- Toskana: Natürliche Schönheit Italiens und Reisetipps
- Florenz: Prächtige Altstadt und faszinierende Kunst
- Pisa: Schiefer Turm und weitere Sehenswürdigkeiten
- Siena: Historisch-gotisches Gesamtpaket
- Lucca: Schöpferisch und malerisch
- Chianti: Empfehlenswert für Weinliebhaber:innen
- Giglio: Grandiose Inselidylle im Toskanischen Archipel
- Val d’Orcia: Toskana-Postkartenlandschaft und Weine
- Toskana: Kulturschatz und Sehnsuchtsort
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Alles Wichtige auf einen Blick
Darüber hinaus bieten das Val d’Orcia und die Weinregion Chianti, Thermalquellen wie Saturnia sowie Inseln wie Giglio typische Toskana-Postkartenlandschaft, exzellente Weine und viel Ruhe in der Natur. Unser Guide zeigt dir, welche Orte du bei einer Rundreise verbinden kannst, gibt Tipps zu den schönsten Ausflugszielen und erklärt, wann die beste Reisezeit für die Toskana laut Klima und Besucheraufkommen ist.
Toskana: Natürliche Schönheit Italiens und Reisetipps
Die Toskana ist eine Region in Mittelitalien mit rund 3,6 Millionen Einwohner:innen. Im Norden reicht sie bis an Ligurien und Emilia-Romagna. Die Toskana verfügt über eine etwa 400 Kilometer lange Küste am Tyrrhenischen Meer, zu der auch die Tyrrhenischen Inseln mit der bekannten Insel Elba gehören.
Im Osten grenzt die Toskana an die Regionen Marken und Umbrien, im Süden an Latium. Zu den bekanntesten Städten der Toskana zählen Florenz, Pisa, Siena und Lucca, die alle mit gut erhaltenen Altstädten und bedeutenden Sehenswürdigkeiten locken. Neben diesen bekannten Städten gibt es zahlreiche kleinere Orte wie San Gimignano, Volterra oder Pienza, die sich für Ausflüge lohnen. Und auch die berühmten Weinberge der Chianti-Region zählen zur Toskana.
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Florenz: Prächtige Altstadt und faszinierende Kunst
Zwischen grünen Hügeln und am Fluss Arno liegt die Hauptstadt der Toskana, Florenz. Die Altstadt von Florenz gehört seit 1982 zum UNESCO-Welterbe und gilt als eines der wichtigsten Zentren der Renaissance-Kunst. Kunstliebhaber:innen kommen hier schnell ins Schwärmen. Soweit das Auge reicht, entdeckst du in Florenz Top-Sehenswürdigkeiten: architektonische Meisterwerke, prächtige Museen mit großen Kunstschätzen und vieles mehr.
Während der Renaissance war Florenz eines der wichtigsten Zentren für Kunst, Philosophie und Wissenschaft in Europa. Genies wie Galileo Galilei und Michelangelo schufen hier ihre Meisterwerke. Galerien, Gebäude und Museen zeugen von dieser Blütezeit:
- In den Uffizien, einem der ältesten und meistbesuchten Kunstmuseen der Welt, hängen Werke von Leonardo da Vinci, Tizian, Caravaggio und Botticelli („Die Geburt der Venus“). Eine Reservierung vorab empfiehlt sich.
- Sehenswert ist zudem die Marmorstatue David von Michelangelo in der Galleria dell’Accademia di Firenze.
- Die Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer markanten Kuppel gehört zu den größten Kirchen der Christenheit und ist ein Meisterwerk der gotischen und frührenaissancistischen Architektur.
- Ein Wahrzeichen von Florenz ist die Ponte Vecchio. Die überbaute Brücke mit ihren kleinen Hütten wurde 1345 fertiggestellt. Heute reihen sich dort feine Juweliergeschäfte aneinander.
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Pisa: Schiefer Turm und weitere Sehenswürdigkeiten
Am Westtor der mittelalterlichen Stadtmauern steht das Wahrzeichen der Toskana auf einer grünen Wiese: der Schiefe Turm von Pisa, ein 55 Meter hoher freistehender Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert. Er gehört mit Dom und Baptisterium zum UNESCO-Welterbe auf der Piazza dei Miracoli. 1173 begann der Bau des Glockenturms nach den Entwürfen des Architekten und Bildhauers Bonanno Pisano.
Der Turm neigt sich, weil er auf instabilem Untergrund aus Sand und Schwemmland errichtet wurde. Über die Jahrhunderte versuchten Ingenieur:innen immer wieder, den Turm zu stabilisieren – seine charakteristische Schieflage blieb jedoch bis heute erhalten.
Warum ist der Turm von Pisa schief?
