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Feuerwerk fotografieren: Mit diesen 6 Tipps klappt’s

Eine Kamera vor prachtvollem Feuerwerk
Redaktion AMEXcited
Es ist dunkel und eine angespannte Vorfreude liegt in der Luft – dann geht es plötzlich los. Unter lautem Getöse erstrahlen unzählige Formen in Rot, Grün, Violett und Gold über dir am Himmelszelt. Egal ob an Silvester oder bei einem besonderen Event: Feuerwerke gehören mit ihren bunten Lichtexplosionen zu den schönsten Motiven in der Fotografie. Damit du diesen Wow-Moment auf einem Foto festhalten kannst, gibt es technisch einiges zu beachten. Aber keine Sorge: Mit diesen Tipps werden deine nächsten Feuerwerksfotos der absolute Knaller.
  1. Tipp 1: Du brauchst ein Stativ
  2. Tipp 2: Standort und Bildausschnitt
  3. Tipp 3: So stellst du dein Objektiv ein
  4. Tipp 4: So belichtest du richtig
  5. Tipp 5: Wie fotografiere ich ein Feuerwerk mit dem Smartphone?
  6. Tipp 6: Praktische Tools für Feuerwerks-Fotografen:innen
  7. Feuerwerksfotografie: Dieser Weg wird ein bunter sein

Tipp 1: Du brauchst ein Stativ

Wer ein Feuerwerk gut fotografieren will, kommt um ein stabiles Dreibeinstativ (Tripod) nicht herum. Grund sind die langen Belichtungszeiten von mehreren Sekunden, die hier nötig sind. Niemand kann eine Kamera so lange in der Hand halten, ohne das Bild zu verwackeln und damit unscharf zu machen. Grundsätzlich kannst du jede Kamera benutzen, aber eine Spiegelreflex- oder Systemkamera wird dir bessere Ergebnisse bringen, da du hier mehr Einstellungen vornehmen und die Objektive wechseln kannst.

Das musst du beim Stativ beachten:

Extra-Tipp: Falls du kein Stativ zur Hand hast, kannst du die Kamera auf eine stabile Unterlage legen, zum Beispiel eine Mauer. Verwende ein robustes Kleidungsstück, etwa einen dicken Schal, um die Kamera auszurichten.

Ein Mann mit Käppi steht vor einem Geländer über einer Stadt und stellt etwas an einem Fotoapparat auf einem Stativ ein

Nerdpedia

Die Farben im Feuerwerk werden durch das Verbrennen unterschiedlicher Metallsalze erzeugt, die in den Raketen enthalten sind. Rot entsteht durch Strontium, Gelb durch Natrium, Grün durch Barium und Kupfer leuchtet blau.

Tipp 2: Standort und Bildausschnitt

Noch vor dem Fotografieren solltest du dir überlegen, wo der beste Standort für dich ist. Wenn du etwa mitten in einer Menschenmenge stehst, wirst du wahrscheinlich unabsichtlich angerempelt. Besser ist daher eine Position weiter weg vom Geschehen, zum Beispiel auf einem Hügel. Achte auch darauf, dass dir der Wind nicht ins Gesicht bläst – der Rauch des Feuerwerks treibt dir sonst entgegen und verschleiert eventuell den Blick auf das Spektakel am Himmel.

So wählst du den besten Bildausschnitt:

Extra-Tipp: Falls du dir bei der Bildkomposition unsicher bist, ist es keine Schande, gelungene Feuerwerksfotos von anderen Fotografen als Inspiration auf dem Tablet oder Smartphone dabei zu haben.

In einer Wasserfläche spiegeln sich das dahinterliegende Feuerwerk und Gebäude

Tipp 3: So stellst du dein Objektiv ein

Für das Gelingen deiner Feuerwerksfotos ist das Objektiv entscheidend. Es bestimmt, wie viel Feuerwerk auf dein Foto passt und wie scharf es aussieht. Nutze verschiedene Brennweiten, um unterschiedliche Atmosphären einzufangen. Ein sehr weitwinkliges Objektiv zum Beispiel kann super die Stimmung in einer Menschenmenge unter dem Feuerwerk einfangen, da sehr viel Sichtfeld auf das Foto passt. Mit einem Teleobjektiv hingegen kannst du aus weiter Entfernung das Ausmaß eines Feuerwerks über der Stadt zeigen oder einzelne Feuerwerksblumen sehr groß darstellen.

