
Wandern in der Toskana: 5 unvergessliche Naturrouten
Die Sonne steht tief über dem Horizont und taucht die Hügel in goldenes Licht. Der Duft von wilden Kräutern und Blumen liegt in der Abendluft. Die Weinberge wirken wie ein grüner Flickenteppich. Hinter dir liegt ein Wandertag durch eine der schönsten Landschaften Europas: die Toskana. Wir stellen fünf Routen durch das Wanderparadies vor.
Auf halbem Weg zwischen Rom und Florenz liegt der Monte Amiata, ein erloschener Vulkan, der mit 1.738 Metern einer der höchsten Berge der Toskana ist. Zahlreiche Quellen, Flüsse, Geysire und dichte Laub- und Nadelwälder machen die Region zu einem Eldorado für Wanderfans.
Ein Rundweg führt von Prato delle Macinaie auf einer Länge von rund sieben Kilometern durch Buchen- und Kastanienwälder bis zum Gipfel mit seinem monumentalen schmiedeeisernen Kreuz. Die Strecke erfordert keine speziellen Fähigkeiten, nur ein wenig Grundkondition.
Nice to know: Besonders schön ist die Region im Herbst, wenn die Blätter der Bäume in prächtigen Orangetönen leuchten.

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Malerische Olivenhaine, stolze Zypressen, sanfte Weinberge und abgelegene Landgüter: Das Val d’Orcia sieht so sehr nach Postkartenmotiv aus wie sonst keine Gegend in der Toskana. Das fand auch Hollywood-Regisseur Ridley Scott und drehte im Val d’Orcia, einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Toskana, einige Szenen seines oscarprämierten Monumentalfilms „Gladiator“.
Möchtest du tiefer in den Zauber des Val d’Orcia eintauchen, solltest du die Route von San Quirico d’Orcia nach Radicofani gehen. Für die durch ihre Anstiege anspruchsvollere 32,5-Kilometer-Strecke werden knapp neun Stunden Wanderzeit veranschlagt. Eines der Highlights unterwegs ist das malerische Dorf Bagno Vignoni mit den heißen Quellen und dem riesigen Thermalbecken.
Nice to know: Die Toskana-Wanderstrecke ist Teil des historischen 2.000 Kilometer langen Pilgerwegs Via Francigena, der von Canterbury nach Rom führt.
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Das Who is Who der Toskana kann sich sehen lassen: Die berühmte Luxusdesignermarke Gucci wurde in Florenz gegründet. Dort lebten auch Michelangelo, Galileo Galilei und der Schriftsteller Carlo Collodi, der Pinocchio erfand.
Statt sanfter Hügel gibt es wilde Berglandschaft: Zwischen La Spezia und Lucca liegen die Apuanischen Alpen. Alte, teils verlassene Bergdörfer, Almen, Marmorsteinbrüche, Kalksteingipfel und tiefe Waldtäler machen die Region zu einem der interessantesten Wanderreviere Italiens. Allerdings braucht es für die anspruchsvolleren Wege etwas Bergerfahrung und Trittsicherheit.
Als spektakulär und auch für Nichtbergsteiger:innen geeignet gilt die toskanische Wandertour von Foce del Piglionico nach Pania della Croce. Der 7,4 Kilometer lange Hin- und Rückweg führt von der Kapelle der gefallenen Partisanen an der Enrico-Rossi-Hütte auf 1.611 Metern über das Vallone dell’Inferno bis Pania della Croce auf 1.859 Metern Höhe.
Must-do: Ein Picknick auf dem Gipfel machen, von dem der Blick bei gutem Wetter bis nach Korsika reicht.

