Von wild bis historisch: 5 Touren für deinen Roadtrip durch Irland

Alles Wichtige auf einen Blick
Abenteurer aufgepasst: Der Wild Atlantic Way ist Irlands berühmteste Küstenroute und führt dich mehr als 2.500 Kilometer entlang der Westküste Irlands. Auf der längsten ausgewiesenen Küstenpanoramastrecke der Welt kommst du von vom County Donegal im Norden bis nach Kinsale im County Cork – oder umgekehrt.
Entlang rauer Küsten, Berglandschaften und wilder Natur erreichst du auf diesem Irland-Roadtrip viele Sehenswürdigkeiten der Insel. Zu ihnen zählen die Steilküsten Cliffs of Moher, die Meeresklippen Slieve League Cliffs und als Abstecher der Glenveagh Nationalpark.
Stopps in Connemara, Dingle Peninsula, Galwa, County Clare und auf Achill Island solltest du mit einplanen. Auch einer der schönsten Golfplätze des Landes, der Lahinch Golf Club, liegt an der Route.
Nice to know: Wenn du den kompletten Wild Atlantic Way befahren möchtest, planst du am besten mindestens 14 Tage für deine Irlandrundreise ein. Wenn du entspannt reisen, wandern und längere Stopps einlegen möchte, fährst du die Route besser in drei Wochen. Für eine kürzere Irland-Rundreise lohnt sich eine Teilstrecke, etwa durch Galway, Clare und Kerry.
Länge:
ca. 2.500 km
Start/Ziel: Inishowen Peninsula, County Donegal – Kinsale, County Cork
Empfohlene Dauer: mindestens 10–14 Tage, entspannter 2–3 Wochen
Ideal für: Naturfans, Fotograf:innen, Erstbesucher:innen mit viel Zeit
Nerdpedia
In den irischsprachigen Gaeltacht-Gebieten, die vor allem im Westen Irlands liegen, begegnet dir neben Englisch auch Irisch, auf Irisch „Gaeilge“. Statt eines einfachen „Ja“ oder „Nein“ wird im Irischen häufig mit der passenden Verbform geantwortet.
Die Panoramastraße Ring of Kerry solltest du bei einem Roadtrip durch Irland nicht auslassen. Diese Rundroute um die Iveragh Peninsula führt dich durch das County Kerry. Auf der etwa 180 Kilometer langen Strecke geht es vorbei an farbenfrohen Dörfern, langen Sandstränden und wilden Moorlandschaften.
Zu den beliebtesten Stopps am Ring of Kerry zählen der Killarney National Park mit Torc Waterfall und Muckross House, der Aussichtspunkt Ladies View, Rossbeigh Beach und die Kenmare Bay rund um Sneem. Nimmst du dir mehr Zeit hat, kannst du zusätzlich den Gap of Dunloe oder den ruhigeren Skellig Ring einplanen.
Ein
besonderer Abstecher führt nach Skellig Michael, auf Irisch Sceilg Mhichíl. Die
UNESCO-Weltkulturerbestätte vor der Küste Kerrys ist für ihre frühmittelalterliche
Klostersiedlung bekannt und nur per Boot erreichbar. Da Landgänge saisonal,
wetterabhängig und stark begrenzt sind, solltest du eine Tour frühzeitig über
zugelassene Anbieter buchen und den anspruchsvollen Aufstieg realistisch
einschätzen.
Must-do: Die Strecke im Uhrzeigersinn fahren. So entgehst du den vielen Tourist:innen, die die Route in Reisebussen zurücklegen, denn die Busse können die engen Straßen nur entgegen dem Uhrzeigersinn befahren.
Länge: ca. 180 km
Start/Ziel: häufig Killarney oder Kenmare
Dauer: 1 langer Tag, besser 2 Tage
Highlights: Killarney National Park, Ladies View, Rossbeigh Beach, Sneem,
Skellig Ring
Mit dem Auto durch Irland
Ein Roadtrip durch Irland ist eigentlich keine logistische Herausforderung. Die oft gut ausgebauten, wenn auch manchmal etwas engen Straßen sind gut ausgeschildert. Allerdings herrscht in Irland gewöhnungsbedürftiger Linksverkehr. An unbeschilderten Kreuzungen solltest du aber die Vorfahrt genau prüfen; häufig gilt, dem Verkehr von rechts Vorrang zu geben.
Entlang größerer Straßen und in Städten findest du regelmäßig Tankstellen; in abgelegenen Regionen wie Beara, Donegal oder Teilen des Wild Atlantic Way solltest du Tankstopps jedoch vorausschauend planen. Auch E-Ladestationen sind in Irland und Nordirland verfügbar, auf ländlichen Etappen empfiehlt sich aber eine vorherige Routenplanung mit Ladepunkten.
