- Petra: Die Felsenstadt in Jordanien
- Taj Mahal: Das Mausoleum von Agra, Indien
- Chinesische Mauer: Schutzwall und Bauwerk der Superlative
- Machu Picchu: Inkastadt in den Anden, Peru
- Kolosseum: Römisches Amphitheater in Italien
- Chichén Itzá: Maya Metropole in Mexiko
- Cristo Redentor: Christusstatue in Rio de Janeiro, Brasilien
- Die sieben Weltwunder der Neuzeit beeindruckend nachhaltig
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Petra: Die Felsenstadt in Jordanien
Die über 2.000 Jahre alte Felsenstadt Petra liegt im Südwesten Jordaniens, nahe der Schlucht Siq. Einst war sie Hauptstadt des Königreichs der Nabatäer:innen, die Handelsrouten zwischen Arabien und dem Mittelmeer kontrollierten. Das Besondere: Tempel, Theater und ganze Grabanlagen sind direkt in den rötlichen Sandstein gehauen – allen voran das berühmte Schatzhaus Al-Khazneh.
1985 wurde Petra zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Heute gilt die „Rosenrote Stadt“ als eines der eindrucksvollsten Reiseziele des Nahen Ostens.
Nice to know: Die Kulisse von Petra diente Steven Spielberg als Drehort für den Film "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug".
Taj Mahal: Das Mausoleum von Agra, Indien
Der Taj Mahal erhebt sich in der nordindischen Stadt Agra als eines der bekanntesten Symbole der Liebe. Mogulherrscher Shah Jahan ließ das mit weißem Marmor verkleidete Mausoleum im 17. Jahrhundert für seine früh verstorbene Frau Mumtaz Mahal errichten.
Die harmonische Architektur mit Kuppel, Minaretten und kunstvollen Inschriften beeindruckt Millionen Besucher:innen jedes Jahr. Seit 1983 gehört der Taj Mahal zum UNESCO-Weltkulturerbe – und ist das meistbesuchte Wahrzeichen Indiens.
Nice to know: Alle Routen des Luxuszuges Maharaja Express führen zu einem Stopp am Taj Mahal.
Chinesische Mauer: Schutzwall und Bauwerk der Superlative
Die Chinesische Mauer ist das längste von Menschenhand errichtete Bauwerk der Welt. Über Jahrhunderte hinweg erbaut, diente sie als Schutzwall gegen Nomadenstämme. Die beiden bekanntesten Teile Badaling sowie Mutianyu befinden sich in der Nähe von Peking.
Entgegen dem Mythos ist die Mauer aus dem Weltall nicht sichtbar – sie beeindruckt jedoch durch ihre schiere Länge von über 21.000 Kilometern, die das Guinnessbuch der Rekorde bestätigt. Besonders imposant ist der Abschnitt zwischen Yumenguan, Yangguan und Shanhaiguan, wo die Anlage am Drachenkopf im Pazifik endet.
Der Großteil der Chinesischen Mauer wurde während der Ming-Dynastie erbaut. Die einzelnen, zum Teil sehr unterschiedlich konstruierten Mauerabschnitte sind allerdings nicht durchgehend miteinander verbunden.
Nice to know: Auf der Mauer findet jährlich der Great Wall Marathon statt, eines der härtesten und zugleich spektakulärsten Laufevents der Welt.
Nerdpedia
Machu Picchu: Inkastadt in den Anden, Peru
Hoch über dem Urubamba-Tal, auf 2.430 Metern Höhe, thront die geheimnisvolle Inkastadt Machu Picchu. Sie wurde im 15. Jahrhundert unter dem Herrscher Pachacútec errichtet. Riesige Steinblöcke fügen sich zu astronomisch ausgerichteten Tempeln, Terrassen und Wohnanlagen – bis heute ist unklar, welchem genauen Zweck die Stadt diente.
Doch der Massentourismus bedroht das Weltwunder: Die UNESCO drängt auf strengere Besucherlimits, nachdem zu viele neue Infrastrukturen wie Seilbahnen und Aufzüge Erdrutsche ausgelöst hatten.
Nice to know: Neben Machu Picchu erwarten Reisende in Peru weitere Highlights wie Lima, den Titicacasee oder die geheimnisvollen Nazca-Linien.
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Kolosseum: Römisches Amphitheater in Italien
Das Kolosseum in Rom ist das einzige Weltwunder der Neuzeit in Europa – und das größte Amphitheater der Antike. Zwischen 72 und 80 n. Chr. erbaut, bot es Platz für rund 50.000 Zuschauer:innen. Hier fanden Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen und sogar nachgestellte Seeschlachten statt.
Heute können Besucher:innen die Arena, die Katakomben und Teile der einst überdachten Zuschauerränge besichtigen.
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Chichén Itzá: Maya Metropole in Mexiko
Im Herzen der Halbinsel Yucatán liegt Chichén Itzá, eine der bedeutendsten Städte der Mayazivilisation. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert war sie ein religiöses, politisches und wirtschaftliches Zentrum. Besonders berühmt ist die Pyramide des Kukulkán, die zur Tagundnachtgleiche ein spektakuläres Schattenspiel zeigt.
Weitere Highlights sind die Sternwarte „El Caracol“ und der große Ballspielplatz, der zu den größten seiner Art in Mesoamerika gehört.
Nice to know: Die Pyramide ist dem Gott Kukulkán geweiht, dem Symbol für Auferstehung und Reinkarnation und eine der sehenswerten Pyramiden in Mexiko.
Cristo Redentor: Christusstatue in Rio de Janeiro, Brasilien
Über den Dächern von Rio de Janeiro, auf dem Corcovado-Berg, breitet Cristo Redentor – auf Deutsch Christus, der Erlöser – seine Arme aus. Die 30 Meter hohe Statue mit einer Spannweite von 28 Metern wiegt über 1.100 Tonnen und wurde 1931 nach den Entwürfen von Heitor Silva Costa vollendet.
2016 erhielt sie den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes. Mit einer Zahnradbahn, offiziellen Vans oder über einen Wanderweg gelangen Besucher:innen zum Sockel, von wo aus sich ein unvergleichlicher Blick über Rio eröffnet.
Nice to know: Im Inneren der Statue führen Inspektionsgänge bis in den Kopf und die Hände – allerdings bleiben sie der Öffentlichkeit verschlossen.
Die sieben Weltwunder der Neuzeit beeindruckend nachhaltig
Von den sieben Weltwundern der Antike ist nur die Pyramide von Gizeh erhalten geblieben – alle sieben Weltwunder der Neuzeit kannst du dagegen bis heute besichtigen. Ob in den Anden von Peru, im Dschungel Mexikos, mitten in Rom oder entlang der Chinesischen Mauer: Diese Bauwerke sind lebendige Zeugnisse menschlicher Kultur und Kreativität. Kurz gesagt: Wer die Weltwunder besucht, erlebt Geschichte und Gegenwart zugleich – und wird von ihrer Größe, Schönheit und Symbolkraft nachhaltig beeindruckt.
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