Azoren: Vulkanische Landschaften, üppige Täler und kleine Fischerdörfer prägen das einzigartige Bild der Inselgruppe.
HIGHLIGHTS
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Alles Wichtige auf einen Blick
Die Azoren sind ein Archipel aus neun vulkanischen Inseln im Nordatlantik, die zu Portugal gehören und für ihre atemberaubende Natur mit Kraterseen, Wasserfällen und üppiger Vegetation bekannt sind. Die sogenannten Habichtinseln liegen etwa 1.400 Kilometer westlich des portugiesischen Festlands. Sie bilden sie eine autonome Region der EU mit ganzjährig mildem ozeanischem Klima.
Zu den Highlights zählen São Miguel mit Ponta Delgada, Pico mit Portugals höchstem Berg, Faial und sein Hafen in Horta, das UNESCO-Städtchen Angra do Heroísmo auf Terceira sowie die wildromantische Insel Flores. Ergänzt um ruhige Orte wie Corvo, São Jorge, Graciosa und Santa Maria mit sonnigen Stränden.
Die Azoren bilden eine Inselgruppe mitten im Atlantik, etwa 1.400 Kilometer vom portugiesischen Festland und rund fünf Flugstunden von Deutschland entfernt. Das Archipel umfasst neun bewohnte Inseln, die teils weit voneinander entfernt liegen: Rund 600 Kilometer trennen Flores im Westen von Santa Maria im Osten.
- Fläche: rund 2.300 Quadratkilometer
- Einwohnerzahl: etwa 240.000
- Hauptstadt der Region: Ponta Delgada auf São Miguel
- Südöstliche Inselgruppe (Grupo Oriental): São Miguel und Santa Maria
- Zentrale Inselgruppe (Grupo Central): Terceira, Faial, Pico, São Jorge und Graciosa
- Nordwestliche Inselgruppe (Grupo Ocidental): Flores und Corvo
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass bereits in der Antike Menschen vorübergehend auf den Azoren lebten. Im 15. Jahrhundert entdeckten portugiesische Seeleute die Inseln und besiedelten sie. Heute sind die Azoren eine autonome Region Portugals und der westlichste Außenposten der EU.
Wer eine Reise auf die Azoren plant, sollte sich bezüglich Klima und Aktivitäten vor Ort im Vorfeld informieren.
Die Azoren eignen sich ganzjährig als schönes Reiseziel. Dank des ozeanisch-subtropischen Klimas wird es weder sehr heiß noch kalt auf den Azoren. Als beste Reisezeit gelten Juni bis September mit angenehmen 25 Grad.
Aber auch im Oktober, wenn es in Deutschland oft nass, dunkel und kalt ist, sind die Azoren deutlich angenehmere Gefilde. Eine Regenjacke ist immer empfehlenswert – nicht umsonst heißt es, dass jeder Tag dort vier Jahreszeiten habe.
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Mit etwa 745 Quadratkilometern ist São Miguel die größte Insel der Azoren. Auf der auch Grüne Insel (Ilha Verde) genannten Schönheit erwarten dich üppige Vegetation, heiße Quellen, Tee- und Ananasplantagen, traumhafte Strände und die typischen Lavapools.
Highlights sind die türkisen Kraterseen von Sete Cidades und der Park Terra Nostra in Furnas, einer der schönsten Sehenswürdigkeiten der Azoren. Die Inselhauptstadt Ponta Delgada begeistert mit lebendiger Atmosphäre.
Nice to know: Etwa 45 Kilometer von Ponta Delgada entfernt liegt der Furnas Golf Course inmitten spektakulärer Vulkanlandschaft.
Trockene Ebenen auf der einen, grüne Hügel auf der anderen Seite: Das ist Santa Maria, die älteste und sonnenreichste Insel der Azoren. Der Praia Formosa gilt als einer der schönsten Strände der Azoren. Die Gewässer eignen sich hervorragend zum Tauchen.