Neben der Turmattraktion findest du weitere Sehenswürdigkeiten in Pisa:
- Das Baptisterium: Das Baptisterium San Giovanni ist mit über 50 Metern Höhe die größte Taufkapelle der christlichen Welt.
- Der Dom zu Pisa: An dessen prunkvoller Architektur ist erkennbar, wie reich die Seerepublik Pisa in ihrer Blütezeit war.
- Keith-Haring-Wand am Piazza Sant’Antonio: Die mit Comicmännchen vom amerikanischen Künstlers Keith Haring 1989 bemalte Wand zeigt das monumentale Wandbild „Tuttomondo“.
- Piazza dei Cavalieri: Der Platz war einst das politische Zentrum der Stadt und ist heute von eindrucksvollen Gebäuden wie dem Palazzo della Carovana, der Kirche Santo Stefano dei Cavalieri und historischen Palazzi umgeben.
Nice to know: Möchtest du nach dem Trubel entspannen, kannst du an den Marina di Pisa fahren. Der Strand an der Ligurischen Küste liegt nur zehn Kilometer von Pisa entfernt.
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Siena: Historisch-gotisches Gesamtpaket
Möchtest du die Sehenswürdigkeiten der Toskana kennenlernen, solltest du auf jeden Fall das mittelalterliche Siena besichtigen. Die Altstadt von Siena gehört zum UNESCO-Welterbe und ist berühmt für den muschelförmigen Piazza del Campo und das historische Pferderennen Palio di Siena. Wenn du durch die Gassen schlenderst, fühlst du dich wie ins 14. Jahrhundert versetzt und du bekommst ein fast unverfälschtes Bild einer gotischen Stadt.
Der romanisch-gotische Dom von Siena mit seiner schwarz-weiß gestreiften Innenausstattung und dem berühmten Marmormosaik-Boden (für den es bestimmte Öffnungszeiten gibt) gilt als eine der eindrucksvollsten Kirchen Italiens. Die Darstellungen auf dem Boden zeigen die Offenbarung. Der Bau dieser romanisch-gotischen Kirche dauerte fast zwei Jahrhunderte und lässt heute noch erahnen, dass Siena einst eine reiche Handelsstadt war.
Nice to know: Die Piazza del Campo diente bereits als Drehort für den James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“.
Wellnesstipp: Terme di Saturnia
Lucca: Schöpferisch und malerisch
Lucca ist eine charmante Stadt in der nördlichen Toskana, die vor allem für ihre vollständig erhaltene Stadtmauer und den ovalen Piazza dell’Anfiteatro bekannt ist. In der Stadt am Fluss Serchio mit rund 90.000 Einwohner:innen kannst du durch malerische Gassen schlendern und entlang der Stadtmauer radeln, die die gesamte Altstadt umschließt.
Vom 45 Meter hohen Guinigiturm hast du einen schönen Rundumblick über die Stadt – und Bäume neben dir: Auf dem Turm wachsen Steineichen.
Nice to know: Carlo Lorenzini, der die Kinderbuchfigur Pinocchio erfand, legte sich als Pseudonym den Nachnamen Collodi zu, weil er aus dem gleichnamigen toskanischen Dorf Collodi bei Lucca stammte. Dort gibt es sogar einen entsprechenden Themenpark: Parco di Pinocchio.
Chianti: Empfehlenswert für Weinliebhaber:innen
Während Kunstbegeisterte eher nach Florenz reisen, fahren Weinkenner:innen in die Region Chianti. Zwischen Florenz, Siena und Monte San Savino liegt das Weinanbaugebiet Chianti Classico, eines der bekanntesten Weinanbaugebiete Italiens. Es steht für Rotweine, die überwiegend aus der Rebsorte Sangiovese gekeltert werden. Um sich Chianti Classico zu nennen, muss er aus mindestens 80 Prozent Sangiovese-Trauben bestehen und kommt erst im zweiten Jahr nach der Ernte in den Handel.
Wenn du Panoramastraßen liebst, nimm die Chiantigiana, die Straße, die die ganze Region durchquert. Auf dieser Strecke zwischen Florenz und Siena ist die größte Sehenswürdigkeit die Landschaft selbst. Die Chiantigiana führt auch nach Radda und Castellina. Es lohnt sich, auch in diesen mittelalterlichen Städten anzuhalten.