Da Irland am besten mit dem Flugzeug, meistens über den Flughafen von Dublin, zu erreichen ist, entscheiden sich die meisten Urlauber:innen vor Ort für einen Mietwagen. Du möchtest ebenfalls ein Fahrzeug buchen? Mit deiner American Express Gold oder Platinum Card profitierst du von vielen Mobilitätsvorteilen.*
Die Causeway Coastal Route führt durch Nordirland und zählt zu den eindrucksvollsten Küstenstraßen der Insel. Auf rund 130 Meilen beziehungsweise 212 Kilometern verbindet sie die Region um Belfast und Carrickfergus mit Derry-Londonderry und führt an Klippen, Burgen, Stränden, Wasserfällen und kleinen Küstenorten vorbei.
Zu den wichtigsten Stopps gehören The Gobbins Cliff Path, Carrick-a-Rede Rope Bridge, Dunluce Castle, die Old Bushmills Distillery und der Giant’s Causeway, das einzige UNESCO-Welterbe Nordirlands. Für die reine Küstenroute reichen zwei bis vier Tage. Möchtest du Belfast, Derry-Londonderry, Wanderungen und Abstecher einplanen, solltest du etwa eine Woche kalkulieren.
Must-do: Ein Ausflug auf die „L“-förmige Insel Rathlin Island. Dort kannst du dir bei einer Wanderung zu den Leuchttürmen den Wind um die Nase wehen lassen, während du die schier unzähligen Vögel beobachtest.
Länge:
ca. 212 km / 130 Meilen
Start/Ziel: Belfast/Carrickfergus – Derry-Londonderry
Empfohlene Dauer: 2–4 Tage, mit Städten und Wanderungen 5–7 Tage
Highlights: Giant’s Causeway, Carrick-a-Rede, The Gobbins, Dunluce Castle,
Belfast, Derry-Londonderry
Ideal für: Naturfans, Nordirland-Einsteiger:innen, kurze Roadtrips
Der Ring of Beara führt dich etwa 140 Kilometer entlang der schroffen Küsten der Beara-Halbinsel im Südwesten Irlands. Die Route ist weniger befahren und schmaler als der Ring of Kerry, allerdings nicht weniger prachtvoll. Dich erwarten Atlantikbuchten, Bergpässe, bunte Dörfer und ruhige Küstenabschnitte. Start- und Endpunkt dieses Irland-Roadtrips ist der Ort Glengarriff.
Als Kontrast zur wilden Natur, etwa zum mystisch anmutenden Felsen Hag of Beara, locken die kleinen, charaktervollen Orte auf dem Weg: das Dorf Eyeries mit seinen farbenfrohen Häusern, die urigen Pubs in Glengarriff sowie Castletownbere, die größte Stadt der Halbinsel. Wer mehr Zeit hat, kann zusätzlich einen Abstecher Richtung Dursey Island einplanen.
Must-do: Eine Fahrt über den imposanten Healy Pass. Der zwölf Kilometer lange, enge und kurvige Pass durchquert in rund 330 Metern Höhe die wunderschönen Caha Mountains und führt von Lauragh im Norden zum südlich gelegenen Adrigole. Bei Regen, Nebel oder Gegenverkehr solltest du besonders langsam und defensiv fahren.
Länge:
ca. 140 km
Start/Ziel: häufig Kenmare oder Glengarriff
Empfohlene Dauer: 1 langer Tag, besser 2 Tage
Highlights: Healy Pass, Eyeries, Castletownbere, Dursey Island, Glengarriff
Ideal für: ruhige Roadtrips, Landschaftsfotografie, Wiederholungsreisende
Die beste Reisezeit für einen Roadtrip durch Irland
Die beste Reisezeit für einen Roadtrip durch Irland liegt meist zwischen Mai und September. In diesen Monaten sind die Tage lang, viele Sehenswürdigkeiten gut erreichbar und die Chancen auf mildes Wetter höher. Besonders Mai und Juni eignen sich für alle, die lange Tage und etwas weniger Andrang suchen; Juli und August sind Hauptsaison, während der September oft ruhiger, aber wetterwechselhafter ist.
Da Irlands Wetter ganzjährig schnell umschlagen kann, gehören Regenjacke, warme Schichten und feste Schuhe immer ins Gepäck. Der Sommer ist zwar die wärmste Jahreszeit, die durchschnittliche Sommertemperatur liegt aber bei moderaten 14 bis 15 Grad.
Diese Route führt durch Irlands historischen Osten, häufig auch als Ireland’s Ancient East bezeichnet: von Cavan nahe der Grenze zu Nordirland über das Boyne Valley, Kilkenny und Waterford bis nach Cobh im County Cork. Im Vergleich zur wilden Westküste steht hier weniger das Atlantikpanorama im Mittelpunkt, sondern Irlands Geschichte – von jungsteinzeitlichen Gräbern über normannische Burgen bis zu viktorianischen Hafenstädten.
Entlang der Route liegen einige der wichtigsten historischen Orte Irlands: frühchristliche Klosteranlagen wie Glendalough und Monasterboice, normannische Festungen wie Trim Castle, Herrenhäuser wie Powerscourt Estate und mittelalterliche Städte wie Kilkenny. Möchtest du Kulturstopps mit kurzen Fahretappen verbinden, ist diese Route genau die richtige für dich.