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Insgesamt acht UNESCO-Welterbestätten gibt es in der Toskana. Darunter das historische Zentrum von Florenz. Übernachte in Top-Hotels und erkunde die Stadt am Arno.
Auf rund 100 Quadratkilometern bietet der unter Naturschutz stehende Nationalpark Maremma malerische Strände, spektakuläre Ausblicke über die Steilküste und verträumte Mittelalterdörfer. In den Hügeln und Felsformationen zwischen Talamone und Principina a Mare leben halbwilde Pferde, Hirsche, Wildschweine, Füchse und Stachelschweine in unberührter Natur.
Vom Ausgangspunkt Pratini starten insgesamt vier gut ausgeschilderte Touren zum Wandern an Toskanas Küste. Die Route A3 – Le Grotte führt auf neun Kilometern an einem Kanal entlang durch Pinienwälder, vorbei an Etruskerhöhlen, steilen Klippen bis zu einem Bilderbuchstrand.
Nice to know: Die Strände der Toskana werden auch heute noch unter dem Namen Etruskische Küste zusammengefasst – obwohl die Blütezeit der Etruskerherrschaft in Italien im 6. und 5. Jahrhundert vor Christus stattfand.
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Die Insel Elba vor der Küste der Toskana bietet nicht nur Postkartenstrände, sondern auch etliche der schönsten Wanderrouten der Region, die auf mehr als 200 Quadratkilometern ein abwechslungsreiches und gut ausgeschildertes Netz von Wegen bieten: durch Täler, über Berge, durch dschungelartige Wälder und entlang an Wasserfällen und herrlichen Stränden.
Ein Klassiker fürs Hiking ist die Route auf den höchsten Gipfel der Insel, den Monte Capanne, mit neun Kilometern Länge und fast 700 Höhenmetern. Ganz oben gibt einen atemberaubenden Ausblick über Elba und das Mittelmeer sowie ein kleines Gipfelrestaurant – und eine Gondelbahn, die bei Bedarf zum Ausgangspunkt im mittelalterlichen Dorf Marciana zurückbringt.
Nice to know: Von 1814 bis 1815 verbrachte Napoleon Bonaparte fast ein Jahr auf Elba im Exil. Die Villa dei Mulini, der einstige Stadtpalast des französischen Kaisers, ist heute ein Museum.

Beispiellose Kunstschätze, Bilderbuchlandschaften und traumhafte Mittelmeerstrände – die Toskana steht für eine einzigartige Kombination von Kultur, Genuss und großartiger Natur. Zog dich gerade noch die Renaissancepracht von Florenz in ihren Bann, fasziniert nur etwas entfernt die Schönheit des Landes und die Einfachheit des Lebens.
In der Toskana findest du beim Wandern Ruhe und Inspiration, der hektische Alltag rückt Schritt für Schritt in weite Ferne. Für eine Pause eignen sich die zahlreichen Weingüter in der Toskana, wo du dir einen edlen Tropfen gönnen und vor der nächsten Etappe deiner Wanderung entspannen kannst.
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Welche Ausrüstung brauche ich beim Wandern in der Toskana?Ohne feste Wanderschuhe und einen ausreichenden Wasservorrat sollten Wandernde in der Toskana nicht aufbrechen. Zudem gehört Sonnencreme zur Standardausrüstung, da die Sonneneinstrahlung nicht nur in den Sommermonaten sehr intensiv ist. Die Wanderwege in der Toskana sind zwar durchgehend ausgeschildert, doch gute Wanderkarten beziehungsweise GPS-geeignete Geräte und Apps sollten bei keiner Tour fehlen.
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Wann ist die beste Zeit für Wanderurlaube in der Toskana?Da die Temperaturen im Sommer in der Toskana auf bis zu 40 Grad klettern können, eignen sich Herbst und vor allem Frühling besser für ausgiebige Wanderungen. Dann liegen die Temperaturen bei 16 bis 24 Grad und es gibt nur wenige Regentage.
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Wofür ist die Toskana noch bekannt?Neben ihrer spektakulären Natur ist die Toskana für ihre Kulturgüter, die hervorragende Küche und ihre legendären Weine bekannt: Einige der berühmtesten und besten Weine Italiens kommen aus der Toskana. Auf insgesamt 63.000 Hektar werden in der Region unter besten klimatischen Bedingungen Trauben angebaut.
