Roadtrip durch Italien: So genießt du das süße Leben

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Ein Italien-Roadtrip führt dich von den Dolomiten über den Gardasee, nach Venedig und die Toskana bis zur Amalfiküste oder nach Sizilien – ideal, um Bella Italia in seiner ganzen Vielfalt zu erleben. Besonders schön sind Routen wie Südtirol–Verona–Florenz–Pisa–Gardasee, eine große Rundreise von Nord nach Süd oder eine Tour entlang der engen, spektakulären Amalfiküste.
Als beste Reisezeit gelten April bis Juni sowie September und Oktober, wenn es angenehm warm und weniger voll ist. Plane pro Tag lieber nicht zu viele Kilometer ein, denn kurvige Berg- und Küstenstraßen verlängern die Fahrzeit – und denke an Mautgebühren, Hotelreservierungen in der Hochsaison sowie entspannte Stopps für Kultur, Küche und Meer.
Wenn du möglichst viele italienische Reiseziele ansteuern möchtest, solltest du eine große Rundreise quer durchs Land unternehmen. Schlafen kannst du idyllisch in Ferienunterkünften auf bewirtschafteten Bauernhöfen. Das sogenannte Agriturismo ist sehr beliebt und authentisch. Zwischendurch ist ein Luxushotel eine schöne Abwechslung. Plane für die rund 2.200 Kilometer lange Rundtour mindestens drei Wochen ein.
Als Startpunkt wählst du am besten die Dolomiten mit ihren klaren Bergseen und der Seiser Alm. Von dort fährst du etwa 250 Kilometer nach Venedig: Eine herrliche, auf weiten Strecken von mächtigen Gebirgsketten bestimmte Route führt dich über Bozen und Trient, dann nach Bassano del Grappa mit seinen Grappa-Destillerien und über Treviso bis in die Lagunenstadt Venedig. Nimm dir dort auf jeden Fall einige Tage Zeit, um die Schönheit der sogenannten Serenissima zu genießen.
Nice to know: Buchst du deinen Mietwagen mit einer Gold Card oder Platinum Card von American Express®, profitierst du von Extras, etwa von Ermäßigung auf Standardraten.*
Weiter geht es etwa 170 Kilometer nach Süden: Zwischen Weinbergen und Feldern fährst du Richtung Po und durch das charmante Städtchen Ferrara nach Bologna. Nach einer Besichtigung der lebhaften Innenstadt steuerst du dein Auto zur gut 90 Kilometer entfernten römischen Kaiserstadt Ravenna und von dort Richtung Meer. Die folgenden 300 Kilometer fährst du eine Traumroute direkt an der Küste, bis zu den schönen Stränden von Pescara.
Quere dann einmal südwärts den Stiefel, bis du nach 300 Kilometern die Amalfiküste erreichst – eine der schönsten Küsten Europas und UNESCO-Welterbe. Um die zauberhaften Städtchen Amalfi, Positano und Ravello sowie bei einem Abstecher die historischen Ruinen von Pompeji in Ruhe auf dich wirken zu lassen, solltest du mindestens zwei, besser noch drei bis vier Tage einplanen.
Nice to know: Übernachten kannst du zum Beispiel in einem dieser traumhaften Hotels – Vorteile für Inhaber:innen einer Platinum Card gibt es inklusive!
Agriturismo in Italien: Übernachten auf dem Bauernhof
Agriturismo, also Urlaub auf dem Bauernhof, ist in Italien sehr beliebt und verbreitet. Viele Agriturismi sind bewirtschaftete Höfe mit regionaler Küche oder Wein- und Olivenproduktion. Meistens liegen sie etwas entfernt vom Trubel. Zum Teil sind sie auch mit einem Pool ausgestattet. Hier kannst du zwischen deinen Fahrten und Erkundungen ausspannen und die authentische italienische Küche genießen.
Danach führt die Reise zurück Richtung Norden. Wir empfehlen dir, mindestens drei Tage in Rom zu bleiben, hier gibt es mit Kolosseum, Vatikan und Pantheon einiges zu entdecken. Anschließend kannst du in der Toskana bei Wein, Landschaft und Kultur die Seele baumeln lassen. An der italienischen Riviera solltest du auf jeden Fall die spektakulären Cinque Terre besuchen, die neben Portovenere und weiteren Inseln zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Als krönenden Abschluss der Reise kannst du am Gardasee entspannen.
