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Vegetarisch grillen: Heiße Ideen für das Barbecue ohne Fleisch

Buntes Gemüse vom Grill liegt auf einem Teller
Redaktion AMEXcited
Endlich heizt sie uns wieder richtig ein – die Grillsaison. Was gibt es Schöneres, als sich an einem lauen Sommerabend mit Familie, Freunden und Freundinnen im Garten zu treffen, gute Musik zu hören und den Grill anzuschmeißen? Für viele ist ein leckeres Steak dabei Pflicht. Doch vegetarisch grillen wird zunehmend zum Trend. Und Gemüse, Grillkäse und Co. schmecken vom Rost längst nicht nur als Beilage köstlich. Die besten vegetarischen Grillideen und was beim Veggie-Grillen zu beachten ist.
  1. Gemüse grillen: Die Marinade macht’s
  2. Mix it, Baby! Spannende Kombis fürs vegetarische Grillen
  3. Den Bauch vollschlagen: Gefülltes Gemüse
  4. Vegetarisch dahinschmelzen: Käse auf dem Grill
  5. Fleischersatzprodukte: Würstchen, Steak und Patties aus Pflanzen
  6. Süße Grillideen für den Nachtisch
  7. Vegetarisch oder vegan grillen: Kein Verzicht, sondern Genuss

Gemüse grillen: Die Marinade macht’s

Gemüse ist das A und O in der vegetarischen und veganen Küche. Grundsätzlich lassen sich eigentlich alle Sorten grillen – entweder direkt auf dem Rost oder in einer Grillschale. Zum direkten Grillen über der Glut eignen sich etwa vor allem feste Gemüse, die nicht zu empfindlich sind und nicht zerfallen, also zum Beispiel

Anderes, empfindlicheres Gemüse wie Chicoree sollte besser in eine Grillschale. Sorten, die lange Garzeiten benötigen, zum Beispiel Möhren, Kürbis, Süßkartoffeln, Bohnen oder auch Blumenkohl, werden am besten indirekt gegrillt – also bei geschlossenem Deckel und nicht allzu großer Hitze (nicht direkt über der Glut). Alternativ können sie vorgekocht werden und kommen dann auf den Rost.

Gegrillte Aubergine liegen auf einem Stück Papier

Für jegliches Grünzeug gilt: Wenn es vorher mariniert wird, schmeckt es noch besser. Je länger, desto intensiver! Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Basis bildet in der Regel Oliven- oder anderes Öl; diesem können ganz nach Geschmack und Kreativität Gewürze, Kräuter, Saucen oder Säfte zugegeben werden. Auch ein Klacks Naturjoghurt ist lecker. Probier doch einmal, wie raffiniert Limettensaft, Senf, Tomatenmark oder auch Sojasauce den Geschmack deines Gemüses unterstreichen oder ergänzen! So verpasst Knoblauch Tomaten und Auberginen eine raffinierte Note, Melisse harmoniert perfekt mit Zucchini, und Chili verschafft Kürbis mehr Feuer.

Nice to know: Mit beispielsweise einer Thai-Gewürzmischung in der Marinade bekommt das Gemüse eine spannende Asia-Note.

Gar nicht lange garen

Die Garzeiten der meisten Gemüsesorten sind deutlich kürzer als die von Fleisch. Je nachdem, wie dick das Gemüse geschnitten ist und wie bissfest es bleiben soll, reichen oft nur wenige Minuten. Am besten einfach ausprobieren und zwischendurch mit dem Messer anstechen, um es zu testen. Gemüse sollte übrigens möglichst nicht direkt über der Glut auf den Rost, da die Schale sonst schnell anbrennt – es innen aber noch nicht gar ist.

Mix it, Baby! Spannende Kombis fürs vegetarische Grillen

Tomate, Zucchini, Paprika und Aubergine – diese Kombination à la Ratatouille ist köstlich. In einer Grillschale lassen sich diese Gemüse, verfeinert mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kräutern (frisch oder beispielsweise mit einer „Kräuter der Provence”-Mischung) bestens zubereiten. Doch da geht noch mehr. Mach es bunt!

Das Stichwort heißt Foodpairingdie ungewöhnliche Kombination unterschiedlicher Aromen, die ein wahres Gaumenfeuerwerk veranstalten. Fantastisch schmeckt beispielsweise die Kombination aus Mango, Zucchini und dem Grillkäse Halloumi. Oder wie wäre es mit Seitan, Kirschen und Salbeiblättern? Einfach alles in Stücke schneiden und abwechselnd auf einen Schaschlikspieß stecken. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Ein Grillkäse in einem Sandwich mit Salat

Nice to know: Grillspieße sind generell eine köstliche Idee, egal, ob vegetarisch, vegan oder auch mit Fleisch. Du kannst nach Herzenslust kombinieren, was dir schmeckt. Noch ein leckerer Dip dazu, ein bisschen Salat und Baguette. Göttlich.