Must-do: Von Vila do Porto zum Praia Formosa wandern mit anschließendem Bad im Atlantik.
Kultur und Natur verbinden sich wunderbar auf Terceira. Der Hauptort Angra do Heroísmo ist ein malerisches UNESCO-Weltkulturerbe-Städtchen mit farbenfrohen Häusern. Unter der Erde beeindrucken der Vulkanschlot Algar do Carvão und das Höhlensystem Gruta do Natal.
Must-do: Baden im Naturschwimmbecken von Biscoitos zwischen Lavafelsen.
Im Sommer überziehen Hortensien Faial mit einem blauen Blütenmeer – daher der Name Blaue Insel. Die Hafenstadt Horta ist ein beliebter Treffpunkt für Segler:innen. Das Peter Café Sport gilt seit über hundert Jahren als Kultkneipe für Weltumsegler:innen.
Must-do: Bei einer Bootstour Delfine und Wale beobachten – die Azoren zählen dafür zu den besten Revieren weltweit.
Der 2.351 Meter hohe Vulkan Pico prägt das Bild der zweitgrößten Insel der Azoren. Die Insel Pico besticht durch das Zusammenspiel von dunklem Lavagestein und grünen Weiden. Der Aufstieg zum höchsten Berg Portugals ist anspruchsvoll, aber lohnend.
Must-do: Durch die UNESCO-geschützten Weinbaugebiete wandern, inklusive Verkostung der Vulkanweine.
São Jorge gilt als Wanderparadies des Archipels. Typisch sind die Fajãs – kleine Landflächen am Fuße der Steilküste.
Must-do: Den berühmten würzig-pikanten Käse von São Jorge probieren
Graciosa (die Anmutige) zeigt sich weniger schroff als ihre Nachbarn. Sanfte Hügel, alte Herrenhäuser und Windmühlen prägen die Landschaft. Die Lavahöhle Furna do Enxofre und das Thermalbad Termas do Carapacho sind sehenswert.
Must-do: Die 40 Kilometer lange Rundwanderung über die UNESCO-Biosphärenreservat-Insel angehen.
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Auf der Ilha das Flores blüht es im Sommer überall. Hortensien, Schmucklilien und Azaleen prägen das Bild. Trotz der Blumenpracht ist die Insel wild: Wasserfälle, Kraterseen und steile Klippen dominieren. Die Rocha dos Bordões mit ihren 28 Meter hohen Basaltsäulen leuchtet bei Sonnenuntergang intensiv rot.
Must-do: Die spektakuläre Küste bei einer Bootstour vom Meer aus betrachten.
Mit nur 17 Quadratkilometern ist Corvo die kleinste bewohnte Insel der Azoren. Hier geht es still und ursprünglich zu. Die Insel besteht hauptsächlich aus dem Vulkan Caldeirão – den Krater solltest du unbedingt besuchen. Corvo eignet sich ideal für eine Tagestour von Flores.
Must-do: Die Rundwanderung im Vulkankrater ab dem Miradouro do Caldeirão machen.
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Wo liegen die Azoren?Die Azoren sind ein Archipel aus neun vulkanischen Inseln im Nordatlantik, etwa 1.400 Kilometer westlich Portugals und fünf Flugstunden von Deutschland entfernt. Sie bilden eine autonome Region Portugals und der EU.
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Wie viele Inseln gibt es auf den Azoren?Es gibt neun bewohnte Inseln, die zu den Azoren gehören: São Miguel, Santa Maria, Terceira, Faial, Pico, São Jorge, Graciosa, Flores und Corvo – jede mit einzigartiger Landschaft und Highlights.
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Was ist die beste Reisezeit für die Azoren?Die beste Reisezeit ist Juni bis September mit bis zu 25 Grad und wenig Regen. Das ozeanische Klima ist ganzjährig mild, aber eine Regenjacke ist immer ratsam.
