Must-do: Eine traditionelle Pizza napoletana in Neapel essen, wenn du mit dem Auto durch das wunderschöne Kampanien fährst.
Zwischen Alpen und Adria: Diese landschaftlich, kulturell und kulinarisch unglaublich abwechslungsreiche, rund 265 Kilometer lange Route ist eine erweiterte Variante des Alpen-Adria-Radwegs und bestens für einen Roadtrip mit dem Motorrad oder E-Bike geeignet. Startpunkt ist Tarvis im Norden Italiens, von hier aus geht es etwa 60 Kilometer in die kleine, pittoreske Stadt Venzone mit ihrem mittelalterlichen Charme, die für den Anbau von Lavendel bekannt ist.
Gut 50 Kilometer weiter liegt Udine mit seinen alten Palästen: Hier reiht sich Piazza an Piazza, und du kannst nach Herzenslust shoppen und italienische Köstlichkeiten schlemmen. Über Cividale del Friuli erreichst du nach 40 Kilometern die Küste mit den Städten Marano Lagunare und das deutlich weiter östlich liegende Triest.
Falls du Lust hast, kannst du jeden Tag ein neues Städtchen ansteuern. Und jeder Tag ist anders: Du erlebst Natur und Kultur, wunderbare Einkaufsmöglichkeiten und fantastische Restaurants. Für eine Friaul-Tour mit dem E-Bike ist eine Woche ideal, weil du täglich 40 bis 60 Kilometer fahren und trotzdem genug Zeit für Udine, Cividale, die Lagune und Triest einplanen kannst.
Routenvorschlag: An Tag 1 Tarvis–Venzone, an Tag 2 Venzone–Udine, an Tag 3 Udine/Cividale, an Tag 4 Palmanova/Aquileia, an Tag 5 Grado/Marano Lagunare, an Tag 6 Triest, an Tag 7 Rückreise.
Auch am letzten Urlaubstag ausschlafen
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Nerdpedia
Du hast schon viele schmale Gassen gesehen? In Italien sind sie garantiert noch schmaler. Die schmalste Gasse Europas liegt in Venedig, sie ist gerade einmal 53 Zentimeter breit.
Von Südtirol über Verona, Bologna, Florenz, Pisa, Genua und wieder nordwärts bis zum Gardasee führt diese schöne, etwa 1.000 Kilometer lange Tour, die du am besten mit dem Auto fährst. Startpunkt ist Bozen, von dort aus kannst du die Dolomiten und die Natur erkunden. Weiter geht es rund 150 Kilometer in die über 2.000 Jahre alte Stadt Verona („Romeo, oh Romeo!“), die mit einem antiken Theater und einer schönen Altstadt bezaubert.
Auf den folgenden rund 250 Kilometern nach Florenz kannst du verschiedene Zwischenstopps einlegen, in Parmesan und Parmaschinken schwelgen und auf toskanischen Weingütern spazieren. Nach Pisa mit seinem schiefen Turm und der Hafenstadt Genua mit ihrem historischen Zentrum geht es gut 170 Kilometer zur Modemetropole Mailand und schließlich zum Gardasee.
Bei zwei Wochen solltest du pro Großstadt ein bis zwei Nächte einplanen und Prioritäten setzen. Hast du mehr Zeit, lohnen sich auch drei Wochen. Schöne Hotels gibt es dort überall, du solltest sie aber in der Hochsaison, also im Juli und August, zu Ostern und Pfingsten, vorab buchen.
Rotwein-Fans sollten am Gardasee unbedingt einen Abstecher nach Bardolino machen und dort, am Ostufer des Gardasees, eine Flasche des bekannten Rebensafts erwerben. Er zählt in Italien zu den beliebtesten Rotweinen.
