
Serengeti-Nationalpark in Tansania: Das erwartet dich in dem Weltnaturerbe
Du liegst entspannt auf der Veranda deiner Lodge und wartest auf den Beginn der Pirschfahrt, die dich zu den großen Gnuherden führt. Hier, im nördlichen Teil des Serengeti-Nationalparks, ist die Dichte an Wildtieren besonders hoch. Was dich in der Serengeti in Tansania erwartet und was du bei der Reiseplanung beachten solltest, liest du hier.
„Serengeti darf nicht sterben“ – dieser deutsche, oscarprämierte Dokumentarfilm von Michael Grzimek und dessen berühmten Vater Bernhard machte bereits im Jahr 1959 auf die unvergleichliche Natur in der afrikanischen Savanne aufmerksam – und auf deren Gefährdung durch die Menschen.
Im Jahr 1940 wurden Teile des Gebiets unter Schutz gestellt, 1951 gründete die britische Mandatsverwaltung den Serengeti-Nationalpark. Dennoch ist dieses komplexe Ökosystem heute gefährdeter denn je.
Im Nationalpark Serengeti in Ostafrika, das 2025 eines der letzten intakten Wildnisgebiete der Erde ist, leben die typischen afrikanischen Großtiere in großer Zahl, darunter Südafrikas Big Five. Nach der Grzimek-Dokumentation wurden in den vergangenen Jahrzehnten Dutzende weitere Tierfilme gedreht.
Die endlose Ebene, wie das Schutzgebiet in der Sprache des Nomadenvolks Maasai übersetzt heißt, hat etwa die Größe Schleswig-Holsteins und erstreckt sich vom Norden Tansanias bis ins südliche Kenia. Westlich liegt der Victoriasee.
Der große Kontrast zwischen staubiger, überwiegend baumloser Savanne und wild bewachsenen Ebenen, Flüssen und Wäldern zeichnet die Landschaft dieser Region aus. Der Serengeti-Nationalpark gehört seit 1981 zum Weltnaturerbe der UNESCO.

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Kaum ein anderer Nationalpark hat in seinem Lebensraum eine derart vielfältige Fauna zu bieten wie Tansanias Serengeti. Darunter zahlreiche Tiere, die zu den Lieblingen in den deutschen Zoos und Tierparks gehören: etwa Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen, Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Giraffen, Büffel, Gnus, Krokodile.
Vor allem im angrenzenden Teilgebiet des Ngorongoro, dem größten Einbruchkrater der Welt, leben viele Großsäuger auf engstem Raum zusammen. Er entstand, als an dieser Stelle ein Vulkan in sich zusammenbrach. Diese Region weist die höchste Raubtierdichte Afrikas auf.
Das wohl beeindruckendste Naturschauspiel ist die jährliche Tierwanderung nach dem Ende der Regenzeit, auch Tiermigration genannt. Millionen von Gnus marschieren im Mai gemeinsam zu neuen Weidegründen und Wasserquellen, Hunderttausende Zebras und Gazellen schließen sich ihnen an. Deren Fressfeinde begleiten die Wanderung.
Nach einer Strecke von rund 1.000 Kilometern kommen die Tiere spätestens im August im Norden Tansanias an, essen sich satt und ruhen sich aus. Meist im November ziehen sie wieder zurück in den Süden, wo sie ihre Kälber gebären.
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Wo der Serengeti-Nationalpark an bewohnte Siedlungen grenzt, verläuft kein Zaun. Und diese Siedlungen mehren sich, da die Menschen mehr und mehr Flächen besiedeln. Die Hirt:innen treiben ihre Tiere oft in das Schutzgebiet hinein. Dadurch kommt es vermehrt zu Konfrontationen mit Menschen und wilden Tieren und es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Wildtiere mit Haustierkrankheiten infizieren.
Zudem treibt der wachsende Siedlungsdruck rund um das Schutzgebiet die Wildtiere in die Kernbereiche des Serengeti-Nationalparks, wodurch sich die Produktivität des Weidelandes in den Kernbereichen verringert. Und wie in anderen afrikanischen Schutzgebieten, etwa dem Kruger Nationalpark, ist die Wilderei ein weit verbreitetes Problem.
Außerdem bereitet der Serengeti die Erderwärmung Sorge. In Tansania macht sie sich zunehmend durch Wetterextreme wie Starkregen oder Dürreperioden bemerkbar. Vor allem ausbleibender Regen stellt für das Überleben der Tiere eine große Gefahr dar, die Suche nach Wasser endet dann oft erfolglos.

