- Auf dem Naschmarkt wird nicht nur genascht
- Die Geschichte des Wiener Naschmarkts
- Highlights des Naschmarkts: Lange Nächte, Feinkost deluxe, das NENI
- Der Naschmarkt: Place-to-be für Gourmets auf Wienreise
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten zum Wiener Naschmarkt
Das Wichtigste im Überblick
Die Marktstände dürfen wochentags ab 6 Uhr bis maximal 21 Uhr (samstags bis 18 Uhr) öffnen, die Gastronomie bis 23 Uhr, sonn- und feiertags bis 21 Uhr. Highlights sind Feinkostadressen wie Poehl oder Urbanek, das israelische Kultrestaurant NENI, Fischspezialitäten bei Umarfisch sowie Events wie DJ-Sets am Wochenende und die „Lange Nacht der Wiener Märkte“.
Auf dem Naschmarkt wird nicht nur genascht
Der Wiener Naschmarkt ist kein reiner Süßigkeitenmarkt – hier steht kulinarische Vielfalt im Mittelpunkt. Naschen bezieht sich hier auf Genüsse aus aller Welt. An vielen Ständen dürfen und sollen die vielen Delikatessen und Köstlichkeiten vor einem Kauf ausgiebig probiert werden, etwa Oliven, Trockenfrüchte, Gewürze, Käse oder Antipasti.
Insgesamt bieten auf dem Wiener Naschmarkt rund 120 Stände, Bars und Restaurants frische Lebensmittel und Getränke an, darunter viele Spezialitäten aus aller Welt. Es gibt Obst, Gemüse, Gewürze, Fisch, Fleisch und Käse. An Samstagen bieten zudem eine erhöhte Anzahl an Biobäuer:innen Produkte aus Wien und der Region an.
Die Lage: Der Naschmarkt befindet sich am Wienfluss, genauer gesagt auf dessen überbauter Fläche zwischen der Linken Wienzeile und der Rechten Wienzeile. Die Wiedner Hauptstraße grenzt ihn im Osten ein.
Die vielen Lokale und Restaurants vor Ort decken von Frühstück über Mittagstisch bis hin zu Abendmenüs das gesamte Spektrum ab, etwa orientalisch, amerikanisch, italienisch oder traditionell wienerisch. Das Motto der Standler:innen lautet: „Was es am Naschmarkt nicht gibt, brauchen Sie nicht!“
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Die Geschichte des Wiener Naschmarkts
Der heutige Wiener Naschmarkt existiert seit 1902 an der Grenze zwischen dem 4. und 6. Wiener Bezirk. Früher war er als Aschenmarkt bekannt. Schon damals entstand die bis heute typische Struktur mit drei parallel verlaufenden Reihen aus Marktpavillons.
Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Marktstände hinzu, bis 1916 das Marktamtsgebäude bei der Kettenbrückengasse fertiggestellt und der Naschmarkt offiziell eröffnet wurde.
Seit den 1990er-Jahren hat sich der Naschmarkt von einem klassischen Lebensmittelmarkt zu einem beliebten Gastro-Hotspot in Wien entwickelt. Um den Marktcharakter zu erhalten, dürfen aber maximal ein Drittel der Fläche für gastronomische Zwecke verwendet werden. 2010 wurden Wasser-, Strom- und Kanalleitungen umfassend saniert.
Mit einer Fläche von 2,3 Hektar ist der Wiener Naschmarkt der größte innerstädtische Markt in Wien, der von bis zu 70.000 Personen in der Woche besucht wird und als eine der herausragenden Sehenswürdigkeiten Wiens zählt.
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Flohmarkt am Naschmarkt: Termine & Standort
Highlights des Naschmarkts: Lange Nächte, Feinkost deluxe, das NENI
Was den Naschmarkt so faszinierend macht und von anderen Märkten abhebt, sind die zahlreichen Angebote an Feinkost. Poehl am Naschmarkt ist einer dieser Treffpunkte für Gourmets, und Urbanek hat sich zu einer Institution für feinste Lebensmittel gemausert.
Daneben gibt es zahlreiche Fachgeschäfte, die sich auf ein Lebensmittel konzentrieren, beispielsweise erlesenen Käse, etwa für exklusive Käseplatten, Essig oder Kaffee. Beliebt sind Naschmarkt-Führungen mit Verkostung, die du bei verschiedenen Stadtführern oder Tour-Anbietern buchen kannst, oft inklusive mehrerer Kostproben und Infos zur Geschichte.
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Zudem kannst du unter zahlreichen guten Restaurants wählen. Die israelische Restaurantkette NENI hat am Naschmarkt eine Filiale. Sie passe hier ideal hin, da es auf dem Naschmarkt ähnlich zugehe wie auf einem orientalischen Bazar, so die Restaurantführung. Es ist zudem das einzige Lokal am Naschmarkt mit Obergeschoss und dementsprechend gutem Blick über das gesellige Treiben.
Ähnlich beliebt ist das Restaurant Umarfisch, das zum wohl bekanntesten Fischhändler Wiens gehört.
Events am Wiener Naschmarkt: Lange Nacht, DJs & Kultur
An manchen Tagen verwandelt sich der Naschmarkt in eine kleine Partymeile. Generell legen am Wochenende bei gutem Wetter oft DJ:anes auf, seit 2022 gibt es zudem im Spätsommer die „Lange Nacht der Wiener Märkte“, an der alle 17 Märkte Wiens teilnehmen – natürlich auch der Naschmarkt. Dort werden mehrere Bühnen aufgebaut, auf denen zahlreiche Künstler:innen und Showacts ihr Können zeigen.
Ein aktueller Masterplan für den Naschmarkt sieht vor, die große Parkplatzfläche zu entfernen, Flächen zu entsiegeln und zu begrünen. Dort sollen neben dem Flohmarkt auch Kulturevents oder Bezirksveranstaltungen abgehalten werden.
Wiener Naschmarkt: Öffnungszeiten und Anreise
Der Naschmarkt befindet sich recht zentral in Wien, und zwar an der Wienzeile zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke. Er ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: entweder über die U-Bahn-Station Kettenbrückengasse (U4) oder den Karlsplatz (U1, U2, U4).
Der Naschmarkt: Place-to-be für Gourmets auf Wienreise
Der Wiener Naschmarkt vereint klassische Marktatmosphäre mit moderner Gastronomie. Frisches Obst, Gemüse, Fisch, Gewürze, Käse, Feinkost und internationale Spezialitäten machen ihn zum Pflichtstopp für Foodies. Darüber hinaus sorgen Dutzende Restaurants und Bars für Gaumenfreuden.
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Und falls du dich fragst, was es in Wien abseits des Naschmarkts noch zu erleben gibt, dann schaue dir doch einmal an, wie grün und nachhaltig die Stadt ist oder geh im Winter auf einen der vielen Wiener Weihnachtsmärkte. Abseits des Trubels haben wir für dich auch einige Insidertipps für deinen Urlaub in Wien parat.