Must-do: Die schönsten Hotels in Florenz oder Mailand über den Online-Reise-Service von American Express buchen und als Inhaber:in einer Platinum Card oder Gold Card exklusive Vorteile wie ein Zimmer-Upgrade bei Verfügbarkeit oder einen Late Check-out sichern.*
Italien mit dem Auto
Über den Brenner erreichst du Italien von Süddeutschland aus sehr schnell. Der Gedanke, mit dem eigenen Auto zu fahren, ist also verlockend. Aber: Denke unbedingt an die Mautgebühren.
Viele Orte im Süden kannst du auch gut mit dem Flieger ansteuern und dann mit einem Mietwagen weiterfahren – mit der Platinum Card und Gold Card von American Express winken bei der Mietwagenbuchung über Avis, Hertz und SIXT übrigens besondere Vorteile.
Amalfi, Positano, Ravello: Schon die Namen verheißen Großartiges. Die Küstenstraße entlang des Tyrrhenischen Meeres zählt zu den eindrucksvollsten der Welt und ist schon mit dem Auto ein Wahnsinns-Erlebnis. Aber die Straße ist kurvig, eng – und voll. Am authentischsten kommst du mit dem Motorroller voran, am entspanntesten mit dem Linienbus SITA. Eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung ist ab der kostenlosen American Express Blue Card übrigens inklusive.*
Start deiner Tour ist im quirligen Neapel am Fuße des Vesuvs. Von hier aus fährst du entlang des Golfs von Neapel an Pompeji vorbei etwa 50 Kilometer nach Sorrent. Von dort geht es in den malerischen Küstenort Positano, dann 16 Kilometer am Meer entlang nach Amalfi mit der zauberhaften Kathedrale Sant’Andrea.
Achtung: Die 16 Kilometer zwischen Positano und Amalfi können in der Hochsaison wegen Kurven, Bussen und dichtem Verkehr durchaus länger dauern.
Übernachten solltest du eher im Hinterland, zum Beispiel in Agerola, Scala, Tramonti oder Ravello. Denn dort herrscht in der Regel weniger Verkehr, es gibt häufig bessere Parkmöglichkeiten sowie günstigere Hotels. Inklusive der Rückfahrt nach Neapel solltest du am besten etwa vier bis fünf Tage einplanen, um das Erlebnis voll auszukosten.
Nice to know: Wenn du mehr Zeit hast, solltest du von Neapel aus einen Abstecher auf die Insel Capri unternehmen. Am einfachsten setzt du mit der Fähre über und bewegst dich auf der Insel je nach Ziel zu Fuß, mit Bus, Taxi oder Standseilbahn weiter.
Türkisblaues Wasser, uralte griechische Tempelanlagen und eine aktive Vulkanlandschaft: Sizilien ist eine Insel der Extreme. Bei einem individuellen Roadtrip bekommst du historische Städte zu Gesicht, wanderst rund um den Ätna und badest an Traumstränden.
Start und Ziel der rund 900 Kilometer langen Route ist das trubelige Palermo, von dort aus geht es Richtung Osten und entlang der Küste um die Insel herum. Hast du sieben Tage Zeit, solltest du dich auf ausgewählte Highlights konzentrieren. Für eine entspannte Inselumrundung mit Badepausen, Ätna und Barockstädten sind zehn bis vierzehn Tage deutlich angenehmer.
Nice to know: Am besten reist du mit dem Camper, denn Sizilien hat viele Campingplätze direkt am Meer. Du solltest dir vorher unbedingt einen Platz reservieren.
- Palermo und Monreale: Märkte, normannisch-arabische Architektur und Streetfood
- Cefalù: Küstenort mit Altstadt, Strand und Blick auf den Rocca di Cefalù
- Taormina: griechisch-römisches Theater, Villa Comunale und Blick auf den Ätna
- Ätna und Valle del Bove: Vulkanlandschaft mit geführten Touren je nach Wetter- und Sicherheitslage
- Syrakus und Ortigia: antike Stätten, Barockgassen und Meerblick
- Noto oder Ragusa Ibla: Barockarchitektur im Südosten Siziliens
- Cavagrande del Cassibile: Schlucht mit natürlichen Wasserbecken (Zugang vorab prüfen)
- Tal der Tempel bei Agrigent: eine der eindrucksvollsten antiken Stätten Siziliens
- Scala dei Turchi: helle Felsformation an der Südküste (aktuelle Zugangsregeln vor Ort prüfen)
Nice to know: Wenn du in den Westen Siziliens reist, lohnt sich Erice oberhalb von Trapani: Vom Giardino del Balio blickst du auf die Torretta Pepoli, die Küste und bei klarer Sicht bis zu den Salinen.