Den Bauch vollschlagen: Gefülltes Gemüse

Eine weitere, raffinierte vegetarische oder auch vegane Grillidee ist es, Gemüse zu füllen. Dafür eignen sich beispielsweise

Schnell gemacht ist die Füllung, wenn du fertige Gemüsebratlingsmischung benutzt. Du kannst sie aber natürlich auch selbst herstellen: zum Beispiel mit Reis, Hirse, Kichererbsen, Linsen oder gekochter Kartoffel als Basis, dazu etwa Erbsen, geriebene Möhren, ein Ei und Gewürze. Auch Kräuter machen sich prima. Die Mischung einfach in die gewaschenen und ausgehöhlten (wenn nötig halbierten) Gemüse einfüllen; wer möchte, kann auch noch Käse zum Überbacken darübergeben. Tipp: Blauschimmelkäse gibt ein herrlich würziges Aroma.

Nice to know: Auch Obst wie Äpfel oder Birnen lässt sich füllen und grillen. Ein formidables Geschmackserlebnis – süß wie herzhaft.

Ein Vater mit seinem Sohn auf dem Arm, der mit einer Grillzange einen Maiskolben wendet

Vegetarisch dahinschmelzen: Käse auf dem Grill

Wer vegetarisch grillt, kommt an Käse nicht vorbei. Spezieller Grillkäse hält auch hohen Temperaturen stand, ohne direkt in den Rost zu zerfließen. Besonders beliebt für den Grill ist Halloumi, der oft auch schon als Grillkäse bezeichnet wird. Er kann direkt auf den Grill, wie auch Feta oder feste Ziegenkäsesorten. Die beiden letzteren können aber auch beispielsweise mit Zwiebelringen, Tomaten, Kräutern und Peperonis in Alufolie gewickelt gegart werden – griechische Urlaubsgefühle sind da garantiert.

Weichkäsesorten wie Camembert oder Blauschimmelkäse eignen sich eher zum Überbacken von Gemüse. Auch halbfeste Sorten wie Mozzarella sollten nicht direkt auf den Rost – sie zerlaufen.

Nice to know: Auch wenn manche Sorten die Hitze aushalten: Um sicher zu gehen, wird Käse am besten in einer Aluschale gegrillt.

Zwei Pfännchen mit Gemüse auf einem Grillrost

Fleischersatzprodukte: Würstchen, Steak und Patties aus Pflanzen

Wer nicht auf Würstchen und Steak verzichten möchte, muss trotzdem kein Tier essen: Es gibt im Supermarkt viele leckere Fleischalternativen, etwa aus Seitan, Tofu oder auch Weizen- oder Erbsenprotein. Auch Grillfackeln und Burgerpatties gibt es auf pflanzlicher Basis. Diese Fleischersatzprodukte garantieren ein klassisches Grillfeeling – ganz ohne Fleisch. Denn viele sehen nicht nur so aus wie die tierischen Originale, sondern sind ihnen in Konsistenz und Geschmack auch verblüffend ähnlich.

Nice to know: Die Garzeiten der Ersatzprodukte sind meist kürzer als die von Fleisch.

Nerdpedia

Besonders bei Fleischersatz sollte der Rost gut eingeölt sein, damit beim Grillen nichts festklebt.

Süße Grillideen für den Nachtisch

Für dich darf etwas Süßes zum Nachtisch nicht fehlen? Gut, dass auch Früchte für den Grill geeignet sind. Ganz einfach wird Obst im Grillkorb gegart: Sogar „sensible“ Früchtchen wie Erdbeeren oder Mangos können so klein geschnitten gegrillt und anschließend mit Schoko- oder Vanillesauce serviert werden. Auch Obstspieße sind der Hit – je nach Vorliebe dafür unterschiedliche Obstsorten aufspießen, die Früchte mit einer Marinade aus Zitronensaft, Honig und gehackten Minzblättern bestreichen und 15 Minuten später vorsichtig grillen.

Nice to know: Gegrillte Ananas ist ein wunderbarer Leckerbissen. Die Scheiben können auch direkt auf den Rost.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Vegetarisch oder vegan grillen: Kein Verzicht, sondern Genuss

Vegetarisch grillen – das war in früheren Zeiten quasi undenkbar. Meist das höchste der Gefühle: ein Maiskolben (immer noch lecker!). Doch wer auf Steaks, Rippchen und Würste lieber verzichtet, findet heute viele köstliche Alternativen. Vegetarisch oder vegan grillen: Das ist kein Verzicht, sondern Genuss.

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