6 Vorsätze für das neue Jahr, die dich wirklich weiterbringen

Das Wichtigste im Überblick
Am besten sollten Neujahrsvorsätze sinnvoll sein: etwas Neues ausprobieren, Müll vermeiden, sich sozial engagieren, auf zertifizierten Ökostrom umsteigen, beim Spazierengehen Müll sammeln und bewusste Auszeiten einplanen.
Statt alles gleichzeitig zu verändern, sollte ein Vorsatz gewählt werden, der zur Persönlichkeit und zum Alltag passt. Die SMART-Methode hilft, das Ziel spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und zeitlich festgelegt zu formulieren. Kleine Schritte, feste Termine und regelmäßige Wiederholung erleichtern es, dranzubleiben und neue Gewohnheiten aufzubauen.
Nun ist Schluss mit der gemütlichen Routine: Gibt es ein Hobby, das dich bereits länger reizt? Etwas, das du schon immer ausprobieren wolltest? Jetzt ist die perfekte Gelegenheit, frischen Wind ins neue Jahr zu bringen und deinen Horizont zu erweitern.
Eine neue Sportart wagen, ein fernes Land erkunden oder einen längst verloren geglaubten Wunsch reaktivieren: Erlaubt ist, was guttut. Denn wie schon Hermann Hesse wusste: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Und ist der Anfang erst einmal gemacht, ist es viel leichter, als du denkst.
So klappt’s: Am besten fackelst du nicht lange, sondern schließt direkt eine Probestunde ab, buchst die Reise und beginnst direkt an Neujahr mit der konkreten Planung.
Rundum-Absicherung im Alltag und auf Reisen
Der oder die Durchschnittsdeutsche produziert etwa ein Kilo Müll pro Tag. Vor allem Plastikmüll ist eines der größten Umweltprobleme unserer Erde. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, Müll erst gar nicht entstehen zu lassen – Zeit für einen guten Vorsatz!
Überlege dir, in welchen Bereichen du Müll einsparen kannst: Setze zum Beispiel im Supermarkt auf Mehrweg statt Einweg, lasse den Obstbeutel aus Plastik weg oder kaufe Badartikel ohne unnötige Verpackung. So stellst du nach und nach deine Gewohnheiten um und machst deinen Haushalt um einiges nachhaltiger.
In den meisten Städten gibt es mittlerweile Unverpacktläden: Dort bekommst du viele Lebensmittel, die sonst separat verpackt sind, zum Abfüllen angeboten. Du bringst dir einfach einen Behälter mit – in vielen Unverpacktläden kannst du dir auch Equipment leihen oder kaufen. Dieses wird vor dem Einkauf abgewogen. Anschließend befüllst du es mit Lebensmitteln und zahlst an der Kasse das Nettogewicht.
So klappt’s: Lege dir einen festen Zeitrahmen zurecht und schreibe erst einmal drei Ideen auf, wie du konkret Müll einsparen kannst. Wiederhole das Verhalten regelmäßig über mehrere Wochen oder Monate. Wie schnell daraus eine Gewohnheit wird, ist individuell verschieden.
Zero Waste: Was bedeutet das eigentlich?
Die Bezeichnung Zero Waste steht für einen Lebensstil, der versucht, die Entstehung von Müll vor allem in folgenden Bereichen zu vermeiden:
- Verpackungsmüll
- Plastik und Kunststoff
- Elektroschrott
- Lebensmittel
Das Modell kann auf verschiedene Arten gelebt werden. So verzichten einige hauptsächlich auf Plastik- und Einwegmüll, während andere die Müllentstehung generell vermeiden oder drastisch reduzieren.
Wie schon Winston Churchill sagte: „Wir bestreiten unseren Lebensunterhalt mit dem, was wir bekommen, aber wir leben von dem, was wir geben.“
Eine ehrenamtliche Tätigkeit tut nicht nur unseren Mitmenschen, sondern auch unserer Seele gut. Studien zeigen sogar: Wer sich ehrenamtlich engagiert, ist körperlich fitter, zufriedener und leidet seltener an Depressionen. Warum das so ist? Nun, ein Ehrenamt schenkt Sinn, Freude und das Gefühl, gebraucht zu werden. Wenn das kein Grund ist, im neuen Jahr aktiv zu werden.
Nur keine Scheu vor einem zu vollen Terminkalender: Ein Ehrenamt lässt sich in jeden Alltag integrieren. Ob du mehrmals die Woche, einmal im Monat oder auch nur einmal im Jahr aktiv wirst, ist dir überlassen. Wer sich terminlich nicht fest binden kann oder möchte, ist gut mit einem flexiblen Service, etwa Avanti Volunteer, beraten. Per Messenger wie WhatsApp und Telegram informiert der Dienst Freiwillige über kurzfristige Möglichkeiten, sich zu engagieren.
So klappt’s: Überlege dir, in welchem Bereich du ehrenamtlich aktiv werden möchtest, recherchiere eine Ansprechperson und kontaktiere diese, ohne lange zu überlegen.
Warum nicht als Vorsatz für das neue Jahr die eigene Klimabilanz aufpolieren? Mit einem Wechsel zu Ökostrom unterstützt du die Energiewende und sparst CO₂ ein – der Strom aus erneuerbaren Energien verursacht über seinen Lebenszyklus in der Regel deutlich weniger Treibhausgasemissionen als Strom aus fossilen Quellen. So kann ein Haushalt aus drei Personen jährlich fast zwei Tonnen CO₂ einsparen. Auch der Wechsel ist einfach: Melde dich bei einem Ökostromanbieter an, er wird sich um alles Weitere kümmern.
