Bitte Suchbegriff eingeben…

Guide Michelin: 7 Sterne-Restaurants in Berlin, die sich wirklich lohnen

Innenansicht eines Restaurants mit blauer Einrichtung
Redaktion AMEXcited
Redaktion AMEXcited
Deine Eltern kommen zu Besuch. Wie schön – aber was zum Essen servieren? Selber kochen? Lieber nicht ... Perfekt, dass Berlin nicht nur Bundeshauptstadt ist, sondern zugleich deutschlandweit auch die meisten Sterne-Restaurants besitzt. Wir haben sieben vom Guide Michelin ausgezeichnete Gourmet-Restaurants in Berlin ausgewählt, in denen ein Besuch zu empfehlen ist. Die Küchen sind so vielfältig, dass für alle das Richtige dabei ist. Auch für dich und deine Eltern.
  1. Intensive Aromen im Stadtdschungel des tulus lotrek erleben
  2. Brutal regionale Küche im Nobelhart & Schmutzig
  3. Thaiküche auf Berliner Art: Das Kin Dee im Tiergarten
  4. Lokale Gourmetküche im hochdekorierten Rutz genießen
  5. Europäisch-israelische Geschmacksvielfalt im prism
  6. Aromen-Zauberei mit Gemüse: das Cookies Cream in Mitte
  7. Fixsterne am Firmament: Spitzenlokale in Deutschland

Intensive Aromen im Stadtdschungel des tulus lotrek erleben

Ein dunkelgrünes Dschungelblattwerk empfängt die Gäste. Wer die Tapete genauer betrachtet, entdeckt Schinken, Scampi, Trauben und Pilze zwischen den Blättern. Dazu rustikale Holztische und -stühle, Dielen und wunderschöner Stuck: Das tulus lotrek in Kreuzberg ist eine Augenweide. Das i-Tüpfelchen bildet die im Tapetenstil gehaltene Kleidung des Service-Teams.

Auch die Küche ist eigenwillig. Küchenchef Maximilian Strohe, der das Restaurant seit 2015 mit Gastgeberin Ilona Scholl führt, setzt auf eine international inspirierte, moderne Küche, in deren Zentrum kraftvolle Saucen und Fonds stehen. Seit 2017 gibt’s für dieses Aromenfeuerwerk einen Stern vom Guide Michelin in Berlin.

Nice to know: Der ausgefallene Name ist eine kecke Abwandlung von Henri de Toulouse-Lautrec. Der französische Impressionist soll gerne gut gegessen haben, beste Voraussetzung, ihn als Namenspatron zu wählen.

Adresse und Infos: tulus lotrek, Fichtestr. 24, 10967 Berlin-Kreuzberg

Innenansicht eines Restaurants mit dunkler Tapete und Holzmöbeln

Nerdpedia

Der Guide Michelin klassifiziert Restaurants auch nach anderen Merkmalen. So zeigen etwa Komfortkategorien, wieviel Luxus ein Lokal bietet. Den „Bib Gourmand“ erhalten Orte mit besonders attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Brutal regionale Küche im Nobelhart & Schmutzig

Kein Pfeffer, kein Zimt, keine Schokolade: In der Küche des Nobelhart & Schmutzig geht es strikt regional zu. Küchenchef Micha Schäfer verwendet ausschließlich Zutaten aus dem Berliner Umland. Das gilt auch für Gewürze. „Brutal lokal“ nennt Patron und Sommelier Billy Wagner dieses Konzept, das aufgeht: Der Guide Michelin ehrte das Lokal bereits kurz nach der Eröffnung 2015 mit einem Stern, den das Team sich seitdem sichern konnte.

Gegessen wird am u-förmigen Holztresen, der die offene Küche einkreist. Im hinteren Bereich bietet ein großer Tisch zudem Platz für Gruppen. Mit Blick auf die Köch:innen genießen die Gäst:innen in einem wechselnden, festen Zehn-Gänge-Menü kreativ zubereitete, hochwertige Produkte, deren Lieferant:innen explizit genannt werden.

Nice to know: Im Corona-Lockdown eröffnete das Lokal seinen eigenen Online-Shop „Hausgemachtes aus Berlin“, in dem Inhaber Billy Wagner neben eigenen Kreationen Produkte seiner Lieferant:innen verkauft.