Unbedingt beachten
Wenn du in Tansania eine Serengeti-Reise machst, solltest du folgende Dinge unbedingt wissen:
- Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Tansania sowohl einen Reisepass als auch ein Visum.
- Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Impfung gegen Hepatitis A wird aber empfohlen.
- Empfohlen ist zudem ein konsequenter Schutz vor Mückenstichen, um Krankheiten wie Malaria oder Denguefieber zu vermeiden.
- Es herrscht Linksverkehr. Autofahrer:innen benötigen den internationalen Führerschein.
- Für homosexuelle Handlungen sieht das tansanische Strafrecht sehr hohe Gefängnisstrafen vor.
- Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen zu fotografieren, darunter fallen beispielsweise Brücken oder Flughäfen.
Generell ist die Serengeti ein Ganzjahresreiseziel, in allen Monaten bieten sich hervorragende Möglichkeiten, um Tiere zu beobachten. Dennoch halten die vier Jahreszeiten unterschiedliche Bedingungen bereit. Möchtest du die großen Tierwanderungen hautnah miterleben, musst du ein wenig flexibel sein, da sich der genaue Zeitpunkt nicht vorhersagen lässt.
- Die besten Chancen, den legendären Flussüberquerungen am Mara River und Grumeti River in der nördlichen Serengeti beizuwohnen, hast du Mitte bis Ende Juli.
- Die große Regenzeit dauert in der Regel von März bis Mai.
- Weitere empfehlenswerte Regionen sind die Gebiete um den Lake Masek im Süden, in denen zwischen Dezember und Mai die Tierherden grasen.
- Die steinigen Landschaften um den Hügel Moru Kopjes und die Siedlung Seronera im Herzen des Serengeti-Nationalparks eignen sich vortrefflich zur Beobachtung von Leoparden und Geparden.
- Elefantenfans sollten in das Gebiet Lobo in der nördlichen Serengeti fahren.
Egal zu welcher Jahreszeit du deine Reise planst, Sonne und angenehme Temperaturen sind das ganze Jahr über zu erwarten.
Die Anreise erfolgt – der Direktflug ab Frankfurt dauert etwa acht Stunden – in der Regel per Flugzeug zum Kilimanjaro International Airport, der etwa 60 Kilometer westlich vom Kilimandscharo liegt und 50 Kilometer östlich von der nächstgrößeren Stadt Arusha, die als idealer Ausgangspunkt für Trips in die Serengeti gilt.
Aber auch Mwanza, die zweitgrößte Stadt Tansanias am südlichen Ufer des Victoriasees, ist ein guter Start- oder Endpunkt für Safaris in den Nationalpark. Von dort aus kannst du mit kleinen Flugzeugen weiter ins Zielgebiet reisen oder die gut 300 Kilometer lange Strecke mit einem Leihfahrzeug absolvieren – die Straßenverhältnisse sind aber nicht so gut.

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Die Serengeti gilt als hervorragendes Reiseziel für einen Safari-Luxusurlaub. Es gibt zwölf Landebahnen für Privatjets, viele gehobene Lodges für Afrika-Safaris und Camps sowie Anbieter von exklusiven Ausflügen.
Empfehlenswert ist beispielsweise das Sayari Camp auf 5-Sterne-Niveau, das sich im äußersten Norden Tansanias im Gebiet des Mara Rivers befindet. Die Safari-Lodge Serengeti Serena liegt im Zentrum der Serengeti, leicht erhöht auf einem Hügel mit tollem Ausblick in die Savanne und auf die Berge.
Der Eintritt in den Serengeti-Nationalpark kostet etwa 70 US-Dollar. Die einheimische Währung ist der Tansania-Schilling, 10.000 Schilling entsprechen etwa 3,80 Euro (Stand Januar 2025). Doch US-Dollar sind ebenso verbreitet und als Zahlungsmittel weitgehend akzeptiert.
Wer günstig übernachten möchte, kann ab 50 Euro pro Person und Nacht einfache Zelt-Camps buchen, luxuriösere Schlafgelegenheiten kosten bis zu 300 Euro pro Nacht.
Nice to know: Der Tansania-Serengeti-Nationalpark grenzt an das ebenfalls empfehlenswerte Naturschutzgebiet Masai Mara in Kenia – du kannst beide Schutzgebiete mit einem Trip kombinieren.

Bei einer Reise in den Serengeti-Nationalpark machst du faszinierende Erfahrungen, die du wahrscheinlich dein Leben lang nicht vergessen wirst. Sei es auf einer Pirschfahrt im Geländewagen, mit einem Mietwagen auf eigene Faust, auf einem Ballonflug über der Savanne oder einfach von der Terrasse der Unterkunft aus – das ursprüngliche Afrika in Tansanias Serengeti kannst du hautnah erleben.
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Wo liegt die Serengeti?Die Serengeti Tansanias erstreckt sich vom nördlichen Teil des Landes bis in das angrenzende Masai Mara National Reserve im Süden des Nachbarlandes Kenia.
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Wann ist die beste Reisezeit für die Serengeti?Bis auf die große Regenzeit zwischen März und Mai eignen sich alle Monate ohne Einschränkungen für eine Reise in die Serengeti. Ideale Bedingungen für eine Safari herrschen zwischen Dezember und Februar sowie Juni bis August. Die besten Chancen, die legendären Flussüberquerungen am Mara River und Grumeti River mitzuerleben, hast du Mitte bis Ende Juli.
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Wie groß ist der Serengeti-Nationalpark?Der Serengeti-Nationalpark misst knapp 15.000 Quadratkilometer, das entspricht etwa der Fläche Schleswig-Holsteins. Die gesamte Serengeti bedeckt eine Fläche von etwa 30.000 Quadratkilometern.
