Schlag schnell nach rechts oder links. Als Golfneuling solltest du daher erst mal den richtigen Schwung üben.
Nerdpedia
Neben dem Driver gibt es die Fairwayhölzer. Mit dem 3er-Holz beispielsweise schlägst du 180 bis 215 Meter weit, als etwas kürzer als mit dem Driver, mit dem 5er noch kürzer (170 bis 200 Meter).
Die Zahl sagt also aus, wie weit ein Schlag gehen kann. Je höher die Zahl, desto kleiner wird der Schlägerkopf. Oft verwendet werden die Hölzer 3, 5 und 7.
Auf Distanz: Das Eisen
Für mittlere Distanzen auf dem Fairway kommt das Eisen ins Spiel. Zur Wahl stehen meist die Eisen 3 bis 9. Ein paar Hersteller haben auch 2er- und sogar 1er-Eisen im Programm, sie sind aber sehr selten und schwer zu spielen. Je höher die Zahl, desto größer ist der Neigungswinkel der Schlagfläche (Loft) und desto kürzer ist der Schaft.
Ergebnis: Die Flugbahn des Balls wird immer höher und kürzer, der Aufprallwinkel steiler. So rollt der Ball nach dem Aufsetzen weniger aus. Anfänger:innen setzen in der Regel Eisen aus dem höheren Zahlenbereich ein.
Gut Holz und altes Eisen
Goldene Mitte: Der Hybrid
Wenn du gerade mit dem Golfspielen beginnst, bist du mit Hybridschlägern gut bedient. Mit Hybriden kannst du mit relativ wenig Krafteinsatz Weiten von 150 Metern und mehr erzielen und trotzdem zielgenau schlagen. Der Hybrid dient beispielsweise als Ersatz für die anspruchsvollen langen Eisen 3 und 4.
Manche Golfspieler:innen verzichten sogar auf den Driver und schlagen mit dem Hybrid ab. Die Idee ist nachvollziehbar: mit dem Allrounder üben und erst nach einigen Runden auf dem Golfplatz mit den spezifischen Schlägern den Golfschlag verbessern und einen eigenen kompletten Schlägersatz erwerben.
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Kantensprung: Das Wedge
Kürzere Distanzen unter 100 Metern und Schläge aus einer Sandgrube, auch Bunker genannt, sind ein klarer Fall für das Wedge. Die Begriffsvielfalt ist verwirrend – Gap, Approach, Chipper –, doch den meisten Golfenden genügen zwei: das Sand Wedge und das Pitching Wedge.
Mit einer steil stehenden Schlagfläche (Sand) beziehungsweise sehr steil stehenden Schlagfläche (Pitching) und einem kurzen Schaft gelingen präzise, hohe Schläge, nach denen der Ball sehr schnell zum Stopp kommt.
Besonders extreme Situationen verlangen das extremste Wedge, das sogenannte Lob Wedge. Es hat die steilste Schlagfläche. Damit lassen sich sogar Hindernisse direkt vor dem Ball überspielen.
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Grande Finale: Der Putter
Jetzt geht es um die letzten Meter oder gar Zentimeter auf dem Weg zum Ziel: Der Putter (gesprochen: Patter) wird auf dem Grün zum Einlochen verwendet und ist im Golfset unverzichtbar. Es gibt ihn in unterschiedlichen Designs, die eine möglichst hohe Präzision ermöglichen sollen.
Viele Putter ähneln dabei optisch Minigolfschlägern. Möchtest du deine guten Leistungen vom Fairway und vom Rough – also dem Gelände mit hohem Gras außerhalb des Fairways – nicht mit Fehlversuchen auf dem Green verspielen, musst du dich mit deinem Putter eins fühlen.
Um beim Putten nicht zu patzen, probierst du am besten viele verschiedene Modelle aus. Dass du dich sicher fühlst, ist vor allem für kurze Distanzen und schwierige Löcher entscheidend.
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Was muss mit ins Golfbag?
14 Schläger dürfen beim Golf offiziell mit auf die Runde. Doch nicht alle sind auch wirklich nötig. Neulinge sind zunächst verwirrt von der Vielzahl der Fachbegriffe und Funktionen. Traust du dich in kleinen Schritten an die einzelnen Situationen und Anforderungen heran, bekommst du einen immer besseren Überblick und findest nach und nach deine persönlichen Lieblinge.
Wenn du mit dem Golfspielen starten möchtest: Das Golfset sollte zu Anfang einen Putter, ein Pitching Wedge und ein Sand Wedge enthalten. Ein Driver ermöglicht zwar einen weiten Abschlag, allerdings nur nach viel Übung und mit passender Abschlaggeschwindigkeit.
Hybridschläger oder Fairwayhölzer (3, 5 und 7) sind für Anfänger:innen eine gute Alternative und besonders für kurze Distanzen und schwierige Löcher geeignet. Auch bei den Eisen ist Übung gefragt. Neulinge und Hobbyspieler:innen mit entsprechender Platzreife verwenden meist die Eisen 5 bis 9.
Diese kannst du am Anfang ebenfalls durch Hybridschläger ersetzen oder ergänzen. Bei einer Partie Golf im Winter solltest du deiner Schlägerwahl gut überdenken, da du auf vielen Plätzen keinen Trolley mitnehmen kannst. Und jedes zusätzliche Gewicht auf dem Rücken spürst du nach ein paar Löchern deutlich.
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