
Handyversicherung: So versicherst du dein Smartphone richtig
Das Wichtigste aus diesem Artikel
- Handyversicherung: Übernimmt die Kosten für Reparatur oder Ersatz deines Handys bei Schäden oder Diebstahl.
- Wann sinnvoll: Vor allem bei teuren, neuen Geräten kann eine Handyversicherung hilfreich sein.
- Kosten: Die Kosten einer Handyversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab, im Durchschnitt liegen sie bei etwa zehn Prozent des Kaufpreises.
- Abgedeckte Schäden: Überspannungsschäden, Wasserschäden, Bruchschäden. Diebstahl nur bei zusätzlicher Versicherung.
- Selbstbeteiligung: Viele Anbieter verlangen eine Selbstbeteiligung, durchschnittlich etwa zehn Prozent des Gerätepreises.
- Voraussetzungen: Für den Abschluss einer Handyversicherung musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Ein Mobilfunkvertrag ist nicht notwendig.
Ob Displaybruch, Wasserschaden oder Diebstahl: Eine Handversicherung springt ein, um die Kosten für Reparatur oder Ersatz des Handys ganz oder teilweise zu übernehmen.
Das Prinzip einer Handyversicherung: Du zahlst einen monatlichen Beitrag und im Schadensfall wird dein Handy in gleicher Art und Güte repariert oder ausgetauscht.
Vor allem bei neuen Geräten, die mehrere Hundert Euro kosten, kann eine Handversicherung sinnvoll sein. Bei Displaybruch, Wasserschaden oder Diebstahl musst du das neue Handy nicht aus eigener Tasche zahlen, sondern bekommst die Kosten ganz oder teilweise erstattet.
Kurz erklärt: Die häufigsten Handyschäden
Laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom aus dem Jahr 2021 hatten 92 Prozent der befragten Nutzer:innen schon einmal einen Defekt an ihrem Handy. Am häufigsten waren demnach die sechs folgenden Schäden:
- Displaybruch (77 Prozent)
- Beschädigtes Gehäuse (41 Prozent)
- Probleme mit dem Akku (32 Prozent)
- Defekte Lautsprecher (24 Prozent)
- Fehlerhaftes Mikrofon (22 Prozent)
- Wasserschaden (19 Prozent)
Interessant an der Umfrage ist auch, wer für die Schäden verantwortlich ist: Demnach haben 57 Prozent der Befragten den Schaden selbst verursacht. Bei 21 Prozent war es Verschleiß, bei 16 Prozent eine andere Person. Nur zwei Prozent gaben an, dass ihr Gerät bereits ab Werk fehlerhaft war.
Die Kosten einer Handyversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich beeinflussen vier Aspekte die Höhe der Police:
- Neupreis des Telefons zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses beziehungsweise des Schadens
- Produzent und Modell des Geräts
- Laufzeit des Versicherungsvertrags
- Versicherungsgesellschaft
Als Orientierungshilfe für die Kosten einer Handyversicherung inklusive Diebstahlschutz solltest du im Durchschnitt zehn Prozent des Kaufpreises einkalkulieren. Bei einem Kaufpreis von 700 Euro für dein Smartphone kannst du also mit Versicherungskosten von etwa 70 Euro im Jahr rechnen.
Eine Handyversicherung zahlt bei diesen Schäden
- Überspannungsschäden
- Schäden durch Wasser oder Feuchtigkeit
- Bruch- oder Sturzschäden
Bei Diebstahl zahlen Versicherer nur dann, wenn du gegen Aufpreis eine zusätzliche Diebstahlversicherung abgeschlossen hast.
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Ein Handyversicherung zahlt nicht, wenn du dein Telefon verloren hast. Hast du es im Fitnessstudio oder im Restaurant liegen gelassen und jemand hat es eingesteckt, hast du fahrlässig gehandelt. Und Fahrlässigkeit ist vom Versicherungsschutz ausgenommen.
Good to know: Die Selbstbeteiligung
Was die wenigsten Verbraucher:innen wissen: Nicht nur bei einer Kfz-Versicherung gibt es die Selbstbeteiligung. Auch für eine Handyversicherung verlangt das Gros der Anbieter eine Selbstbeteiligung.
Auch hier gilt: Die Höhe hängt vom Kaufpreis des Geräts ab. Durchschnittlich liegt sie bei zehn Prozent. Wer sich die Selbstbeteiligung sparen möchte, muss im Gegenzug höhere Versicherungsbeiträge in Kauf nehmen.
Für den Abschluss einer Handyversicherung ist Voraussetzung, dass Versicherungsnehmer:innen geschäftsfähig sind, also mindestens 18 Jahre alt. Für Kinder und Jugendliche können die Erziehungsberechtigten eine Handyversicherung abschließen.
Ein Mobilfunkvertrag ist keine Voraussetzung für den Abschluss einer Handyversicherung. Auch für Prepaid-Telefone kannst du eine Handyversicherung abschließen.
Im Versicherungsfall wird dein Smartphone repariert, beispielsweise das Display. Sollte eine Reparatur nicht erfolgen, etwa weil die Reparaturkosten den Zeitwert des Gerätes überschreiten, wird der Versicherer dir in der Regel ein Ersatzgerät gleicher Art und Güte bereitstellen. Das kann im Zweifel auch ein Neugerät sein.
Eine Handyversicherung kann sich vor allem bei teuren Neugeräten lohnen. Sie deckt Schäden wie Displaybruch, Wasser- oder Sturzschäden ab – die häufigsten Defekte laut Umfragen. Rechne mit etwa zehn Prozent des Kaufpreises jährlich plus Selbstbeteiligung im Schadenfall.
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Wie sinnvoll ist eine Handyversicherung?Insbesondere bei aktuellen und teuren Geräten kann eine Handyversicherung sinnvoll sein. Bei Diebstahl oder Schäden durch Sturz oder Wassereinbruch werden dir dann in der Regel die Kosten ganz oder teilweise erstattet. Wie hoch die Erstattung ausfällt, hängt unter anderem vom Alter des Geräts und dem Umfang der Versicherung ab.+
Was kostet eine gute Handyversicherung?Die Kosten für eine Handyversicherung hängen von verschiedenen Aspekten ab. Neben dem Neupreis des Telefons zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses sind das der Produzent und Modell des Geräts, die Vertragslaufzeit sowie die Versicherungsgesellschaft. Als preisliche Orientierung solltest du bei einer Handyversicherung mit Diebstahlschutz etwa zehn Prozent des Kaufpreises einplanen.
