Kunst auf Rädern: Die 5 schönsten Autos der Welt

Verschiedene Porsche in einer Halle
Redaktion AMEXcited
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Begeistert dich die sportlich-kraftvolle Erscheinung eines aktuellen Lamborghini Aventador? Siehst du dich eher am Steuer eines Type 57 SC Atlantic Coupé von 1936 gepflegt über Alpenpässe cruisen? Oder zögest du es vor, automobilen Luxus, feinstes Interieur und klassisches Design im Fond eines Rolls-Royce Phantom zu genießen? Autos sind immer auch Designstücke, doch die Träume von automobiler Schönheit unterscheiden sich teils radikal –und auch unsere Auswahl der fünf schönsten Autos der Welt ist natürlich Geschmackssache.
  1. Mercedes 300 SL: Der geflügelte Stern
  2. Ferrari 250 GTO: Mamma mia aus Maranello
  3. Citroën DS: Die himmlische Schönheit
  4. Bugatti La Voiture Noire: Schwarz wie die Nacht
  5. Porsche 911: Das Gesicht der Marke
  6. Suche nach dem Schönheitsideal

Mercedes 300 SL: Der geflügelte Stern

Die Geschichte der Marke Mercedes-Benz ist reich an automobilen Klassikern, doch der legendäre 300 SL („Super leicht“) ragt noch einmal besonders heraus. Nicht nur aufgrund der wunderschönen Stahl- und Aluminiumkurven, mit denen Chefdesigner Friedrich Geiger den Gitterrohrrahmen des 215-PS-Sportwagens überspannte: Einzigartig sind vor allem die markanten Flügeltüren des von 1954 bis 1963 gefertigten Modells, das heute in vielen Museen steht.

Auch für „Sissi“ das schönste Auto der Welt

Sophia Loren, Clark Gable und Romy Schneider (bekannt aus den „Sissi“-Filmen) waren nur einige der vielen Prominenten, die sich für das Schmuckstück aus Sindelfingen entschieden. Auch sie trugen damit zum Ruhm des 300 SL bei.

Nice to know: 29 von 3.258 Exemplaren wurden auf Wunsch der Kund:innen vollständig in Aluminium-Leichtbauweise gefertigt. Gewichtseinsparung: 80 Kilogramm.

Ein Mercedes 300 SL mit geöffneten Türen

Schönheit in nüchternen Zahlen

Ein britischer Kfz-Dienstleister ließ Computer berechnen, welche Autokarosserie den aus der Malerei bekannten „Goldenen Schnitt“ am harmonischsten umsetzt. Nach einigem Rechnen wählte die Software den McLaren F1 von 1994 auf dieser Grundlage zum bisher schönsten Auto aller Zeiten.

Ferrari 250 GTO: Mamma mia aus Maranello

Das größte Manko der wunderschönen Ferrari-Oldtimer ist wohl, dass ihre Zahl nicht zunimmt, die Zahl ihrer Verehrer:innen dagegen stetig. Deshalb kommen gut erhaltene Exemplare des 250 GTO häufig auf Gebrauchtwagenpreise von 30 Millionen Dollar und mehr.

Der ursprüngliche Entwurf des nur von 1962 bis 1964 gebauten Gran-Turismo-Rennwagens stammte noch von Ferrari-Chefingenieur Giotto Bizzarrini. Das Fahrzeug besaß sogar eine Straßenzulassung für die Anfahrt zur Rennstrecke.

Harmonie fürs Auge

Echte Hingucker sind die fließende Form mit sich verjüngendem Heck, die im Produktionsverlauf veränderten Lüftungseinlässe und die Hutze über dem Zwölfzylinder-Frontmotor. Aber auch die harmonisch in die Kotflügel übergehenden Scheinwerfergläser geben dem Sportwagen ein ganz einmaliges Gepräge.

Nice to know: Alle jemals gebauten 36 Exemplare des Ferrari 250 GTO sind bis heute erhalten.

Bis heute treffen sich die Besitzer von klassischen Ferraris wie dem legendären 250 GTO zu gemeinsamen Ausfahrten.

Nerdpedia

Beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este in Italien wird alljährlich der „schönste Oldtimer der Welt“ gewählt. 2022 war dies ein Aston Martin Bulldog von 1979. Andere Oldtimer-Freund:innen bevorzugen dagegen Cabriolets wie den legendären Jaguar E-Type.

Citroën DS: Die himmlische Schönheit

Sie war nie ein Auto der Reichen und Schönen, vielmehr ein Alltagsauto. Aber ihr charakteristisches Äußeres hatte doch etwas Einmaliges. Das spiegelt sich schon im Modellnamen Citroën DS wider, den der Konzern ihr verlieh. Das Kürzel DS wird auf Französisch „déesse“ gesprochen, auf Deutsch: Göttin.