Kreditkarte mit weltweiter Akzeptanz
Setze auf einen Ökostromanbieter, der mit dem Label Grüner Strom ausgezeichnet ist. Das seit 1998 existierende Gütesiegel für Ökostrom verpflichtet Stromanbieter, je verkaufter Kilowattstunde Strom mit einem bestimmten Betrag den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern.
So klappt’s: Vergleiche verschiedene Ökostromanbieter im Internet. Hast du einen gefunden, meldest du dich an und schickst deinen Online-Antrag zusammen mit einer Kopie deiner letzten Stromrechnung unter Angabe deiner Stromzählernummer an den Betreiber. Dein neuer Stromanbieter kümmert sich um den Rest.
Neujahrsvorsätze mit der SMART-Methode
Das Akronym SMART steht für specific (S), measurable (M), attainable (A), für realistic (R) und time-phased (T) und bezeichnet die Strategie, Ziele realistisch und genau zu formulieren. Nach dieser Methode sollte ein Ziel spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und auf einen bestimmten Zeitraum bezogen sein – das motiviert und erleichtert die Umsetzung. Ein Beispiel:
- Falsch: „Ich will mehr Sport machen und abnehmen.“
- Richtig mit der SMART-Methode: „Ich werde dreimal wöchentlich ins Fitnessstudio gehen und in sechs Monaten zehn Kilo abnehmen.“
Du willst dich im neuen Jahr mehr bewegen? Verbinde das Ganze doch mit einem guten Vorsatz und sammle bei jedem Spaziergang herumliegenden Müll auf. Das kannst du auch kinderleicht in deinen Alltag integrieren und dir beispielsweise als Ziel setzen, fünf Müllteile pro Tag aufzusammeln. Alles, was du dafür brauchst, sind Handschuhe und ein Beutel.
Ob bei deiner täglichen Joggingrunde im Park oder dem Nachhauseweg nach der Arbeit: Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Vorsatz umzusetzen. Netter Nebeneffekt: Dein Wohnort wird dadurch schöner.
So klappt’s: Mit Familie, Freund:innen oder Kolleg:innen macht es doppelt Spaß. Verabredet euch zu einem festen Termin und legt gemeinsam los. Das erhöht die Chance, dranzubleiben.
Was ist Plogging?
Job, Familie, Freund:innen und der Haushalt – an uns selbst denken wir bei unseren vollen To-do-Listen oft als Letztes. Das sollten wir im neuen Jahr ändern, denn bewusste Ich-Auszeiten bauen gezielt Stress ab und schenken neue Kraft. Suche dir deine Inseln der Erholung.
Erlaubt ist, was Freude macht und dich zur Ruhe kommen lässt. Wie wäre es mit einem regelmäßigen Yoga-Kurs, einem monatlichen Samstag in der Sauna oder einem Urlaub an der Ostsee nur mit dir? Wer sich regelmäßig Auszeiten nimmt, lebt stressfreier, gesünder und ist im Alltag effizienter.
So klappt’s: Plane für einen Monat deine Ich-Auszeiten im Kalender vor. Wenn du noch nicht weißt, welche Art von Auszeit dich am meisten entspannt, probiere verschiedene aus.
Durchhalten lohnt sich! Aber schnell solltest du sein. Vorhaben, die länger als drei Tage aufgeschoben werden, haben Expert:innen zufolge wenig Chancen auf Erfolg. Formuliere deine Ziele nach der SMART-Methode und bringe sie handschriftlich auf Papier, zum Beispiel als Collage oder Mindmap. Diese hängst du an gut sichtbarer Stelle bei dir zu Hause auf.
Wichtig ist auch, dass du dich mit deinen Vorsätzen identifizieren kannst. Das bringt dich unterm Strich näher an dein Ziel. Jetzt heißt es durchhalten: 66 Tage dauert es in der Regel, eine neue Gewohnheit zu etablieren.
Wenn dir eine andere Umgebung hilft, deine Vorsätze auch wirklich zu leben, verbringe doch einige Tage in einem Detox-Retreat – oder integriere Detox und eine gesündere Lebensweise einfach in deinen Alltag. Bei Reisen und im Alltag ist die Platinum Card dir eine Unterstützung: mit unter anderem Versicherungen, vielen Guthaben, Hotel- und Mietwagenvorzügen.*
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Wie hilft die SMART-Methode dabei, gute Vorsätze umzusetzen?Die SMART-Methode hilft dir, deine Ziele spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und zeitlich klar definiert zu formulieren, damit du sie leichter umsetzen kannst.+
Wie gehe ich mit Rückschlägen bei meinen Neujahrsvorsätzen um?Betrachte Rückschläge als Teil des Lernprozesses, prüfe mögliche Hindernisse und setze deinen Vorsatz mit einem kleinen, machbaren Schritt fort, statt ihn ganz aufzugeben.+
Wie kann ich neue Gewohnheiten mit bestehenden Routinen verknüpfen?Kopple dein neues Verhalten an eine feste Alltagsroutine, indem du beispielsweise direkt nach dem Zähneputzen zwei Minuten Dehnübungen machst.