Adresse und Infos: Nobelhart & Schmutzig, Friedrichstr. 218, 10969 Berlin-Kreuzberg

Chicorée mit Soße auf einem hellen Teller

Die fünf Grundsätze des Guide Michelin


Der Guide Michelin erschien erstmals im Jahr 1900 in Frankreich. Inzwischen ist der rote Restaurant- und Hotelführer, den der französische Reifenhersteller Michelin herausbringt, in vielen verschiedenen Ländern erhältlich. In jeder Ausgabe verpflichtet sich Michelin von Neuem zur Einhaltung seiner fünf Grundsätze, die seit dem ersten Druck gelten:
  • Der Besuch der Inspektor:innen erfolgt anonym.
  • Die Bewertung erfolgt unabhängig.
  • Die Auswahl ist objektiv.
  • Die Auswahl wird jährlich aktualisiert.
  • Die Bewertungskriterien sind einheitlich.

Thaiküche auf Berliner Art: Das Kin Dee im Tiergarten

Regionales ist Trumpf im Kin Dee – und Dalad Kambhu beweist, dass spannende-moderne Thai-Küche auch ohne Mango, Papaya und Co. funktioniert. Stattdessen setzt die in Bangkok aufgewachsene Küchenchefin auf Nachhaltigkeit und verwendet überwiegend saisonale Produkte aus Brandenburg, die sie mit asiatischen Kräutern, Gewürzen und Pasten ideal zur Geltung bringt.

Heraus kommen schmackhafte Gerichte, die dem Guide Michelin seit 2019 einen Stern wert sind. Seinem Namen („Kin Dee“ bedeutet „Gut essen“) wird das Lokal damit voll und ganz gerecht. Übrigens werden – wie in Thailand üblich – die einzelnen Gänge im „Family Style“ in die Tischmitte gestellt und geteilt.

Nice to know: Dalad Kambhu lernte in Bangkok das Kochen von ihrer Mutter, arbeitete in New York eine Zeit lang als Model und ist dann ihrer Kochleidenschaft gefolgt.

Adresse und Infos: Kin Dee, Lützowstr. 81, 10785 Berlin-Tiergarten

Buche deinen Tisch im Kin Dee mit American Express: Platinum Card®, Business Platinum Card und Centurion® Karteninhaber:innen genießen exklusive Reservierungen und individuelle Vorteile.*

Hähnchenkeule mit Reis und floraler Verzierung in einem Teller

Lust auf noch mehr Geschmackserlebnisse?

Entdecke die Dining Collection von American Express: Mit der Platinum Card genießt du exklusive Reservierungen und zusätzliche, individuelle Vorteile in den beliebtesten Restaurants Deutschlands.*

Lokale Gourmetküche im hochdekorierten Rutz genießen

Im Sterne-verwöhnten Berlin ist das Rutz das einzige mit einer dreifachen Michelin-Auszeichnung. Marco Müller kann sich seit 2020 über die Top-Auszeichnung freuen. Ansporn für den Chefkoch, sich in immer neue Küchenabenteuer zu stürzen. Ausgebildet in der klassischen französischen Haute Cuisine, pflegt Müller heute eine exquisite moderne Regionalküche auf Spitzenniveau. Gern testet er dabei mit nachhaltigen Qualitätsprodukten neue Garmethoden und Aromenkompositionen aus.

Gespeist wird in dem Berliner Luxusrestaurant im ersten Stock in einer edlen Umgebung, die du über eine illuminierte Onyxtreppe erreichst. Dort erwarten dich dunkle Holzmöbel, dunkelgraue Wände, goldene Säulen und bequeme Armlehnsessel, die in einem angenehm warmen Licht erstrahlen.

Nice to know: Das Rutz hat einen Ableger bekommen: Im denkmalgeschützten Alten Zollhaus am Landwehrkanal bewirtet das Rutz Zollhaus die Gäst:innen mit gehobener Hausmannskost aus der Region.

Adresse und Infos: Rutz, Chausseestr. 8, 10115 Berlin-Mitte

Europäisch-israelische Geschmacksvielfalt im prism

Gal Ben Moshes prism ist ein besonders Kleinod unter Berlins Sternelokalen. Der Küchenchef stammt aus Israel und arbeitet in seine moderne europäische Gourmetküche stilsicher dezente Akzente aus dem Nahen Osten ein. Ein kulinarisches Erlebnis, das die Guide Michelin-Tester:innen mit einem Stern belohnen.

Die aufregende Geschmacksvielfalt wird durch ein stilsicher schlicht-elegantes Ambiente ergänzt. Dunkelgrau dominiert, hinzu kommen Beigetöne und mit orangem Samt bezogene Sitzbänke – getaucht in warmes Licht entsteht eine einladende, edle Atmosphäre.

Must-do: Unbedingt das Kamel-Pastrami probieren und aus der großen Weinauswahl – unter anderem aus Israel, Syrien und dem Libanon – den ein oder anderen Tropfen kosten. Fachkundig berät Gastgeberin und Sommelière Jacqueline Lorenz.

