Wallis in der Schweiz: Schöne Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Alles Wichtige auf einen Blick
Während Bergliebhaber:innen im Sommer Wanderwege und Panoramaaussichten genießen, locken im Winter ausgezeichnete Skigebiete.
Der Kanton Wallis, auf Französisch Valais, liegt im Südwesten der Schweiz und erstreckt sich entlang des Rhonetals. Während im Oberwallis überwiegend Deutsch gesprochen wird, ist das Unterwallis französisch geprägt.
Die Hauptstadt des Wallis ist Sion (deutsch: Sitten), an der ich während meiner Zugreise durch das Wallis vorbeifuhr. Schon unterwegs wechseln sich hohe Alpengipfel, Weinberge und charmante Orte ab – eine Landschaft, die den Reiz des Wallis ausmacht.
Good to know: Wenn du mit dem Auto ins Wallis reist, benötigst du für die Schweizer Autobahnen eine Vignette.
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Das Wallis ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Für Wanderungen, Bergbahnen und Gletschererlebnisse eignen sich vor allem die Monate Juni bis September. Möchtest du die Region zum Skifahren oder für andere Wintersportarten besuchen, sind die Monate Dezember bis März ideal. Zu den bekanntesten Skigebieten im Wallis zählen Zermatt, Verbier und Crans-Montana.
Must-do: Packe am besten mehrere Kleidungsschichten ein. Das Wetter im Wallis kann je nach Höhenlage stark variieren. Während das Rhonetal zu den sonnigsten Regionen der Schweiz zählt, herrschen in den Walliser Alpen selbst im Sommer deutlich kühlere Temperaturen.
Kaum ein Berg steht so sehr für die Schweiz wie das Matterhorn. Der markante Gipfel mit seiner charakteristischen Form ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten im Wallis und zieht Besucher:innen aus aller Welt nach Zermatt. Das autofreie Bergdorf am Fuße des Matterhorns ist der ideale Ausgangspunkt, um die Walliser Bergwelt zu entdecken.
Ein Highlight ist die Fahrt mit der Gornergratbahn: Die historische Zahnradbahn fährt von Zermatt direkt in die Hochgebirgswelt. Vom Aussichtspunkt auf über 3.000 Metern eröffnet sich ein Panorama auf zahlreiche Viertausender und Gletscher. Gerade für Reisende, die das Wallis ohne lange Wanderungen entdecken möchten, ist der Gornergrat ein ideales Ziel.
Extra-Tipp: Einige der exklusivsten Hotels in Zermatt bieten besondere Vorteile für Inhaber:innen einer Platinum Card von American Express®. Dazu gehören unter anderem das Riffelalp Resort, das Mont Cervin Palace und der Schweizerhof Zermatt. Je nach Aufenthalt erhältst du dort beispielsweise eine Gutschrift in Höhe von 100 US-Dollar für bestimmte Hotel-Ausgaben.*
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DIE SCHWEIZ ERLEBEN
Der Aletschgletscher ist eines der spektakulärsten Naturerlebnisse im Wallis. Der rund 20 Kilometer lange Eisstrom ist Teil des UNESCO-Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch. Besonders eindrucksvolle Ausblicke auf den größten Gletscher der Alpen bieten die Aussichtspunkte rund um Riederalp, Bettmeralp und Fiesch.
Auf den Weiden zwischen den Aussichtspunkten begegnen uns Eringer Rinder (französisch: Hérens), eine alte Schweizer Rinderrasse. Sie sind an ihrem tiefschwarzen Fell zu erkennen und für ihren ausgeprägten Rangordnungssinn bekannt, der regelmäßig zu Ringkämpfen zwischen den Tieren führt.
Die erste Station auf meiner Reise durch das Wallis war Brig. Die charmante Kleinstadt versprüht mediterranes Flair – kein Wunder, schließlich ist die italienische Grenze nicht weit entfernt.
Das Wahrzeichen der Stadt ist das Stockalperschloss. Der imposante Barockpalast wurde zwischen 1651 und 1671 von Handelsunternehmer Kaspar Stockalper erbaut und zählt heute zu den bedeutendsten historischen Bauwerken der Schweiz.
Auffällig sind die markanten Zwiebeltürme, der großzügige Arkadenhof und die weitläufigen Gartenanlagen. Im Rahmen einer etwa einstündigen Führung kannst du das Schloss besichtigen und mehr über das Leben des einst mächtigsten Kaufmanns der Region erfahren.
Wein und Wandern im Wallis
Die charmante Kleinstadt an der Grenze zur Frankreich lockt mit einem vielfältigen Kulturangebot und ausgezeichneter Gastronomie. So kannst du beispielsweise im Restaurant Plan-Cerisier regionale Spezialitäten und hervorragende Walliser Weine genießen – mit Blick auf die Weinberge des Rhonetals. Für ein besonderes Fine-Dining-Erlebnis gilt das Le Cercle als eine der besten Adressen der Stadt.