Vorgestellt wurde die von Flaminio Bertoni entworfene Göttin auf dem Pariser Automobilsalon von 1955. Schon bald gehörte sie zum französischen Straßenbild wie ihre kleine Schwester Citroën 2CV („Ente“) vom selben Designer.

Fahren wie auf Wolken

Dank innovativer luftgefederter Hydropneumatik schwebte die formschöne DS majestätisch über das gallische Pflaster, wo andere Fahrwerke knallhart durchschlugen. Viele technische Details an diesem Fahrzeug waren ihrer Zeit um Jahrzehnte voraus.

Nice to know: Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle nutzte eine auf 6,40 Meter verlängerte DS Présidentielle von 1963.

Eine Citröen DS von vorn

Bugatti La Voiture Noire: Schwarz wie die Nacht

La Voiture Noire (auf Deutsch: „das schwarze Auto“) ist ein im Jahr 2021 handgefertigtes Einzelstück, mit dem die heute zum VW-Konzern gehörende Marke Bugatti an ihre Sportwagen der 1930er-Jahre erinnerte – ganz besonders an das legendäre Stromliniengefährt Type 57 SC Atlantic.

Angetrieben von einem Ottomotor mit acht Liter Hubraum und 1.500 PS (1.103 kW), wird La Voiture Noire den Bewunder:innen wohl meist nur das elegante Lichtband am Heck präsentieren. Dabei wären auch die anderen Ansichten dieser schwarzen Schönheit absolut sehenswert.

Kühlergrill verrät Familienzugehörigkeit

Die Formensprache der kohlefaserverstärkten Kunststoffkarosse stammt aus der Feder von Bugatti-Chefdesigner Achim Anscheidt. Ganz Bugatti und absolut unverwechselbar ist auch die schmal zulaufende Nase mit ihrem halbrunden Kühlergrill.

Nice to know: Nach seiner Fertigstellung wurde das Einzelstück für rund elf Millionen Euro von einer unbekannten Person aus der Schweiz erworben.

Ein schwarzer Bugatti vor einem alten Schloss.

Schönster Filmklassiker der Welt

Manche Fahrzeuglieber:innen haben besonders Filmautos ins Herz geschlossen. Hier siegen bei Vergleichen regelmäßig Gefährte wie der 1959er Cadillac Miller-Meteor Ambulance aus der „Ghostbusters“-Filmreihe, der DeLorean aus „Zurück in die Zukunft“ oder der Aston Martin DB5 von 1963, bekannt als Dienstwagen von James Bond alias 007.

Porsche 911: Das Gesicht der Marke

Für viele Sportwagenfans ist er der Inbegriff der Marke Porsche; mit einigen Überarbeitungen wird er seit 1963 in der mittlerweile achten Generation gebaut. Purist:innen schätzen besonders den Ur-Elfer mit aus heutiger Sicht beschaulichen 130 PS (96 Kilowatt). Zum Vergleich: Die Rennversion Porsche GT2 RS von 2017 kommt mittlerweile auf 700 PS (515 Kilowatt).

Unerreichbar aber ist das Gänsehautfeeling, das sich beim Klang des alten 911-Modells mit seinem einzigartigen luftgekühlten Zwei-Liter-Sechszylinder-Boxer einstellt.

Viele Varianten, eine Formensprache

Ob als klassischer 911er, als Targa mit breitem Überrollbügel anstelle der B-Säule oder mit dominantem Heckspoiler (ab G-Modell): Der 911er weiß zu gefallen und fällt auf. Das Design stammt von Ferdinand Alexander Porsche, dem Enkel des Firmengründers.

Nice to know: Als Konzession an den US-Markt gab es den 911er ab 1967 mit der halbautomatischen Viergang-Schaltung „Sportomatic“.

Zwei Porsche vor Hochhäusern

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Suche nach dem Schönheitsideal

Designer:innen auf der ganzen Welt beschäftigt die Frage seit Jahrzehnten: anmutig weiche Formen oder doch eher ​ein außergewöhnliches Äußeres, das in Erinnerung bleibt? ​Wertige Eleganz und Luxus oder kompromisslose Sportlichkeit? Es ist wohl wie in der Liebe: Wenn das Herz ja sagt, der Puls steigt und die Finger zittern, dann hast du das für dich schönste Auto der Welt gefunden – vielleicht ist es ja unter den hier vorgestellten Schönheiten.

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