Good to know: Lust, leckere Weine zu entdecken? Mit deiner Platinum Card erhältst du Zugang zum exklusiven The Fine Wine Club von Sansibar. Als Mitglied freust du dich über Vergünstigungen, eine monatliche Zusendung kuratierter Weine und mehr.*
Kulinarische Spezialitäten aus der Toskana
Die toskanische Küche ist einfach und gut. Ein paar Köstlichkeiten, die du probieren sollest:
- Bistecca alla Fiorentina: auf offenem Feuer gegrilltes T-Bone-Steak von der toskanischen Rinderrasse Chianina
- Brunello di Montalcino: höchst renommierter Rotwein, der sortenrein aus der Rebsorte Sangiovese gekeltert wird und mindestens zweieinhalb Jahre reift
- Chianti und Montepulciano: die klassischen Weine aus der Toskana
- Cantuccini: traditionelles Mandelgebäck, das zweimal gebacken wird
- Gelato: Eis, das in San Gimignano in der prämierten Eisdiele Gelateria Dondoli besonders gut schmeckt
Giglio: Grandiose Inselidylle im Toskanischen Archipel
Die Insel Giglio gehört zum Nationalpark des Toskanischen Archipels und ist bekannt für kristallklares Wasser, kleine Buchten und drei idyllische Ortschaften. Mehrmals täglich verkehren Fähren von Porto Santo Stefano zur kleinen Insel mit ihren etwa 1.500 Einwohner:innen.
Der kleinste und schönste Strand der Insel liegt an der östlichen Seite in der Nähe des Hafens: der Strand Caldane. Er ist nur per Boot oder zu Fuß zu erreichen und wird von Granitfelsen gerahmt.
Westlich von Giglio liegt das Eiland Montecristo, Schauplatz des berühmten Romans „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas. Die Insel steht unter strengem Naturschutz, nur 1.000 Menschen im Jahr dürfen sie mit Voranmeldung über die Parkverwaltung besuchen.
Die beste Reisezeit für die Toskana
Im Winter regnet es häufiger, die Temperaturen sind jedoch etwas milder als in vielen Regionen Deutschlands.
Val d’Orcia: Toskana-Postkartenlandschaft und Weine
Das Val d’Orcia ist eine Hügellandschaft, die als Inbegriff der toskanischen Postkartenmotive gilt. Ins zauberhafte Val d’Orcia solltest du nicht ohne Fotoapparat reisen, vielleicht sogar mit einer analogen Kamera Bilder machen. Die UNESCO-geschützte Region mit seinen sanften Hügeln und Zypressenalleen liegt im Süden der Provinz Siena und grenzt im Nordosten an den Monte Amiata, einem erloschenen Vulkan.
Mittelalterliche Städte wie die Renaissancestadt Pienza, Montepulciano und Montalcino sind sehenswerte Orte der Region, die für hervorragenden Wein bekannt ist. Was du im Val d’Orcia noch anschauen und erleben solltest:
- An der Straße, die von San Quirico d’Orcia nach Pienza führt, befindet sich die Cappella della Madonna di Vitaleta. Die Kapelle inmitten der sanften Hügellandschaft, umgeben von Zypressen, ist einer der meistfotografierten Orte der Toskana. Frühmorgens oder zum Sonnenuntergang ist es hier am schönsten.
- Genieße ein Glas Brunello in Montalcino, einen Spitzenwein mit DOCG-Qualitätssiegel.
- Interessant ist das Trüffel-Museum, das Museo del Tartufo, im Ort San Giovanni d’Asso.
- Und noch ein kulinarischer Tipp: Magst du Schafskäse, solltest du nach Pienza fahren und Pecorino probieren, der von dort stammt.
Nice to know: Auch Regisseur Ridley Scott verliebte sich in die Toskana, er drehte einige Schlüsselszenen des Films „Gladiator“ mit Russell Crowe im Orciatal. Die ikonische Getreidefeld-Szene wurde in den Hügeln nahe Pienza gedreht.
Toskana: Kulturschatz und Sehnsuchtsort
Einmal da gewesen, nie mehr vergessen: Die Toskana ist ein Sehnsuchtsort voller Sehenswürdigkeiten. Häufig ist die Landschaft selbst eine große Attraktion, die sich sehr gut beim Wandern erkunden lässt.
Die Toskana eignet sich zudem wunderbar für eine Rundreise: In wenigen Tagen kannst du Kunststädte, Weinlandschaften und Küste miteinander kombinieren. Für eine einwöchige Tour empfehlen sich Städte wie Florenz, Pisa, Siena, ein Tag im Chianti, ein Ausflug ins Val d’Orcia und – je nach Jahreszeit – ein Strand- oder Inseltag.
Außerdem lohnt sich immer ein Abstecher ins Hinterland, in die kleinen Dörfer zu den Weinbauern oder auf die kleine Insel Giglio. Du kannst in wunderschönen Luxushotels unterkommen oder Glamping in Italien ausprobieren.
Noch ein Tipp zum Schluss: Reist du per Mietwagen zu den Sehenswürdigkeiten in der Toskana, lohnen sich für dich die Gold Card oder Platinum Card. Sie verschaffen dir tolle Vorteile bei den Partnern von American Express, zum Beispiel kostenlose Fahrzugupgrades (nach Verfügbarkeit) oder bis zu 15 Prozent Ermäßigung auf Standardraten.*