So stellst du dein Objektiv optimal ein:

Extra-Tipp: Den Blitz deiner Kamera kannst du ausgeschaltet lassen. Er hätte nicht die Leistung, um ganze Gebäude oder Landschaften zu erhellen. Ausnahme ist, wenn du ein kleineres Objekt sehr nah an deiner Kamera belichten möchtest – zum Beispiel Grashalme oder eine Person.

Eine Person in roter Jacke und mit Handschuhen hält eine Kamera

Kamera-Wissen: JPG oder RAW?


Deine Kamera kann das dasselbe Foto in zwei unterschiedlichen Dateiformaten abspeichern: JPG oder RAW. Was ist der Unterschied?
Kurz gesagt: JPG komprimiert die Datei sehr viel stärker. Der Vorteil ist, dass die Dateigröße kleiner ist, Computer und Smartphones können das Foto schneller laden oder über das Internet verschicken. Der Nachteil ist, dass viele Bildinformationen verloren gehen, die deine Kamera eingefangen hat. Du kannst also in der Bildbearbeitung nachträglich nicht mehr viel ändern. Deswegen solltest du immer in RAW fotografieren. So kannst du in der Bildbearbeitung noch den Weißabgleich ändern oder Details in Lichtern und Schatten verstärken.

Tipp 4: So belichtest du richtig

Damit dein Foto nicht zu hell oder zu dunkel wird, musst du es richtig belichten. Bei einem Feuerwerk solltest du eher länger belichten. Der Grund: Während einer langen Zeit kann deine Kamera eine Vielzahl bunter Feuerwerksraketen mit kräftigen Farben und langen Leuchtspuren aufnehmen und auf ein einziges Foto zaubern. Doch zunächst stelle deine Kamera im Menü auf „Manuell“, so dass alle nötigen Einstellungen zur Belichtung vornehmen kannst.

So stellst du die richtige Belichtungszeit ein:

Extra-Tipp: Um so viele Raketen wie möglich auf ein Foto zu bekommen, nutze die Kameraeinstellung „Bulb“. Damit belichtet die Kamera ununterbrochen, bis du den Auslöseknopf wieder loslässt – so kannst du beispielsweise auf die Anzahl der Raketen reagieren und bist nicht auf die starren Sekundenvorgaben der Kamera angewiesen. Wenn gerade keine Rakete zu sehen ist, hälst du einfach deine Hand oder einen Hut vor die Kameralinse, um die Belichtung zu unterbrechen.

Die Silhouette eines Mannes vor einer Kamera vor einem Feuerwerk über einer Stadt

Tipp 5: Wie fotografiere ich ein Feuerwerk mit dem Smartphone?

Auch falls du nur ein Smartphone dabei hast, kannst du schöne Feuerwerksfotos machen. Neuere Modelle haben auch in den mittleren Preisklassen passable Objektive mit Weitwinkel- und Zoom-Funktion eingebaut und bieten Sensoren mit vielen Megapixeln. Dabei gelten prinzipiell dieselben Regeln wie bei großen Kameras:

Mehrere Personen sitzen auf einem kleinen Steg an einem See, über dem ein Feuerwerk stattfindet

Tipp 6: Praktische Tools für Feuerwerks-Fotografen:innen

Zum Schluss noch ein paar praktische Hilfsmittel, die Feuerwerks-Fotograf:innen das Leben leichter machen:

Extra-Tipp: Du möchtest dir eine Kamera, neue Objektive oder Zubehör anschaffen, hast aber Angst vor einem Fehlkauf? Viele mit Amex bezahlte Produkte kannst du bis zu 90 Tage nach Einkauf wieder zurückgeben. Voraussetzung: Der Artikel ist noch neuwertig.

Eine Teleobjektiv liegt auf einer Holzfläche

Feuerwerksfotografie: Dieser Weg wird ein bunter sein

Feuerwerke gehören zweifellos zu den schönsten Motiven in der Fotografie, sie auf einem Bild festzuhalten, ist technisch etwas anspruchsvoller. Aber mit den eben genannten Tipps können selbst Foto-Anfänger:innen schöne Bilder der farbenfrohen Explosionen am Himmel machen.

Mit zunehmender Erfahrung gehen dir die technischen Details bald schon wie von selbst von der Hand und du kannst dich auf das Wichtigste konzentrieren: die Kreativität. Lange oder kurze Leuchtstreifen, viele oder einzelne Explosionen, am See oder über der Stadt – du solltest niemals den Spaß am Ausprobieren verlieren. Schließlich gilt auch bei der Feuerwerksfotografie: Der Weg ist das Ziel!

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

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