Adresse und Infos: prism, Fritschestr. 48, 10627 Berlin-Charlottenburg

Ein weißer Teller mit bunten Zutaten darauf

Aromen-Zauberei mit Gemüse: das Cookies Cream in Mitte

Wer das Cookies Cream besuchen möchte, muss es erst einmal finden. Denn das kleine Lokal, das der Guide Michelin seit 2017 Jahr für Jahr mit einem Stern adelt, versteckt sich in einem Hinterhof: Hinein kommt nur, wer klingelt. Einmal angelangt, heißt es: niederlassen und genießen.

Die einfallsreichen vegetarischen Kreationen von Stephan Hentschel überzeugen selbst eingefleischte Fleischfans. Der junge Küchenchef ist ein wahrer Aromen-Zauberer und weiß genau, wie er sein Gemüse und Obst behandeln muss, um echten Wohlgeschmack zu schaffen. Das Interieur punktet durch Industrie-Charme, bis 2014 beherbergte das Haus einen beliebten Nachtclub. Seit 2007 wird fleischfrei gekocht, zunächst nur über dem Nachtclub, inzwischen auf der gesamten Fläche. Eindeutig die richtige Entscheidung!

Nice to know: Stephan Hentschel kocht gerne ohne viel Hightech-Zubehör klassisch auf dem Gasherd. Für seine runden Saucenspiegel aber verwendet er einen alten Plattenspieler.

Adresse und Infos: Cookies Cream, Behrenstr. 55, 10117 Berlin-Mitte

Ein buntes Gericht auf roter Soße in einem weißen Teller

Tim Raues formvollendete europäisch-asiatische Kochkunst in Kreuzberg

Neben süß, sauer, salzig und bitter hat sich umami als fünfter Geschmackssinn etabliert. Übersetzt heißt das „einfach köstlich“ und meint einen Geschmack, der subtiler und weniger leicht einzugrenzen ist. Die Küche von TV-Koch Tim Raue, der nach wie vor sein Restaurant in Kreuzberg führt, gehört definitiv dazu.

Das mit zwei Sternen dekorierte Edellokal mit seiner unverwechselbaren europäischen, asiatisch beeinflussten Haute Cuisine ist eine Institution. Für seinen eigenen Stil verbindet der Küchenchef japanische Produktperfektion, thailändische Aromatik und die chinesische Küchenphilosophie. Serviert werden die Ergebnisse in einem betont schlichten, schicken Ambiente mit urbaner Atmosphäre. Auch ein veganes Menü hat der Meisterkoch im Angebot.

Nice to know: Tim Raue verzichtet im Einklang mit seiner asiatisch geprägten Küchenphilosophie auf Beilagen wie Brot, Nudeln und Reis sowie weitestgehend auf weißen Zucker. Zudem kommen nur laktosefreie Milchprodukte zum Einsatz.

Adresse und Infos: Tim Raue, Rudi-Dutschke-Str. 26, 10969 Berlin-Kreuzberg

Ein Holzteller mit kleinen gefüllten Schalen, darin kleine Vorspeisen

Fixsterne am Firmament: Spitzenlokale in Deutschland

Kochsendungen sind im deutschen Fernsehen omnipräsent. Um Spitzenköche wie Tim Raue hat sich ein regelrechter Kult entwickelt. Zugleich jagt ein Food-Trend den nächsten. Ob Superfood, Molekularküche, Street Food oder Veganbewegung: Die kulinarische Welt ist stets in Bewegung.

Der Guide Michelin ist da eine Art Kompass des guten Geschmacks. Die von ihm prämierten Lokale sind Fixsterne am Firmament. Gourmets, die kein Wagnis eingehen möchten, können sich an dem roten Büchlein orientieren. Ob in Berlin, Hamburg, München oder einer anderen deutschen Stadt – die Auswahl an Spitzenrestaurants ist groß.

Informationen zu Covid-19

Reisen und die Freizeit genießen – wir alle freuen uns darauf, wenn das wieder ohne Corona-Einschränkungen möglich ist. Bis dahin können sich die Regelungen jederzeit kurzfristig ändern. Bitte informiere dich vor einer Reise oder einem Ausflug über die aktuellen Auflagen vor Ort.

Mehr zu dem Thema

An dieser Stelle befinden sich Inhalte aus sozialen Medien

Wir verwenden den Service eines Drittanbieters, um Inhalte einzubetten. Dieser Service kann Daten zu Ihren Aktivitäten sammeln. Bitte lesen Sie die Details durch und stimmen Sie der Nutzung des Services zu, um die Inhalte anzusehen.
MEHR INFORMATIONEN