Die schönsten Regionen Italiens kannst du auf Hunderte unterschiedliche Arten und über noch mehr Strecken entdecken sowie mit einem Strandurlaub verbinden. Und selbst die einzelnen Roadtrips werden dir jedes Mal andere Eindrücke bescheren – schon ein kleiner Abstecher kann völlig neue Impulse geben. Das wahre Bella Vita in Italien wartet manchmal neben der Strecke einfach um die Ecke.
Als nützlich erweist sich auf deinem Roadtrip eine Kreditkarte wie die American Express Platinum Card: Unter anderem wichtigen Reiseversicherungen, Mietwagen-Vergünstigungen und Kfz-Schutzbrief sorgen dafür, dass du und deine Lieben während des ganzen Trips rundum abgesichert seid.
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Wie viel Zeit sollte ich für eine Italienrundreise mit dem Auto einplanen?Für eine große Italienrundreise mit dem Auto solltest du mindestens drei Wochen einplanen. Regionale Roadtrips funktionieren deutlich kürzer: Für Norditalien sind etwa zwei Wochen sinnvoll, für die Amalfiküste vier bis fünf Tage und für Sizilien mindestens sieben bis zehn Tage. Wenn du entspannter reisen und mehrere Städte intensiv besuchen möchtest, solltest du zusätzliche Tage einplanen.+
Was muss ich beim Autofahren in Italien beachten?Beim Autofahren in Italien solltest du vor allem Mautstrecken, verkehrsberuhigte Zonen in Innenstädten und Parkregeln beachten. Viele italienische Autobahnen sind mautpflichtig und werden meist streckenabhängig bezahlt. In zahlreichen Städten gibt es verkehrsbeschränkte Zonen, deren Regeln je nach Ort und Uhrzeit variieren. Plane deshalb Parkplätze außerhalb der Altstadt ein und prüfe vorab die Zufahrt zu deiner Unterkunft. Bei einer Panne bist du mit einer American Express Platinum Card oder Gold Card im Schadensfall aber gut abgesichert – dank europaweitem Kfz-Schutzbrief und Reise-Unfallversicherung (nur bei der Platinum Card).+
Ist mein deutscher Führerschein in Italien gültig?Ja, ein deutscher EU-Führerschein ist in Italien gültig. Reisende aus Nicht-EU-Ländern benötigen je nach Herkunftsland zusätzlich einen Internationalen Führerschein. Die offizielle italienische Tourismusinformation weist darauf hin, dass Nicht-EU-Reisende einen International Driving Permit benötigen können. Beim Fahren solltest du außerdem Ausweis, Fahrzeugpapiere und Versicherungsnachweis griffbereit haben.+
Wann ist die beste Reisezeit für einen Roadtrip durch Italien?Die beste Reisezeit für einen Roadtrip durch Italien ist meist April bis Juni sowie September und Oktober. Dann sind Temperaturen angenehmer, Städte weniger überlaufen und Küstenstraßen oft entspannter als im Hochsommer. Für Alpenrouten in Südtirol und den Dolomiten sind späte Frühjahrs- und Sommermonate sinnvoll, während Sizilien auch im Frühjahr und Herbst sehr schön für einen Roadtrip ist.+
Welche Route eignet sich für den ersten Roadtrip durch Italien?Für den ersten Italien-Roadtrip eignet sich Norditalien besonders gut, weil die Distanzen überschaubar sind und viele Highlights nah beieinanderliegen. Eine gute Einsteigerroute führt von Südtirol über Verona, Bologna, Florenz, Pisa, Genua und Mailand zum Gardasee. Hast du mehr Zeit, kannst du die Route um Venedig, Cinque Terre oder die Toskana erweitern.