Ein Pflichtstopp ist das Boyne Valley im County Meath. Dort liegt Brú na Bóinne, eine der bedeutendsten prähistorischen Landschaften Europas mit den Ganggräbern Newgrange, Knowth und Dowth. Die UNESCO-Welterbestätte ist mehr als 5.000 Jahre alt; Newgrange wird auf etwa 3200 v. Chr. datiert. Ebenso beeindruckend ist die markante normannische Burganlage Trim Castle im County Meath.
Erreichst du Kilkenny, lohnt sich ein längerer Stopp auf der Medieval Mile, die viele historische Sehenswürdigkeiten der Stadt verbindet. Zu den wichtigsten Stationen zählen Kilkenny Castle, St Canice’s Cathedral, Rothe House und das Medieval Mile Museum. Die Stadt ist außerdem ideal, wenn du auf der Route durch Irlands Osten übernachten möchtest.
Must-do: Das Kilkenny Arts Festival im Spätsommer besuchen. Während des Festivals finden in der ganzen Stadt Konzerte, Performances, Ausstellungen und Theaterveranstaltungen statt.
Raue Küsten und grüne Wiesen: Gerade bei einem individuellen Roadtrip kannst du dich von der ursprünglichen und wilden Schönheit Irlands bezaubern lassen. Dabei hat die Insel weitaus mehr zu bieten als Schafe und das bekannte Guinness-Bier. Wenn du an historischen Bauten und Stätten interessiert bist, sollte dich deine Rundreise durch Irland auf jeden Fall in den Osten der Insel führen. Bist du entlang der Westküste Irlands unterwegs, kannst du hingegen die schönsten Panoramastraßen der Welt befahren – und herrliche Aussichten sowie spektakuläre Naturschauspiele genießen.
Buchst du deinen Roadtrip durch Irland über den Online-Reiseservice von American Express, profitierst du mit deiner Platinum Card von exklusiven Vorteilen wie dem jährlichen Online-Reiseguthaben in Höhe von 200 Euro.*
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Wie lange dauert es, Irland zu umrunden?Für eine komplette Irland-Umrundung inklusive Nordirland solltest du idealerweise etwa drei Wochen einplanen. Kürzere Rundreisen sind möglich, konzentrieren sich aber besser auf einzelne Regionen wie den Südwesten, den Wild Atlantic Way oder die Causeway Coastal Route. Wer viele Wanderungen, Städte und Inselabstecher einbauen möchte, reist mit 21 bis 28 Tagen deutlich entspannter.
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Was muss ich in Irland gesehen haben?Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf einem Irland-Roadtrip zählen die Cliffs of Moher, der Killarney National Park, die Dingle Peninsula, Connemara, Skellig Michael, Brú na Bóinne im Boyne Valley und – in Nordirland – der Giant’s Causeway. Für Kultur und Stadtleben lohnen sich außerdem Dublin, Kilkenny, Galway und Belfast.
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Welcher Teil von Irland ist am schönsten?Der schönste Teil Irlands hängt von deinen Interessen ab. Die Westküste ist ideal für wilde Atlantiklandschaften, Klippen und Panoramastraßen. Der Südwesten rund um Kerry bietet besonders klassische Irland-Motive mit Bergen, Seen und Küstenstraßen. Nordirland beeindruckt mit der Causeway Coast, während Irlands Osten für Geschichtsfans mit Brú na Bóinne, Kilkenny, Glendalough und Dublin besonders spannend ist.
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Welche Route eignet sich für wie viele Tage?Für fünf bis sieben Tage eignen sich der Ring of Kerry, der Ring of Beara oder die Causeway Coastal Route. Bei zehn bis 14 Tagen kannst du den Südwesten mit Etappen des Wild Atlantic Way kombinieren. Für eine große Irland-Rundreise inklusive Nordirland solltest du etwa drei Wochen einplanen.+
Ist Autofahren in Irland schwierig?Autofahren in Irland ist gut machbar, aber wegen Linksverkehr, schmaler Landstraßen und vieler Kreisverkehre zunächst ungewohnt. Besonders entspannt reist du mit einem kleinen Mietwagen, defensiver Fahrweise und ausreichend Zeit für Tagesetappen.
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Welche Irland-Roadtrip-Route ist am besten für Anfänger:innen?Für den ersten Irland-Roadtrip eignen sich der Ring of Kerry, eine Teilstrecke des Wild Atlantic Way oder die historische Route durch Irlands Osten. Diese Strecken bieten viele Highlights, gute Infrastruktur und flexible Etappenlängen.
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Kann ich Irland und Nordirland mit dem Mietwagen kombinieren?Ja, viele Reisende kombinieren die Republik Irland und Nordirland in einer Rundreise. Vorab solltest du beim Mietwagenanbieter aber prüfen, ob Grenzfahrten erlaubt sind und ob zusätzliche Gebühren oder Versicherungsbedingungen gelten.