Direkt unter dem Le Cercle befinden sich die Les Bains Publics. Die unterirdischen Becken sind von der römischen Badekultur inspiriert und bieten ein außergewöhnliches Wellness-Erlebnis. Die Spuren der römischen Antike sind in Martigny jedoch nicht nur hier sichtbar: Historische Ausgrabungsstätten und Kirchen sowie mehrere Museen laden dazu ein, die bewegte Geschichte der Stadt zu entdecken.
Good to know: Im Museum Barryland erfährst du Spannendes über die traditionsreiche Geschichte der Bernhardinerhunde.
Die Trient-Schlucht ist nur eine Bahnstation von Martigny entfernt. Der Fluss Trient hat sich über Jahrtausende tief in das Gestein gegraben und eine spektakuläre Schlucht geschaffen.
Über Stege und Wege kannst du die enge Felsschlucht erkunden und Wasserfälle, Felswände und die ursprüngliche Natur erleben.
Tipp vom Reiseführer: Ebenfalls im Trient-Tal (
Vallée du Trient) befindet sich das rund 70 Meter lange Naturbad Les Marécottes. Es liegt malerisch zwischen Felsen und Grünflächen und ist dank Solarheizung angenehm temperiert. Geöffnet ist es von Juni bis September.
Der Lac d’Emosson ist in den Sommermonaten auch mit dem Auto erreichbar (die Fahrt von Martigny dauert etwa 45 bis 50 Minuten). Für mich gehört die Anreise mit VerticAlp Emosson jedoch zu den Favoriten meiner Wallis-Reise: Die steilste Standseilbahn der Welt und die anschließende Panoramabahn machen bereits den Weg zum Erlebnis.
Von der Staumauer des Lac d’Emosson eröffnet sich eine imposante Hochgebirgskulisse: Auf der einen Seite ragen die schneebedeckten Gipfel des Mont-Blanc-Massivs in den Himmel. Europas höchster Berg, der rund 4.800 Meter hohe Mont Blanc, ist bei klarer Sicht gut zu erkennen. Auf der anderen Seite schimmert der türkisfarbene Stausee, der vom zweithöchsten Staudamm der Schweiz aufgestaut wird.
Nur wenige Gehminuten vom See entfernt liegt Vieux Emosson. Hier wurden mehr als 800 versteinerte Dinosaurierspuren entdeckt. Die rund 240 Millionen Jahre alten Fußabdrücke gehören zu den bedeutendsten Fossilienfundstellen Europas.
Nice to know: Ein actionreiches Erlebnis bietet die spektakuläre High-Speed-Seilrutsche (Zipline), die direkt entlang der riesigen Staumauer verläuft.
Von der autofreien Bergstadt am Matterhorn über den Aletschgletscher bis zur Trient-Schlucht bietet das Wallis zahlreiche Sehenswürdigkeiten für einen abwechslungsreichen Urlaub in der Schweiz. Möchtest du deine Reise durch die Schweiz verlängern, lohnt sich ein Abstecher nach Montreux am malerischen Genfer See. Der traditionsreiche Kurort ist von Martigny aus in nur rund 30 Minuten mit dem Auto oder Zug erreichbar.
Und noch ein Tipp zum Schluss: Buchst du deinen Urlaub über den Online-Reise-Service von American Express, profitierst du zudem mit deiner Platinum Card von exklusiven Vorteilen, zum Beispiel bei Mietwagen- und Hotel-Partnern.*
Dieser Text entstand mit der Unterstützung von Valais/Wallis Promotion.
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Wann ist die beste Reisezeit für das Wallis?Die beste Reisezeit für das Wallis hängt von deinen Urlaubsplänen ab. Für Wanderungen, Bergbahnen und Ausflüge zu Gletschern eignen sich besonders die Monate Juni bis September. Wer Ski fahren oder Wintersport erleben möchte, findet zwischen Dezember und März ideale Bedingungen.+
Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten im Wallis?Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Wallis gehören unter anderem das Matterhorn bei Zermatt, der Aletschgletscher und das Stockalperschloss in Brig. Auch die Weinregion rund um Sion und Martigny, die Trient-Schlucht sowie der Lac d’Emosson zählen zu den besonderen Erlebnissen im Kanton Wallis.+
Wie viele Tage sollte ich für eine Reise ins Wallis einplanen?Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Wallis solltest du mindestens fünf bis sieben Tage einplanen. Damit bleibt genügend Zeit für Zermatt und das Matterhorn, den Aletschgletscher sowie Ausflüge in historische Orte wie Brig und Martigny. Wer gerne wandert oder mehrere Regionen erkunden möchte, kann problemlos auch zwei Wochen im abwechslungsreichen Wallis verbringen.











